Sonntag, 15. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Söder plant bayerischen Alleingang bei Mini-Atomkraftwerken
Krankenkassen fordern Senkung von Arzneimittelpreisen
Klimabilanz: Grüne warnen vor EU-Strafzahlungen in Milliardenhöhe
Social Media: Prien begrüßt Debatte um strengere Regeln
WTO-Chefin sieht größte Handelskrise seit 80 Jahren
Antonelli feiert in China ersten Formel-1-Sieg
Weselsky mischt sich wieder ein: Mehr Aufmerksamkeit für die GDL
2. Bundesliga: Hertha und Bochum unentschieden
Trump fordert mehr Einsatz von Bündnispartnern
AfD erwägt wieder eigenen Kandidaten für Bundespräsidentenwahl

Newsticker

15:322. Liga: Schalke verspielt Sieg gegen Hannover in letzter Sekunde
14:52Voigt schlägt wegen Iran-Krieg Aussetzen der CO2-Preise vor
14:22Auch Sozialverband fordert Arzneimittelpreis-Bremse
13:38Söders Plan für Mini-Atomkraftwerke stößt auf Kritik
12:32Ex-VW-Chef Müller stellt Brandmauer zur AfD infrage
11:08WTO-Chefin sieht größte Handelskrise seit 80 Jahren
10:21Queerbeauftragte verteidigt Selbstbestimmungsgesetz
09:39Antonelli feiert in China ersten Formel-1-Sieg
09:37++ EILMELDUNG ++ Antonelli gewinnt Formel-1-Rennen in China
08:36Kommunalwahlen in Hessen gestartet
05:00AfD erwägt wieder eigenen Kandidaten für Bundespräsidentenwahl
01:00Queerbeauftragte will Kanzler Merz auf CSD-Wagen einladen
01:00Krankenkassen fordern Senkung von Arzneimittelpreisen
00:01Weselsky mischt sich wieder ein: Mehr Aufmerksamkeit für die GDL
00:00Social Media: Prien begrüßt Debatte um strengere Regeln

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 23.447 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax bis zum frühen Nachmittag ins Plus, bevor er am späten Nachmittag wieder ins Minus rutschte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Mercosur-Abkommen nimmt wichtige Hürde in Brüssel


Hafen von Rio de Janeiro (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Vertreter der 27 EU-Länder sollen in Brüssel vorläufig den Weg für das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay freigemacht haben. Laut informierter Kreise kam bei einer Abstimmung am Freitag die erforderliche Mehrheit zustande, bis zum Nachmittag müsse die jeweilige Zustimmung aber noch aus den EU-Hauptstädten bestätigt werden. Außerdem muss das Abkommen noch vom Europäischen Parlament gebilligt werden, bevor es in Kraft treten kann.

Die neue Freihandelszone wird die weltweit größte ihrer Art sein und umfasst mehr als 700 Millionen Einwohner. Die Einigung soll durch Zugeständnisse an die Agrarlobby ermöglicht worden sein, die die Konkurrenz aus den Mercosur-Staaten als Bedrohung für die europäische Landwirtschaft sieht. Berichten zufolge stimmte Frankreich aber trotzdem noch gegen das Vorhaben.

Das Abkommen sollte ursprünglich bereits vor Weihnachten in Brasilien unterzeichnet werden, scheiterte jedoch an der fehlenden Zustimmung Frankreichs und Italiens, das weitere Unterstützungszusagen für europäische Landwirte forderte. Die neue Freihandelszone wird auch als Zeichen gegen die protektionistische Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump gesehen. Geplant ist, Zölle und Handelsbarrieren zwischen der EU und den Mercosur-Staaten weitestgehend abzubauen. Die EU-Kommission schätzt, dass das Abkommen die jährlichen EU-Exporte nach Südamerika um bis zu 39 Prozent steigern kann, was mehr als 440.000 Arbeitsplätze in Europa unterstützen soll.

Kritiker befürchten, dass europäische Landwirte in einen Preiskampf gezwungen werden könnten und die Regenwaldzerstörung in Südamerika befeuert wird. Zudem gibt es Bedenken, dass die strengen EU-Standards für Lebensmittelsicherheit und Tier- und Pflanzenschutz ausgehöhlt werden könnten. Die EU-Kommission weist diese Vorwürfe zurück und betont, dass weiterhin nur Produkte, die den europäischen Vorschriften entsprächen, in die EU eingeführt werden dürften. Um den Protesten der Bauern entgegenzuwirken, hat die Europäische Kommission zusätzliche Sicherheitsklauseln ausgearbeitet, die bei schädlichen Importanstiegen Gegenmaßnahmen ermöglichen sollen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 09.01.2026 - 12:35 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung