Sonntag, 15. März 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 23.447 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax bis zum frühen Nachmittag ins Plus, bevor er am späten Nachmittag wieder ins Minus rutschte. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Sabotage in Berlin: Mittelstandsverband fordert "Krisen-SEK"
Nach der Sabotage und dem großflächigen Stromausfall in Berlin hat der Mittelstandsverband BVMW ein "Krisen-SEK" bei Angriffen auf kritische Infrastruktur gefordert. "Wir dürfen nicht länger auf das Prinzip `Hoffnung` setzen, sondern brauchen spezialisierte Reaktionskräfte - das heißt: ein Krisen-SEK, das im Ernstfall sofort einsatzfähig ist, um die Folgen schwerer Attacken für unsere Unternehmen so gering wie möglich zu halten", sagte Verbandspräsident Christoph Ahlhaus den Funke-Zeitungen. Der CDU-Wirtschaftsrat bezifferte den volkswirtschaftlichen Schaden durch den Stromausfall auf eine dreistellige Millionenhöhe. Neben geschlossenen Geschäften und unterbrochenen Lieferketten würden auch Unterricht und Kitas ausfallen, sodass viele Berufstätige nicht arbeiten könnten. "Wenn ein paar Linksextreme mit einem Sabotageakt am Stadtrand solche Schäden verursachen können, wird einem angst und bange, was passieren würde bei einem koordinierten Angriff größeren Ausmaßes. Wir bekommen gerade schmerzhaft vor Augen geführt, wie verwundbar unser Wirtschafts- und Alltagsleben inzwischen ist", sagte CDU-Wirtschaftsrat-Generalsekretär Wolfgang Steiger den Funke-Zeitungen. Die Sabotage würde die Resilienz-Lücken der Infrastruktur in Deutschland aufzeigen. Der CDU-Wirtschaftsrat forderte die Bundesregierung auf, Lücken in der Resilienz der Energieinfrastruktur zu identifizieren und zu schließen. "Insbesondere muss dringend eine Lösung für die zunehmende Bedrohung von Infrastruktureinrichtungen durch Drohnenüberflüge gefunden werden. Die bei diesen Überflügen mutmaßlich geschossenen Fotos könnten möglicherweise bereits für die Planung weiterer Anschläge genutzt werden", warnte Steiger. Schon heute sei das Stromnetz Ziel hybrider und cyberbasierter Angriffe. "Das ist keine abstrakte Zukunftsgefahr, sondern bereits heute Realität", sagte Steiger. "Notwendig ist daher ein strategischer Kurswechsel: weg von fragmentierten Zuständigkeiten, hin zu einem integrierten, handlungsfähigen Schutzsystem für kritische Infrastrukturen." Es brauche nun Investitionen in Prävention, Redundanzen, Notfallkonzepte und Schulungen. "Unternehmen und Betreiber kritischer Infrastrukturen müssen stärker in nationale Sicherheitskonzepte eingebunden werden - als Partner, nicht nur als Adressaten von Regulierung. Cybersicherheit und hybrider Schutz sind Standortpolitik und müssen entsprechend priorisiert und finanziert werden", forderte der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrates. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 06.01.2026 - 01:00 Uhr
Andere News
Kevin Kühnert: Comeback mit Schrotgewehr
Iran-News am 15. März: Kardinal Marx verurteilt Angriff auf Iran als "illegitim"
Iran: Mindestens drei weitere Fußballerinnen verlassen Australien - nach Asylanträgen
Libanon: Israel und Hisbollah liefern sich schwere Bodengefechte
Donald Trumps Mauer an der Grenze zu Mexiko: Eine Gefahr für Tiere und Pflanzen
| ||