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Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 23.447 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax bis zum frühen Nachmittag ins Plus, bevor er am späten Nachmittag wieder ins Minus rutschte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

DGB warnt Merz vor verlorenem Jahr für Beschäftigte


Stahlproduktion (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, warnt vor einem verlorenen Jahr für Arbeitnehmer.

"Die permanent von Arbeitgeberseite und auch vom Kanzler aufgegriffene Debatte um Einschnitte bei sozialen Errungenschaften geht völlig an den Interessen der Beschäftigten vorbei, und sie wird auch kein Wachstum erzeugen", sagte Fahimi der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

Derzeit gebe es nahezu im Wochentakt Forderungen nach Leistungskürzungen. "Dabei ist völlig klar: Menschen krank zur Arbeit zu schicken oder von ihnen zu verlangen, später in Rente zu gehen, das bringt keinen einzigen neuen Auftrag in unser Land", sagte Fahimi. Den Fokus auf sozialen Kahlschlag anstelle auf Wachstums- und Innovationspolitik zu legen, sei allenfalls "Öl ins Feuer wachsender gesellschaftlicher Unzufriedenheit".

Aktuell sehe sie die "Gefahr einer zunehmenden sozialen Spaltung", sagte Fahimi der "NOZ". "Wir müssen also dringend toxische Debatten wie eben die über den sozialen Kahlschlag beenden und alles tun, um den Standort zu sichern und Wachstum zu generieren. Ansonsten werden wir die AfD nur schwer eindämmen können", warnte die DGB-Chefin. Das Jahr 2026 dürfe "kein verlorenes Jahr für die Arbeitnehmer werden, das sollte die Koalition beherzigen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 10.01.2026 - 10:40 Uhr

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