Mittwoch, 25. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Koalition einigt sich auf Reform des Gebäudeenergiegesetzes
Dax lässt geringfügig nach - Autohersteller im Aufwind
Grüne warnen vor Kostenfalle durch Reform von Heizungsgesetz
US-Börsen legen zu - Goldpreis lässt deutlich nach
Unternehmen bauen wieder mehr Stellen ab
KI-Material: ZDF verteidigt Abberufung von Studioleiterin
Brantner ruft Merz zu Klartext in Peking auf
Apollo-Chefökonom blickt optimistisch auf US-Wirtschaft
Gesundheitsökonom will höhere Gebühr für Krankenhausaufenthalte
Patientenschützer kritisieren Rückzieher bei Organspende-Regelung

Newsticker

13:20KI-Nutzung auf dem Smartphone nimmt zu
13:19Bundesregierung sieht "hohen Teamgeist" im Kabinett
12:54Kommunen fordern Klarheit für Wärmeplanung
12:49Grüne begrüßen Regierungspläne zur organisierten Kriminalität
12:37Dax baut Gewinne etwas aus - Investoren bleiben vorsichtig
12:26Bericht: Weimer will Berlinale-Chefin Tuttle entlassen
12:17Kraftstoffpreise steigen auf höchsten Stand seit 2024
12:07Neun von zehn Klagen gegen Abschiebung scheitern
12:04Regierung richtet Kampf gegen organisierte Kriminalität neu aus
11:48DBB warnt vor Einbeziehung der Beamten in gesetzliche Rente
11:31Diakonie kritisiert Sparkurs in der sozialen Arbeit
11:08Gauland verteidigt AfD gegen Filz-Vorwürfe
10:50SPD-Migrationspolitiker fühlen sich bei Programmdebatte außen vor
10:35Schweitzer warnt vor zu harter Handelspolitik gegenüber China
10:18Hardt befürwortet US-Schlag gegen iranisches Atomprogramm

Börse

Der Dax ist am Mittwoch nach einem verhalten freundlichen Start bis zum Mittag etwas weiter in den grünen Bereich vorgerückt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.085 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, die Commerzbank und Siemens, am Ende Beiersdorf, Fresenius und Volkswagen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Regierung richtet Kampf gegen organisierte Kriminalität neu aus


Lars Klingbeil, Stefanie Hubig und Alexander Dobrindt bei einer praktischen Einsatzvorführung durch Spezialkräfte des Zolls am 25.02.2025 / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesregierung hat eine umfassende Neuausrichtung der Bekämpfung der organisierten Kriminalität, Finanz- und Rauschgiftkriminalität angekündigt. Das Kabinett beschloss am Mittwoch einen gemeinsamen Aktionsplan, der am Mittag in Berlin von den Bundesministern für Inneres, Finanzen und Justiz vorgestellt wurde.

Ziel sei es, die Kriminalitätsbekämpfung vereint und entschlossen anzugehen, wobei der Schwerpunkt auf der Bekämpfung der Finanzkriminalität, einschließlich Geldwäsche und Rauschgiftkriminalität, liege. Um die Strafverfolgungsbehörden nachhaltig zu stärken, sollen neue gesetzliche Grundlagen geschaffen werden. Dazu gehörten eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Zoll und Bundeskriminalamt (BKA) sowie der Einsatz technologischer Instrumente zur Gefahrenabwehr und Strafverfolgung. Auf EU-Ebene setze sich die Bundesregierung für einen angemessenen Zugang zu Informationen aus relevanten Datenbanken ein.

Ein weiterer Fokus liege auf der Aufdeckung krimineller Aktivitäten und illegaler Finanzströme nach dem Prinzip "Follow the Money". Die Regelungen zur Geldwäschebekämpfung und Vermögensabschöpfung sollen weiterentwickelt werden, um kriminellen Netzwerken das finanzielle Fundament zu entziehen.

Zudem würden die Aufdeckung und internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität gestärkt, insbesondere durch die Einrichtung eines gemeinsamen Analyse- und Auswertezentrum "Rauschgift" zwischen dem Zollkriminalamt und dem BKA, heißt es in dem Aktionsplan weiter. Darüber hinaus soll die zunehmende Produktion synthetischer Drogen in Laboren in Deutschland durch stärkere Überwachung der für die Produktion benötigten Grundstoffe adressiert werden.

"Wir sagen der organisierten Kriminalität den Kampf an", sagte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD). "Die Täter betrügen die Allgemeinheit, gefährden Menschenleben und verursachen jedes Jahr Milliardenschäden. Unser Aktionsplan ist eine klare Ansage: Der Rechtsstaat verschärft die Gangart." Man sorge dafür, dass die Ermittlungsbehörden die Täter an der empfindlichsten Stelle treffen: beim Geld. "Was aus dubiosen Quellen kommt, kann künftig viel schneller eingezogen werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 25.02.2026 - 12:04 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung