Dienstag, 13. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundeskanzleramt will Schröder-Akten sichten
Dax startet kaum verändert - Berichtssaison rückt in den Fokus
Dax legt am Mittag zu - Anleger weiter optimistisch
Verkehrsministerium lehnt Totalverbot für Blitzerwarnapps ab
Bundesregierung pocht auf Ende der Gewalt im Iran
Dax bleibt auf Rekordkurs - Suche nach Alternativen zu US-Märkten
Verhandlungen abgeschlossen: Bund will bei Tennet einsteigen
Immer mehr Ukrainer erhalten temporären Schutz in der EU
Deutlich mehr Regelinsolvenzen im Dezember beantragt
SPD legt Konzept für grundlegende Reform der Erbschaftsteuer vor

Newsticker

00:01Umfrage: Mehrheit für deutsche Verteidigung Grönlands
00:00Nach Sturmtief: Krankenhäuser melden "extreme Belastung"
00:00Grönland: Grüne offen für mögliche internationale Militärpräsenz
00:00CDU-Politiker Mattfeldt will mehr Rente für Handwerker
00:00Reservistenverband für Stationierung deutscher Soldaten auf Grönland
00:00Arbeitgeber wollen Änderungen an EU-Richtlinie für Lohntransparenz
00:00Modeindustrie will bei Textilgesetz beteiligt werden
00:00Unternehmenskritik an SPD-Plänen zur Erbschaftsteuer
23:22Trump verhängt Sondersteuer für Geschäftspartner des Iran
22:15US-Börsen leicht positiv - Machtkampf zwischen Trump und Fed
21:17Koalitionsparteien machen Weg für Haseloff-Nachfolge frei
20:58Viele Tote bei Iran-Protesten - Regierung organisiert Gegendemos
18:28Real Madrid trennt sich von Trainer Xabi Alonso
17:48Dax bleibt auf Rekordkurs - Suche nach Alternativen zu US-Märkten
16:46Protestwelle: Iran bestellt europäische Diplomaten ein

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.405 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Verdi: Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst gescheitert


Verdi (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und den Arbeitgebern im öffentlichen Dienst sind gescheitert. Das teilte die Gewerkschaft am späten Montagabend mit.

"Wir haben uns bis an die Schmerzgrenze bewegt. Die Arbeitgeber haben unsere Einigungsvorschläge abgelehnt", kritisierte der Verdi-Vorsitzende und Verhandlungsführer Frank Werneke in Potsdam.

Die Verhandlungen hatten in der dritten Runde am Freitag begonnen. "Egal, ob bei einer ausreichenden linearen Erhöhung oder einem Mindestbetrag als soziale Komponente, Altersteilzeit oder einem zeitgemäßen Arbeitszeitkonto - die Arbeitgeber haben sich vielen für die Beschäftigten wichtigen Forderungen weitgehend verweigert", sagte Werneke.

Die Kommunen hätten auch die längst überfällige Ost-West-Angleichung beim Kündigungsschutz abgelehnt: "Bis kurz vor dem Erklären des Scheiterns der Verhandlungen durch die Arbeitgeber hat es immer neue Lösungsvorschläge durch Verdi gegeben, von daher bedaure ich es sehr, dass sich Bund und Kommunen in die Schlichtung flüchten", so Werneke.

Die Gewerkschaft habe zunächst in zähen Runden mit den Arbeitgebern versucht, einer Einigung näher zu kommen. Dies sei aber offenbar nicht gewollt gewesen, sagte der Verdi-Vorsitzende. "Wir waren für eine Lösung bereit - unsere Verhandlungspartner ganz offenbar nicht."

In den zurückliegenden Wochen seit der zweiten Runde der Tarifverhandlungen Mitte Februar hatten etliche zehntausend Beschäftigte die Arbeit zeitweilig niedergelegt, allein in der Woche vor der dritten Runde beteiligten sich mehr als 150.000 Arbeitnehmer aus allen Bereichen des öffentlichen Dienstes im gesamten Bundesgebiet an Warnstreiks und zeigten, wie wichtig ihnen höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen sind.

"Nach dieser Verhandlungsrunde sind die Beschäftigten hochmotiviert, weiter für ihre Forderungen zu kämpfen", hob Werneke hervor.

Verdi führt die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst auch für GdP, GEW, IG BAU sowie gemeinsam mit dbb beamtenbund und tarifunion. Die Gewerkschaft fordert insgesamt acht Prozent mehr Lohn, dabei aber wenigstens 350 Euro pro Monat, zusätzlich mindestens drei freie Tage und mehr Souveränität bei der Arbeitszeit. Das Tarifergebnis soll auf Beamte, Richter, Soldaten sowie auf Versorgungsempfänger übertragen werden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.03.2025 - 22:05 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung