Donnerstag, 15. Januar 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem verhaltenen Start und kleineren Sprüngen bis zum Mittag auf dem Vortagesniveau eingependelt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.290 Punkten berechnet und damit minimal über dem Schlussstand vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, Vonovia und RWE, am Ende Fresenius, Mercedes-Benz und Scout24. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Papier unterstützt CSU-Plan für Bundesländerzusammenlegung
Der Deutschland-Plan des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) zur Verringerung der Anzahl der Bundesländer und zur Fusion schwacher mit starken Ländern hat die Zustimmung des Staatsrechtswissenschaftlers Hans-Jürgen Papier gefunden. Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts sagte der "Bild", dass die Idee richtig sei. "Denn die Bundesländer sollen eine eigene Staatsqualität und die dafür nötige Leistungsfähigkeit haben. Das ist bei einigen Ländern offensichtlich nicht der Fall und sie könnten von einer Zusammenlegung profitieren." Der frühere Verfassungsrichter bestätigte zugleich die Vereinbarkeit des Söder-Plans mit dem Grundgesetz. Papier: "Die Zahl der Bundesländer darf verändert werden. Das Grundgesetz sieht in Artikel 29 explizit vor, dass das Bundesgebiet neu gegliedert werden kann, um zu gewährleisten, dass die Länder nach Größe und Leistungsfähigkeit die ihnen obliegenden Aufgaben wirksam erfüllen können." Auch die vom Deutschland-Plan Söders unmittelbar betroffenen Kommunen äußern Verständnis für den Ansatz des bayerischen Ministerpräsidenten. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB), André Berghegger, sagte der Zeitung: "Nicht zuletzt mit Blick auf die extrem schwierige Finanzlage der Städte und Gemeinden, sollten wir darüber diskutieren, wie wir unseren föderalen Staat insgesamt effizienter und leistungsstärker aufstellen." Das Finanzierungsdefizit der Kommunen habe allein im vergangenen Jahr bei mehr als 30 Milliarden Euro gelegen, so Berghegger. Und weiter: "Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat daher den Vorschlag unterbreitet, die Kosten für einige soziale Leistungen zukünftig zu je einem Drittel auf Bund, Länder und Kommunen zu verteilen." © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 15.01.2026 - 12:21 Uhr
Andere News
USA: So lief das Treffen der Außenminister Dänemarks und Grönlands mit Marco Rubio
Jan van Aken: Linkenchef fordert deutsches Konsulat auf Grönland
Donald Trump: US-Senat stoppt Resolution zur Einschränkung von Militäreinsätzen in Venezuela
Iran: Jugendverbände von CDU bis Grünen fordern Bruch mit Teheran
Minneapolis: Erneute Eskalation bei Protesten gegen ICE-Beamte
| ||