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Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 23.447 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax bis zum frühen Nachmittag ins Plus, bevor er am späten Nachmittag wieder ins Minus rutschte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wehrbeauftragter will härteres Vorgehen gegen sexuelle Übergriffe


Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestags (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Henning Otte (CDU), verlangt ein konsequenteres Vorgehen bei sexuellen Übergriffen in der Bundeswehr.

"Wer die Würde anderer verletzt, hat in unserer Bundeswehr keinen Platz", sagte Otte dem "Focus". "Jeder Vorfall ist einer zu viel." Hintergrund sind die laufenden Ermittlungen zu möglichen Missständen in der Fallschirmjägertruppe.

"Wir brauchen weiterhin eine Truppe, in der alle Angehörigen mit Respekt, Würde und Sicherheit ihren Dienst leisten können", sagte Otte. Das sei nicht nur eine Frage des Rechts, sondern eine "Frage der Haltung". Betroffene Soldaten müssten darauf vertrauen können, dass sie nicht allein gelassen und nicht stigmatisiert, sondern ernst genommen werden. "Jeder Vorfall sexualisierten Fehlverhaltens muss aufgeklärt und geahndet werden."

Verärgert zeigte sich Otte darüber, dass eine lange angekündigte Studie über Ausmaße sexueller Übergriffe in der Bundeswehr weiterhin auf sich warten lässt. "Die von meiner Vorgängerin im Amt bereits vor mehr als einem Jahr empfohlene Dunkelfeldstudie, die vom Verteidigungsministerium daraufhin in Auftrag gegeben worden war, liegt noch immer nicht vor", bemängelte er. "Eine fundierte Analyse ist jedoch unerlässlich, um gezielte und wirksame Präventionsmaßnahmen zu entwickeln."

Trotz steigender Anzahl gemeldeter Vorfälle von Verstößen gegen die sexuelle Selbstbestimmung - auch aufgrund erhöhter Sensibilität und Transparenz in der Truppe - sei Otte zufolge weiterhin von einer Dunkelziffer auszugehen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 09.01.2026 - 16:20 Uhr

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