Sonntag, 01. Februar 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 24.539 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im weiteren Tagesverlauf unter Schwankungen seine Zugewinne aus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
SoVD kritisiert Vorschläge des CDU-Wirtschaftsrats als "verstörend"
Der Sozialverband Deutschland hat ein Papier des CDU-Wirtschaftsrats unter der Überschrift "Agenda für Arbeitnehmer" als unsozial und "verstörend" zurückgewiesen. Kaum ein Tag vergehe, an dem nicht aus der Union Bürger verunglimpft und damit verunsichert würden, sagte SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). "Der Kanzler behauptet, alle feierten zu viel krank, die Mittelstandsunion glaubt, dass Millionen aus lauter Jux Teilzeit arbeiten wollen, und nun kommt der CDU-Wirtschaftsrat mit der nächsten verstörenden Idee um die Ecke." Steuersenkungen für Erwerbstätige, die sich ebenfalls in dem Papier des Wirtschaftsrats finden, würde der Verband zwar begrüßen, "aber doch nicht zu Bedingungen eines Kuhhandels", wie Engelmeier sagte. Die vorgeschlagene Senkung des Arbeitslosengeldes von zwei auf nur noch ein Jahr etwa würde ihr zufolge Millionen Menschen, die unverschuldet ihren Job verloren hätten, in Existenznöte bringen. Das Exkludieren der Zahnversorgung aus der Krankenversicherung würde zudem die "bereits bestehende Zwei-Klassen-Medizin" noch befeuern: "Vermögende hätten schöne Zähne, Bedürftige noch mehr Lücken", sagte Engelmeier. "Diese Vorschläge bedeuten am Ende nur eines: Das weitere Aushöhlen unseres Solidarprinzips und damit ein Schleifen des Sozialstaates", resümierte Engelmeier. Was es jetzt brauche, seien nachhaltige Reformen, die gerecht finanziert würden - "etwa durch die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, eine Reform der Erbschaftssteuer, gerechte Besteuerung von Dividenden, die angemessene Besteuerung großer Konzerne und die Anhebung der Spitzensteuersätze für Reiche und Superreiche." © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 01.02.2026 - 16:37 Uhr
Andere News
Rita Süssmuth ist tot: Die unbequeme Vordenkerin – Nachruf
Rita Süssmuth: Fotostrecke – Ihrer Zeit voraus
Rita Süssmuth: Reaktionen auf den Tod der Politikerin
Handball-EM 2026: Deutschland gegen Dänemark – Live-Kommentar zum Finale
Trumps wilder Januar: Ist der Mad King gar nicht so verrückt?
| ||