Mittwoch, 29. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

EU will DMA-Verfahren gegen Apple, Google und Meta abschließen
Dax erneut freundlich - Sinkende Energiepreise sorgen für Freude
Bundesregierung einigt sich auf Reform von EEG und Netzpaket
Umfrage: Große Skepsis gegen Linnemann als Gesundheitsminister
Manuel Neuer deutet Karriere-Ende an
Bericht: Fifa plant Milliarden-Deal mit Investoren
Merz fordert in Dublin EU-Kürzungen und schnellere Erweiterung
Markus Söder will angeblich nicht mehr Kanzler werden
Forsa: AfD erreicht neuen Höchststand
Nach CSD-Anschlag "Herz" angezündet - Staatsschutz ermittelt

Newsticker

12:37Dax dreht am Mittag ins Minus - BASF-Aktien gefragt
12:27Steinmeier entlässt und ernennt von Merz benannte Minister
12:18++ EILMELDUNG ++ Steinmeier hat Entlassungs- und Ernennugsurkunden an Minister übergeben
11:37Bericht: Mutmaßlicher CSD-Attentäter kritisierte Haftbedingungen
11:25Frankreich und Spanien kämpfen weiter gegen verheerende Waldbrände
10:29Nach CSD-Anschlag: Miersch für Überprüfung von Polizeigesetzen
09:46Bericht: BMW will mit Abbau von 8.000 Stellen Milliarden sparen
09:35Dax startet leicht im Plus - Ölpreis steigt nach Nahost-Eskalation
09:16SPD erwartet nach Personal-Entscheidungen Ruhe in der Union
08:50Siemens Energy wirbt mit "Listing light" um US-Investoren
08:34Importpreise im Juni gegenüber Mai gesunken
08:22Destatis: Pro-Kopf-Verschuldung steigt auf 31.887 Euro
07:41Deutsche Bank steigert Gewinn im zweiten Quartal um elf Prozent
07:11Iran attackiert US-Stützpunkte - USA greifen Ziele im Irak an
01:00Pflegeverband fordert mehr Geld für Verpflegung in Heimen

Börse

Der Dax ist am Mittwoch nach einem freundlichen Start bis zum Mittag ins Minus gedreht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.433 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen die Papiere von BASF und Deutscher Bank, am Tabellenende die Aktien von Vonovia, Rheinmetall und Zalando. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Schadholzaufkommen nimmt weiter ab


Holzstämme (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In den deutschen Wäldern sind im Jahr 2024 insgesamt 61,2 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen worden. Damit fiel der Holzeinschlag um 13,3 Prozent geringer aus als im Vorjahr (2023: 70,6 Millionen Kubikmeter), was vor allem an einem Rückgang des Schadholzeinschlags (Holzeinschlag aufgrund von Waldschäden) lag, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit.

Insgesamt wurde im Jahr 2024 mit 27,3 Millionen Kubikmetern 29,4 Prozent weniger Schadholz eingeschlagen als im Vorjahr (2023: 38,7 Millionen Kubikmeter). Nach dem Rekordjahr 2020, als mit 60,1 Millionen Kubikmetern das größte Schadholzaufkommen seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1990 verzeichnet worden war, ging der Schadholzeinschlag damit zum vierten Mal in Folge zurück.

Im Jahr 2024 waren insgesamt 44,7 Prozent des Holzeinschlags auf Waldschäden zurückzuführen. Damit lag dieser Anteil erstmals seit 2018 unter 50 Prozent. Im Rekordjahr 2020 hatte der Anteil bei knapp drei Vierteln gelegen.

Im Jahr 2024 wurden aufgrund von Insektenschäden 16,8 Millionen Kubikmeter Schadholz eingeschlagen. Das waren 38,3 Prozent weniger als im Vorjahr (2023: 27,2 Millionen Kubikmeter). Der Vergleichswert aus dem Rekordjahr 2020 (43,3 Millionen Kubikmeter) wurde damit um mehr als 60 Prozent unterschritten. Zweithäufigste Ursache für das Schadholzaufkommen des Jahres 2024 waren Winde und Stürme, die 3,5 Millionen Kubikmeter Holzeinschlag verursachten.

Insgesamt 37,7 Millionen Kubikmeter Holz der Holzartengruppe "Fichte, Tanne Douglasie und sonstiges Nadelholz" wurden im Jahr 2024 eingeschlagen. Dies bedeutet einen Rückgang um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2023: 46,6 Millionen Kubikmeter) sowie 39,2 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2020. Fichtenholz bleibt dennoch die bedeutendste Holzart. Mit deutlichem Abstand folgen Kiefern- und Lärchenholz mit 12,0 Millionen eingeschlagenen Kubikmetern sowie Holz der Holzartengruppe "Buche und sonstiges Laubholz" mit 9,7 Millionen Kubikmetern. An Eichen- und Roteichenholz wurden 1,7 Millionen Kubikmeter eingeschlagen.

Die deutlichen Rückläufe gegenüber den durch Borkenkäferbefall geprägten Rekordjahren 2020 und 2021 sowohl beim insektenbedingten Schadholz als auch beim Fichtenholz deuten darauf hin, dass signifikante Einschläge am geschädigten Holz bereits in den Vorjahren durchgeführt wurden. Fichtenbestände sind besonders anfällig für den Befall von Schädlingen, insbesondere wenn sie etwa durch Trockenheit bereits geschwächt sind.

Der Großteil des eingeschlagenen Holzes findet als sogenanntes Stammholz Verwendung in der Säge- und Furnierindustrie, etwa als Paletten- oder Parkettholz, so die Statistiker weiter. Im Jahr 2024 wurden 33,3 Millionen Kubikmeter und damit 54,3 Prozent der angefallenen Holzmenge mit dem Verwertungsziel Stammholz eingeschlagen. Zum ersten Mal seit Beginn der Zeitreihe 2006 wurde mit 12,5 Millionen Kubikmetern mehr Energieholz als Industrieholz (12,2 Millionen Kubikmeter) eingeschlagen. Letzteres ist zur Verwendung in der Holzwerkstoffindustrie beziehungsweise Papier- und Zellstoffindustrie vorgesehen. Mit 20,5 Prozent lag der Einschlag für die geplante Verwertung als Energieholz erstmals seit 2014 über einem Anteil von 20 Prozent.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.04.2025 - 08:15 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung