Sonntag, 26. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bericht: Mutmaßlicher Beifahrer nach CSD-Anschlag festgenommen
Mindestens 35 Tote bei Busunglück in Syrien
Linnemann weist Zweifel an Eignung als Gesundheitsminister zurück
Berichte: Iran plante Trump-Ermordung bei Nato-Gipfel
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Elite-Soldaten
Norris holt erste Pole der Saison beim Großen Preis von Ungarn
CDU-Politiker wirft Merz im Umgang mit Schnieder Willkür vor
Insa: Grüne jetzt deutlich vor SPD - AfD bleibt stärkste Kraft
Lottozahlen vom Samstag (25.07.2026)
Hunderttausende wegen Waldbränden in Südwesteuropa evakuiert

Newsticker

13:20Bericht: Mutmaßlicher Beifahrer nach CSD-Anschlag festgenommen
13:04Nach CSD-Anschlag: Von Charité versorgte Opfer außer Lebensgefahr
12:49Mutmaßlicher CSD-Attentäter war bereits verurteilt
12:35Polizei durchsucht nach CSD-Anschlag Gebiet um Tatfahrzeug
11:52Zahl der Verletzten nach CSD-Todesfahrt steigt
11:19Bericht: Mutmaßlicher CSD-Todesfahrer als "Gefährder" eingestuft
11:19Nach CSD-Attacke: Rufe nach schärferen Sicherheitsgesetzen
11:07CSD-Todesfahrt: Generalbundesanwalt soll Ermittlungen übernehmen
11:01Waldsiedlung Zehlendorf als Unesco-Welterbe anerkannt
10:30Sicherheitsexperte Neumann: Islamistische Bedrohung nimmt wieder zu
10:11Mutmaßlicher CSD-Todesfahrer soll IS-Anhänger sein
09:34Landkreise für schärfere EU-Regeln gegen Sozialleistungsmissbrauch
09:13Behörden fahnden nach CSD-Todesfahrt europaweit nach Täter
08:18Unruhe in CDU wegen geplanter Entlassung Schnieders
08:04Merz spricht nach Todesfahrt von "Angriff auf unsere Gesellschaft"

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.099 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start legte der Dax bis zum Mittag zu, stabilisierte sich anschließend auf dem erreichten Niveau und stieg kurz vor Schluss weiter. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Schadholzaufkommen nimmt weiter ab


Holzstämme (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In den deutschen Wäldern sind im Jahr 2024 insgesamt 61,2 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen worden. Damit fiel der Holzeinschlag um 13,3 Prozent geringer aus als im Vorjahr (2023: 70,6 Millionen Kubikmeter), was vor allem an einem Rückgang des Schadholzeinschlags (Holzeinschlag aufgrund von Waldschäden) lag, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit.

Insgesamt wurde im Jahr 2024 mit 27,3 Millionen Kubikmetern 29,4 Prozent weniger Schadholz eingeschlagen als im Vorjahr (2023: 38,7 Millionen Kubikmeter). Nach dem Rekordjahr 2020, als mit 60,1 Millionen Kubikmetern das größte Schadholzaufkommen seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1990 verzeichnet worden war, ging der Schadholzeinschlag damit zum vierten Mal in Folge zurück.

Im Jahr 2024 waren insgesamt 44,7 Prozent des Holzeinschlags auf Waldschäden zurückzuführen. Damit lag dieser Anteil erstmals seit 2018 unter 50 Prozent. Im Rekordjahr 2020 hatte der Anteil bei knapp drei Vierteln gelegen.

Im Jahr 2024 wurden aufgrund von Insektenschäden 16,8 Millionen Kubikmeter Schadholz eingeschlagen. Das waren 38,3 Prozent weniger als im Vorjahr (2023: 27,2 Millionen Kubikmeter). Der Vergleichswert aus dem Rekordjahr 2020 (43,3 Millionen Kubikmeter) wurde damit um mehr als 60 Prozent unterschritten. Zweithäufigste Ursache für das Schadholzaufkommen des Jahres 2024 waren Winde und Stürme, die 3,5 Millionen Kubikmeter Holzeinschlag verursachten.

Insgesamt 37,7 Millionen Kubikmeter Holz der Holzartengruppe "Fichte, Tanne Douglasie und sonstiges Nadelholz" wurden im Jahr 2024 eingeschlagen. Dies bedeutet einen Rückgang um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2023: 46,6 Millionen Kubikmeter) sowie 39,2 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2020. Fichtenholz bleibt dennoch die bedeutendste Holzart. Mit deutlichem Abstand folgen Kiefern- und Lärchenholz mit 12,0 Millionen eingeschlagenen Kubikmetern sowie Holz der Holzartengruppe "Buche und sonstiges Laubholz" mit 9,7 Millionen Kubikmetern. An Eichen- und Roteichenholz wurden 1,7 Millionen Kubikmeter eingeschlagen.

Die deutlichen Rückläufe gegenüber den durch Borkenkäferbefall geprägten Rekordjahren 2020 und 2021 sowohl beim insektenbedingten Schadholz als auch beim Fichtenholz deuten darauf hin, dass signifikante Einschläge am geschädigten Holz bereits in den Vorjahren durchgeführt wurden. Fichtenbestände sind besonders anfällig für den Befall von Schädlingen, insbesondere wenn sie etwa durch Trockenheit bereits geschwächt sind.

Der Großteil des eingeschlagenen Holzes findet als sogenanntes Stammholz Verwendung in der Säge- und Furnierindustrie, etwa als Paletten- oder Parkettholz, so die Statistiker weiter. Im Jahr 2024 wurden 33,3 Millionen Kubikmeter und damit 54,3 Prozent der angefallenen Holzmenge mit dem Verwertungsziel Stammholz eingeschlagen. Zum ersten Mal seit Beginn der Zeitreihe 2006 wurde mit 12,5 Millionen Kubikmetern mehr Energieholz als Industrieholz (12,2 Millionen Kubikmeter) eingeschlagen. Letzteres ist zur Verwendung in der Holzwerkstoffindustrie beziehungsweise Papier- und Zellstoffindustrie vorgesehen. Mit 20,5 Prozent lag der Einschlag für die geplante Verwertung als Energieholz erstmals seit 2014 über einem Anteil von 20 Prozent.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.04.2025 - 08:15 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung