Donnerstag, 20. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Korruptionsvorwürfe: Selenskyj entlässt Vize-Präsidialamtschefin
Dax weiter kaum verändert- 26.000er-Marke hält noch
Bundesregierung verurteilt neue Siedlungspläne im Westjordanland
Innungskrankenkassen fordern umfassende GKV-Strukturreformen
Dax lässt nach - Infineon-Papiere verlieren
Festnahme in Kroatien wegen Nord-Stream-Anschlag
Kind bei Forstarbeiten in Oberbayern von Baum erschlagen
Linke warnt vor Risiken für Gasversorgung im Winter
Bundesregierung will sich "in Rat und Tat" vor IStGH stellen
Hubig wirft USA "Frontalangriff" auf das Völkerstrafrecht vor

Newsticker

10:03Verstappen verlängert Vertrag bei Red Bull bis 2030
09:44Frankfurter Justiz erhebt Anklage gegen mutmaßliche Cum-Ex-Täter
09:40Studie: Abneigung zwischen Parteilagern wächst
09:31Dax startet im Minus - Trumps Iran-Rhetorik belastet
09:21Verdächtiger nach Brandanschlag von 1970 in München identifiziert
09:05Mindestens zwölf Tote bei russischen Angriffen auf Kiew
09:00Umfrage: Junge Erwachsene verlieren Vertrauen in gesetzliche Rente
08:54Grüne fordern Schließung des Russischen Hauses in Berlin
08:21Thüringer BSW-Vorsitzende attackiert Wagenknecht
08:21Dröge wirft Merz Schweigen in Klimakrise vor
08:15Deutsche Exporte legen im ersten Halbjahr zu
08:11Erzeugerpreise im Juli gestiegen
08:08Gastgewerbeumsatz im Juni gesunken
08:06Frauen machen häufiger höhere Schulabschlüsse
07:44Plagiatsvorwürfe: Berlins Justizsenatorin lässt Dissertation prüfen

Börse

Der Dax ist am Donnerstag mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.000 Punkten berechnet und damit 0,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze rangierten Continental, BMW und Volkswagen, am Ende Brenntag, SAP und Merck. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

CDU-Arbeitnehmergruppenchef will weniger vorzeitige Renteneintritte


Stefan Nacke (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Stefan Nacke, Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der Unionsfraktion im Bundestag, will erreichen, dass weniger Menschen frühzeitig in Rente gehen. "Da muss vielleicht etwas über Anreizsysteme oder höhere Abschläge getan werden, dass die Menschen auch bis annähernd 67 arbeiten", sagte Nacke "Ippen-Media".

"Viele Menschen wollen so früh wie möglich aus der Arbeit, weil sie die Vorstellung haben, mit der Rente fängt die Freiheit an", so der Unionspolitiker weiter. "Das ist verständlich, aber so werden wir unser Sozialsystem nicht aufrechterhalten können."

Die Menschen sollten sich stattdessen fragen, "was denn ein gutes Leben und der Sinn darin ist: möglichst wenig zu arbeiten und früh in den Ruhestand zu gehen, oder herauszufinden, worin man gut ist, einen Beruf zu ergreifen, in dem man die Welt mitgestalten kann und in dem Arbeit zu einem integralen Bestandteil des eigenen Lebens wird".

Es sei nicht schön, Rentenpolitik zu machen, bei der man schaue, wo man sparen könne, sagte Nacke. Einsparungen seien aber notwendig für die Absicherung der Sozialsysteme. Man müsse das Rentenniveau als zentrale Säule für die Menschen sichern, gleichzeitig dürfen auch die Beiträge "nicht ins Unermessliche steigen".

Er wolle den Koalitionsgesprächen nicht vorweggreifen, eine Erhöhung des Eintrittsalters lehne er jedoch strikt ab, so Nacke. Auch bezüglich der diskutierten Mütterrente habe er Vorbehalte. Mögliche Mittel durch das Sondervermögen Infrastruktur sollten zudem keine "Schatzschatulle" für Wahlversprechen werden. "Die Schulden einfach in den Konsum zu stecken, das machen wir nicht."

Für eine mögliche Regierungskoalition mit der SPD will der Unionspolitiker aus der Vergangenheit lernen. "Viele aus der Union sagen über die letzte Große Koalition, dass es eine Art Sozialpolitik-Aufpassertum gab: Die SPD wollte dieses oder jenes durchsetzen, die Union konnte manches davon `verhindern`." Er wolle in Zukunft keine "Aufpasser-Koalition", sondern eine "konstruktive Zusammenarbeit und eine soziale Ordnungspolitik".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.03.2025 - 18:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung