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Der Dax ist am Donnerstag nach einem bereits eher schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag etwas weiter ins Minus gerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.105 Punkten beschlossen, 0,7 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, FMC und Scout24, am Ende Airbus, BMW und Volkswagen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax rutscht etwas weiter ins Minus - Ölpreis steigt


Frankfurter Börse / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax ist am Donnerstag nach einem bereits eher schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag etwas weiter ins Minus gerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.105 Punkten beschlossen, 0,7 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, FMC und Scout24, am Ende Airbus, BMW und Volkswagen.

"Die Anleger reagieren heute sowohl verschnupft auf die vorgelegten Quartalszahlen von Airbus als auch auf die enttäuschenden Zahlen des italienischen Versorgers Enel", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Beide Botschaften strahlen auf die zyklischen Branchen und die Versorger im Dax 40 ab. Dadurch liegen nur noch 14 Unternehmen im Index in der Gewinnzone."

Die konjunkturelle Situation in Europa bleibe vorerst wechselhaft und sei noch weit von einer nachhaltigen Erholung entfernt, so Lipkow. "Bestenfalls befinden sich die Volkswirtschaften in einer Stagnationsphase und versuchen, eine Talsohle auszubilden." Zuletzt hätten positive Wirtschaftsdaten immer wieder für Konjunkturoptimismus gesorgt, der allerdings durch vereinzelte Unternehmensdaten nicht gestützt werden konnte. "Die Rüstungsindustrie und der Bauboom rund um den KI-Sektor stellen derzeit wesentliche Stützen dar. Eine breite Konjunkturerholung ist aber bisher nicht auszumachen", sagte der Analyst.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1790 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8482 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 71,17 US-Dollar; das waren 82 Cent oder 1,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 19.02.2026 - 12:32 Uhr

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