Dienstag, 10. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Umfrage: Mehrheit will Entlastung bei steigenden Energiepreisen
Kohleindustrie will Reservekraftwerke einsetzen
Streeck kritisiert Verkauf von Cannabissamen in Discountern
Wirtschaftsweise Grimm warnt vor neuer Inflation
Dax hegt Verluste ein - Hoffen auf wieder sinkende Energiepreise
Bauernpräsident Rukwied fordert Aus für CO2-Abgabe auf Diesel
Merz beklagt "Kampagne" gegen Hagel im Wahlkampf
Dax startet im Plus - Anleger hoffen auf baldiges Kriegsende
Gesundheitsministerin will Beipackzettel weitgehend abschaffen
Grüne lehnen Machtteilung in Baden-Württemberg ab

Newsticker

13:02Rufe aus CDU nach Maßnahmen gegen "Abzocke" an Zapfsäulen
12:42USA und Kanada erkennen MKS-Freiheit Deutschlands an
12:34Dax setzt Erholungskurs am Mittag fort - Infineon vorn
12:32Weimer sagt Verleihung von Buchhandlungspreis ab
12:19Gordon Schnieder geht optimistisch in letzte Wahlkampfphase
12:02JU-Chef übt nach Wahl in Baden-Württemberg deutliche Kritik an CDU
11:46Von der Leyen nennt Atomkraft-Abkehr "strategischen Fehler"
11:38Biontech-Gründer ziehen sich zurück und starten neues Unternehmen
11:29Zahl der Badetoten 2025 gesunken
11:13Neobroker drängen ETF-Anbieter zu Bestandsprovisionen
11:11Zoll und Tabakbranche warnen vor wachsendem Schwarzmarkt
10:56Steigende Beiträge: GKV-Spitzenverband fordert rasche Reformen
10:47Wirtschaftsweise für Freigabe der strategischen Ölreserven
10:38Studie vorgestellt: Diskriminierung in Deutschland weit verbreitet
10:24Mehr Firmenpleiten im Februar

Börse

Der Dax hat seinen Erholungskurs am Dienstagmittag fortgesetzt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.930 Punkten berechnet, 2,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Siemens Energy und Continental, am Ende FMC, die Deutsche Börse und die Deutsche Telekom. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Von der Leyen nennt Atomkraft-Abkehr "strategischen Fehler"


Atomkraftwerk (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen sieht die Abkehr von der Atomkraft in Deutschland und Teilen der Europäischen Union mittlerweile als "strategischen Fehler".

Während europäische Windkraftanlagenhersteller "globale Kraftpakete" seien, sehe das bei der Kernenergie leider etwas anders aus, sagte sie am Dienstag bei einem Kernenergie-Gipfel in Paris. "Während 1990 ein Drittel des europäischen Stroms aus Kernenergie stammte, sind es heute nur noch knapp 15 Prozent." Diese Verringerung des Anteils der Kernenergie sei eine bewusste Entscheidung gewesen, und sie glaube, dass es für Europa ein "strategischer Fehler" gewesen sei, "einer zuverlässigen, bezahlbaren Quelle für emissionsarmen Strom den Rücken zu kehren".

Das sollte sich ändern. Kernenergie und erneuerbare Energien spielten eine Schlüsselrolle, so von der Leyen. "Dies ist kein Entweder-oder - in Kombination miteinander sind sie am stärksten." Denn was man brauche, sei das beste Gesamtpaket für Energie - sauber, erschwinglich, resilient, europäisch. "Erneuerbare Energien erzeugen Strom am kostengünstigsten - aber sie sind volatil, abhängig von Sonne und Wind, und manchmal liegen die besten Standorte weit von den industriellen Ballungsgebieten entfernt. Deshalb müssen wir auch in Speicherung und Nachfrageflexibilität investieren und unsere Netze ausbauen."

Die Kernenergie sei derweil zuverlässig und liefere das ganze Jahr über rund um die Uhr Strom, sagte die EU-Kommissionschefin. "So kombiniert das effizienteste System Kernenergie und erneuerbare Energien und wird durch Speicherung, Flexibilität und Netze untermauert." Der zweite Grund sei, dass Europa ein Pionier in der Kerntechnologie gewesen sei und die Welt erneut anführen könnte. "Kernreaktoren der nächsten Generation könnten zu einem europäischen Hightech-Export von hohem Wert werden. Und das ist es, was uns heute nach Paris bringt."

Die Präsidentin kündigte eine neue europäische Strategie für kleine modulare Reaktoren an, die bis Anfang der 2030er-Jahre einsatzbereit sein sollen. Sie stellte drei Maßnahmenpakete vor: einfache Regeln, Mobilisierung von Investitionen und europäische Zusammenarbeit. Ziel sei es, Europa zu einem "globalen Zentrum der Kernenergie der nächsten Generation" zu machen, so von der Leyen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 10.03.2026 - 11:46 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung