Donnerstag, 03. April 2025
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

US-Botschaft befragt auch deutsche Firmen zu Vielfalt und Abtreibung
Behörden zerschlagen internationales Kinderpornonetzwerk
Trump unterzeichnet neues Zolldekret - 20 Prozent auf Importe aus EU
Deutsche horten 195 Millionen Alt-Handys
Dax lässt nach - Stimmung vor neuen US-Zöllen angespannt
Ökonom: Trump zieht Deutschland Richtung Rezession
USA weiten Importzölle deutlich aus - 20 Prozent auf EU-Einfuhren
Dax fällt zum Mittag weiter - fast alle Unternehmen im Minus
Umfrage: Mehr Unternehmen wollen wieder investieren
Fahrschulausbildung soll reformiert werden

Newsticker

11:56Ostbeauftragter legt Fünfpunkteplan für abgehängte Regionen vor
11:55Studie zeigt deutlichen Einfluss des Menschen auf Pflanzenvielfalt
11:33Fahrlehrerverband begrüßt Führerscheinpläne der Verkehrsminister
11:30Ökonomen warnen vor Wirtschaftseinbruch wegen US-Zöllen
11:23Apotheken fürchten durch US-Zölle Folgen für Medikamentenversorgung
11:13Zahl der Abtreibungen 2024 kaum verändert
11:08Großrazzia gegen Drogenhändler in NRW und den Niederlanden
10:56Deutschland und Jordanien drängen auf Waffenruhe in Gaza
10:50Kriminalfall "YOGTZE" nach 40 Jahren aufgeklärt
10:32Ungarn zieht sich aus Internationalem Strafgerichtshof zurück
10:07Thüringer Ministerpräsident fordert Ostdeutsche im Kabinett
09:47Dax stürzt nach Trumps Zollankündigung ab
08:41Habeck bezeichnet Trumps Zollankündigung als "Inflation Day"
08:36Immer weniger Saisonarbeiter in der Landwirtschaft
08:34Juristen fordern bessere Ausstattung für Justizbehörden

Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Donnerstag zunächst kräftige Kursverluste verzeichnet. Gegen 9:45 Uhr wurde der Dax mit rund 22.045 Punkten berechnet, was einem Minus von 1,6 Prozent gegenüber dem Handelsschluss am Vortag entspricht. An der Spitze der Kursliste rangierten Vonovia, Eon und Daimler Truck, am Ende Adidas, die Commerzbank und die Deutsche Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ex-Bürgerrechtlerin Birthler fürchtet Abgleiten der USA in Diktatur


Marianne Birthler (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die frühere Bürgerrechtlerin und ehemalige Leiterin der Stasi-Unterlagenbehörde Marianne Birthler warnt vor einem Abgleiten der USA in eine Diktatur. "Die Vereinigten Staaten sind formal immer noch eine Demokratie, aber es gibt schon eine ganze Reihe von Punkten, wo man sagen kann: Da kippt etwas", sagte Birthler der Wochenzeitung "Die Zeit".

Auf die Frage, ob es sich bei den Maßnahmen der Regierung Trump um so etwas wie eine Revolution von oben handele, sagte Birthler: "Man könnte auch Putsch sagen, nicht wahr? Meistens nimmt ein Staatsstreich einen etwas anderen Verlauf, aber es gibt viele Analogien."

Sie fühle sich bei Nachrichten aus den USA an die DDR erinnert, so die frühere Bürgerrechtlerin. "Wenn ich diese Buckelei sehe vor Trump oder diesen vorauseilenden Gehorsam bei manchen Journalisten oder auch Politikern, erinnert mich das an Verhaltensweisen von damals."

Die Ankündigung von Meta-Chef Mark Zuckerberg etwa, künftig auf einen Faktencheck in seinen Plattformen zu verzichten, sei dessen "Eintrittskarte in die Welt der neuen Macht" gewesen. "Diese Anbiederung, dieses Wegducken" erinnere sie an die DDR.

Birthler warnte davor, anzunehmen, man könne Trumps Regierungszeit aussitzen. In vier Jahren könne "mit einer Gesellschaft viel passieren. Die Gesellschaft verzwergt moralisch, Bürgermut und Eigensinn werden abtrainiert." Ihre Hoffnung nach 1989, nun werde sich die liberale Demokratie weltweit ausbreiten, nennt Birthler "voreilig". Sie habe heute Angst davor, dass es auch in Deutschland Entwicklungen geben könnte, wie sie sie in der DDR schon einmal erlebt habe.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 02.04.2025 - 14:39 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung