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Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem bereits verhaltenen Start bis zum Mittag weiter knapp im roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.715 Punkten berechnet, 0,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Brenntag, Symrise und die Telekom, am Ende Heidelberg Materials, Scout24 und Siemens. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bahn kündigt nach Tod von Schaffner bundesweite Schweigeminute an


Bahn-Zentrale (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Nach dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters in Rheinland-Pfalz hat die Deutsche Bahn für Mittwochnachmittag zu einer bundesweiten Schweigeminute aufgerufen. Man rufe alle Kollegen, alle Eisenbahner und alle Fahrgäste auf, sich um 15 Uhr daran zu beteiligen, teilte der Konzern mit.

"Wir sind tieftraurig, bewegt und erschüttert. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden", so die Bahn. Für DB-Mitarbeiter gelte: Passende Durchsagen, ein Innehalten oder Schweigen, alles sei grundsätzlich möglich. Der Bahnbetrieb gehe aus Sicherheitsgründen jedoch regulär weiter.

DB-Chefin Evelyn Palla zeigte sich unterdessen erschüttert über die Tat. "Der tragische Tod unseres Kollegen Serkan C. macht mich fassungslos und traurig", schrieb sie am Mittwoch bei Linkedin. "Wir alle bei der Deutschen Bahn verurteilen diesen schrecklichen Gewaltexzess und den völlig sinnlosen Tod des Kollegen aufs Schärfste." Alle müssten sich die Frage stellen, warum es immer wieder zu solchen Gewaltausbrüchen komme. "Wir, die Politik, die Gesellschaft, müssen Antworten geben." Heute sei "ein schwarzer Tag" für alle Eisenbahner im Land. "Wir bei der Bahn trauern", so Palla.

Zu der Attacke auf den Mitarbeiter der Bahn war es am Montagabend in einem Regionalexpress gekommen, der den Bahnhof Landstuhl in Richtung Homburg verließ. Nach den bisherigen Ermittlungen kontrollierte der Zugbegleiter einen Reisenden, der keinen gültigen Fahrschein vorzeigte. Als der Mann deswegen des Zuges verwiesen werden sollte, griff er den Bediensteten unvermittelt an. Hierbei erlitt der Zugbegleiter lebensbedrohliche Verletzungen und musste vor Ort reanimiert werden. Am Mittwoch wurde der Tod des Mannes gemeldet.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 04.02.2026 - 11:24 Uhr

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