Donnerstag, 19. März 2026
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Der Dax ist am Donnerstagmorgen mit deutlichen Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.035 Punkten berechnet, und damit 2,0 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, die Deutsche Börse und die Hannover Rück, am Ende Vonovia, Siemens Energy und Infineon. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Philologenverband verlangt mehr Leistungsorientierung
Der Deutsche Philologenverband fordert, den Leistungsgedanken an deutschen Schulen zu forcieren. "Wenn wir unseren gesellschaftlichen Wohlstand halten wollen und Kinder und Jugendliche bestmögliche Entwicklungschancen haben sollen, brauchen wir mehr Leistungsorientierung", sagte die Verbandsvorsitzende Susanne Lin-Klitzing der "Welt". Aus ihrer Sicht sei die Politik aber "zu zögerlich, das auch einzufordern oder umzusetzen". Sie sei "dankbar für den dramatischen Appell" von Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU), die die Verbesserung der Leistungen zur "Überlebensfrage" für Volkswirtschaft und Demokratie erklärt hatte. Es gehe jetzt vor allem darum, die seit Langem anstehenden Aufgaben nachhaltig und ohne ideologische Scheuklappen anzugehen, forderte Lin-Klitzing. Dazu gehörten unter anderem die vorschulische Förderung, ein höherer Grundwortschatz in der Grundschule, die Stärkung der Bildungssprache Deutsch und eine "bessere Passung von Leistung und Leistungsbewertung". Sie sehe hier inzwischen aber auch "mehr als resigniertes Schulterzucken", so Lin-Klitzing weiter. "Das Institut der deutschen Wirtschaft zum Beispiel ist ähnlich alarmiert wie wir. Gesellschaftlicher Wohlstand bedarf einer höheren gesellschaftlichen Leistungsorientierung." Gegenüber dem Jahr 2001, dem Jahr des ersten Pisa-Schocks, herrsche an den Schulen eine "dramatisch schlechtere Ausgangssituation": "Hinter uns liegen die Erfahrungen mit Covid. Wir haben mehr konstatierte psychische Belastungen der jungen Generation, die auch die Freude an der eigenen Leistung hemmen", so Lin-Klitzing. "Wir haben einen Anstieg der Migration und damit eine geringere Vertrautheit mit der Bildungssprache Deutsch. Wir haben eine stärkere Abhängigkeit von Smartphones und damit unter anderem auch eine geringere Aufmerksamkeitsspanne für komplexe Bildungsprozesse, die so notwendig wären. Und angesichts der Multikrisen-Weltlage, die wir ja eben haben, wird oft vergessen, welche Herausforderungen wir an den Schulen bewältigen müssen." © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 05.01.2026 - 13:41 Uhr
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