Dienstag, 20. Januar 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenstart hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.959 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Bundeswehr will "sexualisiertes Fehlverhalten" untersuchen
Die Bundeswehr will Anfang dieses Jahres mit einer Dunkelfeldstudie zu sexueller Belästigung und Gewalt unter Soldaten beginnen. "Der Start der Umsetzungsphase des Projekts ist für Anfang 2026 geplant", sagte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Wann erste belastbare Ergebnisse vorliegen, sei aber noch unklar. Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Thematik "sexualisiertes Fehlverhalten" sei für die Bundeswehr "von größter Wichtigkeit", betonte die Sprecherin. "Sexuelle Übergriffe stehen im absoluten Widerspruch zu unseren Werten und werden nicht akzeptiert." Allerdings sei das Themenfeld "insgesamt als äußerst sensibel und komplex einzustufen", fügte sie hinzu. "Ein valides, inklusives und wissenschaftlich fundiertes Studiendesign ist daher von essenzieller Bedeutung für die Qualität und Verwertbarkeit der Ergebnisse." In der Vorbereitungsphase habe man zunächst umfassende Recherchen zu bereits veröffentlichten sowie aktuell laufenden Studien durchgeführt. Überdies beruhe das Projekt "auf einem angemessenen Zeitansatz, der sowohl die Sensibilität des Themenkomplexes berücksichtigt als auch höchste wissenschaftliche Standards gewährleistet". Die damalige Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl (SPD), hatte die Studie im Jahr 2024 angeregt. Daraufhin wurde das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr vom Verteidigungsministerium damit beauftragt. Der gegenwärtig amtierende Wehrbeauftragte Henning Otte (CDU) drängt allerdings auf mehr Tempo. Es gebe "eine gestiegene Zahl gemeldeter Vorgänge gegen die sexuelle Selbstbestimmung", sagte er dem RND. "Daher fordere ich, dass die Dunkelfeldstudie, die bereits vor mehr als einem Jahr von meiner Vorgängerin im Amt empfohlen und anschließend vom Ministerium angekündigt wurde, jetzt auch zeitnah vom Ministerium umgesetzt und vorgelegt wird." Die aktuelle Debatte geht auf Fälle massiver sexueller Belästigung und wohl auch Gewalt beim Fallschirmjägerregiment 26 im rheinland-pfälzischen Zweibrücken zurück. Dort sollen 23 Soldaten entlassen werden oder sind es schon. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 20.01.2026 - 00:00 Uhr
Andere News
Minneapolis: »Es könnte zu einer bewaffneten Auseinandersetzung kommen«
Grönland vs. USA: Haben die Europäer im Streit mehr als nur Empörung zu bieten?
Grönland-Streit: Donald Trumps neue Zolldrohung gefährdet den deutschen Aufschwung
Donald Trump: Ein Jahr im Amt – die Bilanz der Trump-Show
Elektroauto kaufen? Stromer jetzt oft billiger als Verbrenner – das bringt Ihnen die neue Prämie
| ||