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Interesse internationaler Wissenschaftler an Deutschland wächst


Studenten in einer Bibliothek (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts eines zunehmend wissenschaftsfeindlichen Klimas unter Präsident Donald Trump wächst das Interesse internationaler Wissenschaftler an Deutschland stark. Das zeigt eine Umfrage des Fachdienstes "Tagesspiegel Background" unter den führenden deutschen Forschungsgesellschaften.

So verzeichnete etwa die Humboldt-Stiftung im vergangenen Jahr 32 Prozent mehr Bewerbungen aus den USA auf Förderprogramme als noch im Jahr zuvor. Im vierten Quartal 2025 gingen gar doppelt so viele Bewerbungen wie im Vergleichsquartal ein. Auch beim DAAD hat sich die Zahl der Bewerbungen aus den USA im vergangenen Jahr massiv erhöht: Beim Programm "Studienstipendium in Deutschland" gab es eine Verdopplung von 204 Bewerbungen im Vorjahr auf 427. Im Programm "RISE Germany" stieg die Zahl im vergangenen Jahr um 31 Prozent von 1584 auf 2071 und beim "Forschungsstipendium in Deutschland" erhöhte sich die Zahl von 76 auf 88.

Die Leibniz-Gemeinschaft berichtet von einzelnen Instituten, die eine höhere Anzahl an Bewerbungen aus den USA erhalten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft nimmt im Rahmen internationaler Tagungen derzeit ein "enormes Informationsinteresse" ausländischer Wissenschaftler an Fördermöglichkeiten wahr, kann allerdings keine genauen Zahlen liefern. Und die Max-Planck-Gesellschaft vernimmt "ein signifikantes Interesse von US-Amerikanern", die bereits hier arbeiten, "in Deutschland beziehungsweise in Europa zu bleiben". "Das war früher definitiv anders", so die Sprecherin.

Die Helmholtz-Gemeinschaft erfasst nicht die Bewerbungszahlen, sondern die der angestellten Forscher mit US-Staatsbürgerschaft. Aktuelle Entwicklungen schlagen sich hier langsamer nieder. Für 2025 verzeichnet die Gemeinschaft eine leichte Zunahme um elf Prozent bei Wissenschaftlern mit langfristigem Aufenthalt, während jedoch die Zahl der US-Gastwissenschaftler um 17 Prozent zurückging. Und schließlich erklärt die Fraunhofer-Gesellschaft auf Anfrage, die USA hätten als Anziehungspunkt für wissenschaftliche Talente "an Attraktivität verloren". "Davon profitieren Europa insgesamt und Deutschland im Besonderen." Aktuelle Zahlen liegen ihr nicht vor.

Die meisten Forschungsgesellschaften berichten ebenfalls von einem gestiegenen Interesse aus anderen Regionen, insbesondere aus China und Indien. Hierbei dürften auch die strengeren Visabestimmungen eine Rolle spielen, die die US-Regierung im September vergangenen Jahres erlassen hat.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 11.03.2026 - 06:59 Uhr

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