Samstag, 01. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Julian Brandt wechselt zu Ajax Amsterdam
GdP warnt nach Ceuta-Krise vor Einreiseversuchen nach Deutschland
Wegen Ceuta-Krise: Italien setzt Schengen-Abkommen mit Spanien aus
SPD begrüßt Urteil zu KI-Musik
Gewinnzahlen Eurojackpot vom Freitag (31.07.2026)
IW warnt vor den Folgen des Rhein-Niedrigwassers
Auch Sozialverband VdK fordert weitere Debatte über Reformpaket
SPD will Ungleichbehandlung von Kassenpatienten beenden
Mann bei Unwetter in Sächsischer Schweiz von Baum erschlagen
Verfassungsschützer hält Überwachung aller Gefährder für unmöglich

Newsticker

16:52Kretschmer verspricht Hilfe nach Unwetter in Sächsischer Schweiz
16:43DFB fordert "grundsätzlich andere Kultur" bei der Fifa
16:08Verbraucherschützer kritisieren Mängel beim Recht auf Reparatur
15:12Papier sorgt sich um Ansehen des Bundesverfassungsgerichts
14:28Junge Union beklagt "leichtfertiges Spiel" mit Renteneinigung
13:38Uefa stellt Fifa-Spitze infrage
12:26Verdi warnt vor AfD-Landesregierung in Sachsen-Anhalt
11:45Miersch offen für Leihmutterschafts-Debatte
11:04Frei verteidigt geplante Abschaffung der Rente mit 63
10:21Umweltminister warnt vor Angstdebatte über AfD
09:48Neue russische Angriffe auf Kiew - mindestens neun Tote
09:01Unicef und WHO fordern verstärkte Unterstützung für das Stillen
08:12Lage in Ceuta entspannt sich wieder
07:10Fifa gibt umstrittene Investorenpläne auf
05:00Ex-Verfassungsrichter warnt vor "kleinem Parteiverbot" der AfD

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax leicht zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.629 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Siemens Energy und RWE, am Ende Symrise, Scout24 und Heidelberg Materials. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Deutschland will bei Syrien-Konferenz Millionen zusagen


Entwicklungsministerium (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Deutschland will bei der am Montag in Brüssel anstehenden Unterstützungskonferenz für Syrien Millionen an Hilfsmitteln zusagen. Das teilten das Auswärtige Amt und das Bundesentwicklungsministerium mit.

Demnach sagt man im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung Mittel für die gesamte Region in Höhe von rund 300 Millionen Euro zu, davon 168 Millionen Euro aus dem Auswärtigen Amt und 133 Millionen Euro aus dem BMZ. Über die Hälfte der bereitgestellten Mittel komme den Menschen in Syrien zugute. Darüber hinaus würden syrische Flüchtlinge und Aufnahmegemeinden in Jordanien, dem Libanon, dem Irak und der Türkei unterstützt.

Alle Maßnahmen in Syrien würden nicht mit der syrischen Übergangsregierung, sondern ausschließlich über UN-Hilfswerke und Nichtregierungsorganisationen umgesetzt, so die Ministerien.

Konkret setzen sich die Mittel des Auswärtigen Amts aus 131 Millionen Euro für humanitäre Hilfe sowie 36 Millionen Euro für Stabilisierung und friedensfördernde Maßnahmen zusammen. Internationale Organisationen und Nichtregierungsorganisationen werden demnach landesweit bei der Bereitstellung von Lebensmitteln, Gesundheitsleistungen und Notunterkünften unterstützen und Maßnahmen im Bereich Wasser und Hygiene sowie Schutzmaßnahmen für besonders vulnerable Gruppen wie Frauen und Kinder oder politisch Verfolgte durchführen. Außerdem werden ziviles Engagement in der globalen Anti-IS-Koalition sowie Maßnahmen zur Dokumentation, Aufarbeitung und Strafverfolgung von Verbrechen des Assad-Regimes und des sogenannten IS gefördert.

Mit den Mitteln des BMZ sollen Kinder und Jugendliche unterdessen Zugang zu Bildung und psychosozialer Unterstützung erhalten. In von der Versorgung abgeschnittenen Stadtteilen und Dörfern werde zudem Zugang zu Trinkwasser und Strom aufgebaut und Flüchtlinge und Binnenvertriebene könnten durch Beschäftigungsmaßnahmen ein eigenes Einkommen erzielen, heißt es aus den Ministerien weiter.

"Die syrische Übergangsregierung hat zwar viele Schritte in die richtige Richtung gemacht, aber die Lage im Land ist immer noch sehr fragil", sagte Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD). Für einen erfolgreichen Übergangsprozess komme es auch darauf an, schnell spürbare Verbesserungen für die Bevölkerung zu organisieren. Syrien habe jetzt die historische Chance auf eine friedliche und stabile Entwicklung. "Bei allen Risiken wäre es falsch, jetzt nicht alles dafür zu tun, eine solche Entwicklung zu unterstützen."

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sagte unterdessen, dass mit Blick auf Syrien die historische Chance auf eine bessere, friedlichere Zukunft und die Sorge vor einem Abrutschen in neue Gewalt und Instabilität "unglaublich nah beieinander" lägen. "Die furchtbaren Massaker an den Alawiten vor einer Woche machen klar, wie dringlich konkrete Schritte zur politischen Inklusion sind."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 17.03.2025 - 08:08 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung