Freitag, 29. August 2025
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

BMW-Chef erwartet Neuordnung der Autoindustrie
Forsa: Mehrheit befürwortet Sozialreformen
Dax rutscht ins Minus - Fehlen kraftvoller Handelsimpulse
OVG: Aufnahmezusage entbindet nicht von Visumprüfung
Deutschland verliert seit einem Jahrzehnt Anteile im Welthandel
Linke kritisiert Reul-Vorstoß zur Kriminalstatistik
Ermittlungsverfahren wegen Menschenhandel auf neuem Höchststand
Ökonomen planen Agenda für deutsch-französisches Ministertreffen
Dax schließt nahezu unverändert - US-Konjunkturdaten im Fokus
CL-Auslosung: FC Bayern und Leverkusen treffen auf Paris

Newsticker

01:00IW: Neun von zehn Deutschen halten ihren Arbeitsplatz für sicher
00:00Grüne und Linke drängen auf Gespräche über Verfassungsrichterwahl
22:52Hubig prüft Verschärfung der Frauenquote
22:29CDU und SPD uneins über Sanktionsmechanismus gegen Iran
22:16US-Börsen legen zu - Konjunktur zeigt sich robust
20:42Ökonomen planen Agenda für deutsch-französisches Ministertreffen
19:28Macron und Merz beraten über Ukraine-Krieg und EU-Reformen
19:00CL-Auslosung: FC Bayern und Leverkusen treffen auf Paris
18:46Beirat drängt Reiche zu Einsatz für Sozialkürzungen
17:44Dax schließt nahezu unverändert - US-Konjunkturdaten im Fokus
16:53SPD-Abgeordnete drängen auf Erhalt der zivilen Seenotrettung
16:32Europäer aktivieren Mechanismus für Sanktionen gegen den Iran
16:25Hubert Hüppe nach Kampfabstimmung neuer Chef der "Senioren-Union"
15:45Ramelow will mehr direktdemokratische Elemente auf Bundesebene
15:29NRW-Polizei will weniger Anzeigen bei Bagatellfällen schreiben

Börse

Am Donnerstag hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.040 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start drehte der Dax am Mittag ins Minus, bevor er am Nachmittag nur vorübergehend wieder zulegen konnte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Hubig prüft Verschärfung der Frauenquote


Stefanie Hubig (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat angekündigt, in der laufenden Legislatur zu prüfen, ob Sanktionen verhängt werden, sollten sich Unternehmen nicht die vorgeschriebenen Ziele für den Frauenanteil in Führungspositionen setzen. "Früher dachte ich, wir brauchen keine Quote", sagte Hubig dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Wenn Frauen gut seien, dann setzten sie sich auch durch.

"Aber ich musste einsehen: Ohne gesetzliche Vorgaben geht es nicht."

Die deutsche Wirtschaft liege weit hinter dem EU-Durchschnitt, was Frauen in Führungspositionen anbelange. Viele Fortschritte in den letzten Jahren habe es auch nur gegeben, weil der Gesetzgeber großen Unternehmen klare Vorgaben gemacht habe.

Hubig beklagte, dass erreichte Fortschritte bei der Gleichstellung wieder in Frage gestellt würden. "Traditionelle Frauenbilder erleben ein Comeback", sagte die SPD-Politikerin. Der Frauenanteil in den Parlamenten sinke. All das sehe sie mit Sorge. "Gleichberechtigung und eine tatsächliche Gleichstellung von Mann und Frau sind für mich überragend wichtige Ziele", so Hubig. Für den Gesetzgeber und die Politik "gibt es noch viel zu tun".

Im Falle der gescheiterten Richterwahl für das Bundesverfassungsgericht von Frauke Brosius-Gersdorf äußerte Hubig die Ansicht, die Vorgänge seien in "einem größeren Zusammenhang" zu sehen. "Frauen und Männer werden oft mit zweierlei Maß gemessen, wenn sie in der Öffentlichkeit stehen", sagte Hubig. "Hätten wir ein ähnliches Ausmaß an Diffamierung erlebt, wenn statt einer Frau Professorin ein Herr Professor mit den gleichen Positionen zur Wahl gestanden hätte?" Die Diskussion wäre vermutlich anders verlaufen, zeigte sich Hubig überzeugt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 28.08.2025 - 22:52 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung