Donnerstag, 17. September 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Hubig plant härtere Strafen bei Angriffen auf Bahn-Mitarbeiter
Federal Reserve erhöht Leitzins erstmals seit 2023
Experten bewerten Medienbildung an Schulen als mangelhaft
Lottozahlen vom Mittwoch (16.09.2026)
Europa League: Leverkusen schlägt NK Celje
US-Kongress verabschiedet Russland-Sanktionen
Mittelstandskreis stellt sich hinter Merz
Forsa weist Kritik von Regierungssprecher nicht komplett zurück
SPD will drei Sofortmaßnahmen gegen hohe Spritpreise
Lieberknecht sieht AfD-Sieg als Plebiszit ostdeutscher Befreiung

Newsticker

17:51Dax legt zu - Öl- und Gaspreise geben nach
17:05Schnieder wehrt sich gegen Zweifel an Unterstützung für Merz
15:52Günther kritisiert Durcheinander in Spritpreis-Debatte
15:41Todesfall nach Malaria-Infektion nahe Frankfurter Flughafen
15:19GBA: Mutmaßlicher IS-Anhänger wegen Anschlagsplan festgenommen
14:57TÜV will Pflichtprüfung für KI-Sprachmodelle
14:42Unicef: 57.000 Kinder durch erneute Kämpfe im Jemen vertrieben
13:30Weber begrüßt neue Allianz mit Kanada als "Riesen-Chance"
13:00FDP will Sonderbeitrag für Mitglieder erhöhen
12:45Ifo-Präsident gegen Steuersenkungen auf Benzin und Diesel
12:37AfD-Politiker Lucassen beklagt Russland-Affinität seiner Partei
12:31Dax weiter freundlich - Zuversicht kehrt zurück
12:13Kanadas Premierminister bekräftigt neue Allianz mit der EU
11:58Bildungs-MK-Chefin lobt EU-Stufenmodell für Social Media
11:52Bayerns Justizminister tritt zurück - Söder äußert Bedauern

Börse

Am Donnerstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.717 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start konnte der Dax am Nachmittag seine Zugewinne ausbauen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Transparenz-Organisationen kritisieren Koalitionsverhandlungen


Markus Söder, Friedrich Merz, Lars Klingbeil, Saskia Esken (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Transparenz-Initiativen Lobbycontrol und Abgeordnetenwatch kritisieren die personelle Zusammensetzung und einen möglichen Einfluss von Lobbygruppen bei den laufenden Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD.

"Die Zusammensetzung der Verhandlungsgruppen wirft erhebliche Fragen zu möglichen Interessenkonflikten auf", sagte die Geschäftsführerin von Abgeordnetenwatch, Léa Briand, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Dass aktive Landwirte und Vertreter der Agrarlobby für die Union sowohl über Landwirtschaft als auch über Umweltschutz verhandelten, berge die Gefahr, "dass Umwelt- und Gemeinwohlinteressen zugunsten wirtschaftlicher Lobbys vernachlässigt werden".

Für die CDU/CSU verhandeln drei Abgeordnete die Agrar- und Umweltpolitik, die neben ihrer politischen Tätigkeit in der Land- und Forstwirtschaft aktiv sind, sowie mit dem bayerischen Bauernpräsidenten Günther Felßner und dem Bundesverbandschef Bioenergie, Artur Auernhammer, zwei Chefs von Interessenverbänden.

"Die Union muss jetzt zeigen, dass sie aus vergangenen Lobbyskandalen wie der Maskenaffäre gelernt hat und im Umgang mit Lobbyinteressen Transparenz und Integrität wirklich ernst nimmt", sagte der Sprecher des Vereins Lobbycontrol, Timo Lange, dem RND. Dazu gehöre auch, eine kritische Distanz zu besonders starken Lobbygruppen zu wahren und auf Ausgewogenheit bei der Beteiligung und der Besetzung von Arbeitsgruppen zu achten. "Mit Sorge beobachten wir daher, wie viele Landwirte und Agrarfunktionäre CDU und CSU allein in die Verhandlungsgruppe zu Landwirtschaft und Umwelt entsandt haben."

Gerade als Regierungsparteien müssen CDU und CSU verschiedene Interessen ausgewogen beteiligen, so Lobbycontrol.

"Mit Personalien wie Günther Felßner und Artur Auernhammer sendet die Union jedoch ein gegenteiliges Signal", sagte Lange dem RND.

Problematisch an der Zusammensetzung der Verhandlungsgruppen sei zudem die geringe Repräsentation von Frauen und jungen Menschen, kritisierte Abgeordnetenwatch-Geschäftsführerin Briand. "Eine lebendige Demokratie lebt von Vielfalt und gleichberechtigter Teilhabe", sagte sie dem RND. "Werden politische Entscheidungen in einem begrenzten Kreis getroffen, droht auch hier eine Verzerrung der Interessen." Damit Politik zukunftsfähig und glaubwürdig sein könne, müssten alle gesellschaftlichen Gruppen gleichermaßen Gehör finden und Einfluss nehmen können.

Unter den 256 Teilnehmern an den schwarz-roten Koalitionsverhandlungen liegt der Frauenanteil insgesamt bei 36,4 Prozent. Besonders wenige Frauen sind mit 26,3 Prozent im Team von CDU-Chef Friedrich Merz vertreten, während die CSU-Unterhändler zu beinahe einem Drittel Frauen sind (31,4) und die der SPD fast zur Hälfte (46,7 Prozent).

Das Durchschnittsalter bei den Koalitionsgesprächen liegt mit 49,8 Jahren mehr als fünf Jahre über dem durchschnittlichen Alter der Bundesbürger mit 44,6 Jahren.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.03.2025 - 06:58 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung