Montag, 09. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Prien warnt vor Diskriminierung durch KI
Welthungerhilfe warnt vor weiteren Kürzungen bei humanitären Hilfen
Endergebnis: Grüne in Baden-Württemberg vorn - aber Sitze-Patt
Bafin fürchtet weitere Schließungen von Immobilienfonds
IW Köln regt "Ausgleichszölle" gegen China an
Kurden knüpfen möglichen Einsatz im Iran an Flugverbotszone
"Buy European": SPD will europäische Wirtschaft besser schützen
Spar-Aufruf von Merz für Altersvorsorge stößt auf Kritik
Widerstand in der SPD-Spitze gegen Prien als Bundespräsidentin
1. Bundesliga: St. Pauli und Frankfurt trennen sich torlos

Newsticker

11:30SPD sieht keine Konsequenzen für Koalition nach Wahl im Südwesten
11:06Schulze will Wahlkampf in Sachsen-Anhalt auf sich zuschneiden
10:50Verfahren gegen Spahn wegen Maskenkäufen eingestellt
10:33Lebenserwartung in Westeuropa driftet zunehmend auseinander
10:22Grüne Jugend richtet Forderungskatalog an Özdemir
09:55Staatsanwaltschaft erhebt Mordanklage im Fall Fabian
09:29Dax startet schwach - Öl und Gas erneut massiv verteuert
08:39Brantner schließt Ministeramt in Baden-Württemberg aus
08:23Deutsche Produktion im Januar rückläufig
08:20Deutsche Rohöl-Importe binnen 20 Jahren um ein Drittel gesunken
08:14Auftragseingang der Industrie im Januar gesunken
08:10Zahl mautpflichtiger Lkws auf Autobahnen im Februar gestiegen
07:45Ostdeutsche Unternehmen sind unzufriedener mit Wirtschaftspolitik
07:30Banaszak sieht "Rückenwind" für Bundespartei nach Özdemir-Erfolg
06:34Strack-Zimmermann stellt Dürr als FDP-Chef infrage

Börse

Der Dax ist am Montagmorgen mit kräftigen Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.025 Punkten berechnet, und damit 2,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Münchener Rück, Siemens Healthineers und FMC, am Ende Siemens Energy, Continental und Infineon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Lebenserwartung in Westeuropa driftet zunehmend auseinander


Friedhof (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Lebenserwartung in Westeuropa driftet zunehmend auseinander. Das zeigt eine Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) und des französischen Instituts für demografische Studien (INED), die in der Fachzeitschrift "Nature Communications" veröffentlicht wurde.

Seit Mitte der 2000er-Jahre vertieft sich demnach die Kluft zwischen westeuropäischen Regionen mit hoher und mit stagnierender Lebenserwartung deutlich. Zwischen 1992 und 2005 stieg die Lebenserwartung in Westeuropa schnell an, bei Männern um rund 3,5 Monate pro Jahr, bei Frauen um 2,5 Monate. Seit 2005 hat sich das Wachstum jedoch verlangsamt. In den Jahren 2018 und 2019 betrug der jährliche Zuwachs nur noch etwa zwei Monate für Männer und ein Monat für Frauen.

Besonders Regionen mit niedriger Lebenserwartung verzeichneten geringere Anstiege. "Ausschlaggebend ist hierbei die Entwicklung der Sterblichkeit bei den 55- bis 74-Jährigen", sagte Pavel Grigoriev, Forschungsgruppenleiter am BiB und einer der beiden Hauptautoren der Studie. "In manchen Regionen stagnierte die Sterblichkeit in dieser Altersgruppe oder stieg sogar wieder an. Dies ist eine sehr besorgniserregende Entwicklung, da viele dieser Menschen noch mitten im Leben stehen und erwerbstätig sind."

In Deutschland glich sich die regionale Lebenserwartung zwischen 1990 und 2005 stark an. Nach 2005 verlangsamte sich der Fortschritt in allen Regionen. Neben Ostdeutschland verzeichneten auch einige Regionen im Norden und Westen ungünstige Entwicklungen, insbesondere bei Frauen aufgrund des Tabakkonsums. Sebastian Klüsener vom BiB fasste zusammen, dass keine deutsche Region in den oberen zehn Prozent aller westeuropäischen Regionen mit der höchsten Lebenserwartung vertreten sei.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 09.03.2026 - 10:33 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung