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Finanzmärkte aktuell:

Grüne fordern entschlossene Antwort auf Trumps Zolldrohung


Industrieanlagen und Hafen in New York/Brooklyn (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts der Eskalation der Grönland-Krise sowie der Ankündigung von Zusatzzöllen durch US-Präsident Donald Trump dringen die Grünen auf eine entschiedene Antwort Deutschlands und Europas und bieten der Bundesregierung dafür ihre Mitarbeit an.

Parteichefin Franziska Brantner sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben): "Appeasement reicht nicht aus, wenn Trump vor unseren Augen die Weltordnung in Trümmer legt und unsere Wirtschaft in die Knie zwingen will. Das ist jetzt ein echter Adenauermoment - eine historische Bewährungsprobe für den Kanzler." Jetzt zeige sich, ob Friedrich Merz Führung übernehmen könne oder einknickt, ergänzte Brantner. Europa sei nicht schwach, sondern müsse endlich zu seiner Stärke stehen. "Wir brauchen ein starkes nationales und europäisches Miteinander - und dafür stehen wir bereit."

Konkret verlangte Brantner, nach Trumps Zoll-Ankündigung die US-Wirtschaft ins Visier zu nehmen. "Wir haben Exporte, die die USA dringend brauchen. Eine Digitalabgabe auf amerikanische Tech-Giganten ist längst überfällig. Gezielte Zölle auf Produkte aus Trumps Unternehmerkreisen würden Wirkung zeigen", sagte die Grünen-Chefin. Vor allem müsse Europa wirtschaftlich souveräner werden. Dafür brauche es eine Neubelebung des Binnenmarkts, einen echten europäischen Kapitalmarkt und Industriepolitik. "Wir brauchen eigene Produktionskraft."

Brantner reagierte damit auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, auf Einfuhren aus acht europäischen Ländern - darunter Deutschland, Frankreich und Großbritannien - wegen deren Widerstands gegen eine Annexion Grönlands durch die USA ab Februar zusätzliche Zölle in Höhe von zehn Prozent zu verlangen. Ab Juni sollen sogar Zuschläge in Höhe von 25 Prozent fällig werden, und zwar so lange, "bis eine Einigung über den vollständigen und kompletten Kauf Grönlands erzielt ist", wie Trump auf seiner Plattform Truth Social schrieb.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.01.2026 - 11:48 Uhr

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