Freitag, 28. März 2025
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax lässt nach - Ölpreis leicht gestiegen
Dax startet schwach - US-Zölle schicken Autowerte in den Keller
Terrorverdacht: Faeser sagt Syrien-Besuch kurzfristig ab
Bahn verringert Verluste
Kristine Bilkau bekommt Preis der Leipziger Buchmesse
EU-Energiekommissar schließt Gaslieferungen über Nord Stream 2 aus
Razzia bei Polizeigewerkschaft in Erfurt
Dax erholt sich am Mittag etwas von Autozoll-Schock
Digitalminister beraten in Sondersitzung über gemeinsame Positionen
Ifo: Unternehmen treiben Personalabbau weiter voran

Newsticker

01:00Umfrage: Jedem dritten Privatversicherten wurden Leistungen abgelehnt
01:00Deutschland zahlt Entschädigung nach Urteil zu Zurückweisung
01:00Grüne pochen auf Erhalt von Beratungsangebot für Kommunalpolitiker
00:00SPD ruft Merz zu Empathie für Koalitionspartner auf
00:00Reaktion auf US-Zölle: Brantner pocht auf Vorgehen der EU gegen Musk
00:00Brantner kritisiert zunehmende Gas-Importe aus Russland
00:00Grüne kritisieren geplante Aussetzung des Familiennachzugs
00:00EU-Energiekommissar schließt Gaslieferungen über Nord Stream 2 aus
21:16US-Börsen lassen nach - Trump-Drohung schürt Rezessionsängste
20:26Digitalminister beraten in Sondersitzung über gemeinsame Positionen
19:24Baerbock schlägt Update-Abgabe als EU-Reaktion auf Trumps Zölle vor
17:57Bahn will bis 2027 deutlich pünktlicher werden
17:43Dax lässt nach - Ölpreis leicht gestiegen
17:19Kipping kritisiert geplante Sanktionen für Bürgergeldempfänger
17:03Regierungsbildung: DUH fürchtet "Generalangriff" auf Klimaschutz

Börse

Am Donnerstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 22.679 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Tagesstart konnte der Dax nur einen Teil seiner Verluste wieder abbauen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Lammert kritisiert schwarz-rote Verhandlungen


Norbert Lammert (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Ex-Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) äußerte scharfe Kritik am Vorgehen bei den schwarz-roten Koalitionsverhandlungen.

"Es ist eine der fragwürdigen Traditionen der deutschen bundesrepublikanischen Demokratie, dass von Legislaturperiode zu Legislaturperiode mit immer größerem Ehrgeiz Koalitionäre die beginnende Legislaturperiode präjudizieren wollten durch eine möglichst enzyklopädische Koalitionsvereinbarung", sagte Lammert vor der Konstitution des neuen Bundestags auf einer Veranstaltung des Nachrichtenmagazins Politico.

"Über die Jahre hinweg", so Lammert, "sind Koalitionsvereinbarungen immer voluminöser geworden und, unfreundlich formuliert, immer wirklichkeitsfremder, weil die Themen, die dann die Legislaturperiode geprägt haben, zum Zeitpunkt der Verhandlung gar nicht absehbar waren."

Lammert ging in seiner Kritik auch konkret auf die Organisation der Verhandlungs-Arbeitsgemeinschaften von Schwarz-Rot ein: "Ich würde mir eigentlich wünschen, dass nach der Erfahrung von drei aufeinanderfolgenden Legislaturperioden, die jeweils durch nicht vorhersehbare Großereignisse transformiert wurden, wir mit der nächsten Koalition nicht die Wiederauflage genau dieses gut gemeinten Missverständnisses erleben." Genau das aber sei "beinahe angelegt", wenn "16 Verhandlungsgruppen" mit je "16 Teilnehmern" verhandelten. Union und SPD verhandelten den Koalitionsvertrag zu Beginn in 16 AGs mit je 16 Verhandlern.

Die erfolgenden "Detailregelungen" bewirkten "eine Entmündigung eines Parlaments, bevor es zusammengetreten ist", mahnte Lammert.

Der CDU-Politiker, der gleich mehrfach von einer "Präjudizierung" des Parlaments durch Vorab-Festlegung in vielen einzelnen Punkten warnte, sagte zudem: "Die Abgeordneten haben nicht mehr die Chance, die Prioritäten zu setzen."

Über Grundsatzfragen müsse man sich verständigen, aber "ist die Mütterrente eine Grundsatzfrage?", so Lammert. "Ist die Absenkung des Mehrwertsteuersatzes für die Gastronomie eine Grundsatzfrage?" Er würde sich aus der Perspektive eines Wählers eher eine fünf- bis zehnseitige Koalitionsvereinbarung wünschen, wo Koalitionspartner deutlich machen: "Das sind die großen Themen, mit denen wir uns beschäftigen wollen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 25.03.2025 - 06:09 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung