Sonntag, 31. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Deutschland und Frankreich beraten über nukleare Abschreckung
Behandlungsfehler: Zahl der Verdachtsfälle erreicht Rekordwert
FDP startet Bundesparteitag mit Vorstandswahlen in Berlin
Gefängnisgewerkschaft fordert Suspendierung krimineller JVA-Beamter
Pentagon plant früheren US-Truppenabzug aus Europa
Kubicki zum FDP-Chef gewählt - Strack-Zimmermann unterliegt
Goldsucher aus überfluteter Höhle in Laos gerettet
DTEK-Chef warnt Europa vor russischen Energieattacken
Mendel warnt vor politischem Einfluss auf Yad-Vashem-Dependancen
Kubicki will FDP aus der Krise führen - Partei gespalten

Newsticker

05:00Wegner fordert Verlängerung des Tankrabatts
01:00Bär rechnet mit Aus für BAföG-Reform
00:00Therapeuten warnen vor Abschaffung von Pflegegrad für ADHS-Kinder
00:00Neues FDP-Präsidiumsmitglied Zaya geht auf Distanz zu Kubicki
00:00Drogenbeauftragter fordert deutliche Erhöhung der Tabaksteuer
00:00Umfrage: Mehrheit rechnet mit AfD-Ministerpräsident
00:00Richterbund klagt über 2.000 fehlende Strafverfolger
00:0042 Prozent der Gemeinden ohne öffentliche Ladesäulen
22:38Strack-Zimmermann erklärt Kampfkandidatur bei FDP-Parteitag
21:07Paris Saint-Germain gewinnt Champions-League-Finale
21:04++ EILMELDUNG ++ PSG gewinnt Finale der Champions League
19:57Kubicki will FDP aus der Krise führen - Partei gespalten
19:28Lottozahlen vom Samstag (30.05.2026)
19:25Hagen wird mit schlechtem Ergebnis neuer FDP-Generalsekretär
17:49Strack-Zimmermann sieht 40 Prozent als Auftrag zu Kurskorrekturen

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.105 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start schwankte der Dax überwiegend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

EVP hält Mehrheiten im EU-Parlament mit Radikalen für möglich


Manfred Weber (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nachdem EVP-Chef Manfred Weber hält Mehrheiten mit rechtsradikalen Mehrheiten im EU-Parlament für möglich. "Wir werden niemals für die Unterstützung unserer Vorschläge bei den rechts- und linksradikalen Kräften im EU-Parlament werben oder mit ihnen zusammenarbeiten - aber wenn durch diese Kräfte unabgesprochen Mehrheiten zustande kommen, dann haben wir dies zu akzeptieren", sagte der Chef der EVP-Fraktion im EU-Parlament der "Welt am Sonntag".

Das würden die Linken genauso handhaben. Weber verwies dabei darauf, dass "in der vergangenen Legislaturperiode die Linken im Parlament auch zusammen mit der Fidesz-Partei von Ungarns Ministerpräsidenten Orban und anderen radikalen Kräften für das umstrittene Natur-Wiederherstellungsgesetz und mit der AfD gegen Handelsverträge oder gegen den Migrationspakt gestimmt" hätten.

Da habe es oft gemeinsame Abstimmungen gegeben.

Im EU-Parlament gab es seit den 1990er Jahren den informellen "Cordon Sanitaire", nach dem die pro-europäischen Parteien nicht mit rechtsextremen Kräften im Europäischen Parlament zusammenarbeiten. In den vergangenen Jahren wurde der Grundsatz immer öfter gebrochen.

Angesichts der neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen für Europa verlangte Weber eine Reform der militärischen Strukturen innerhalb der EU. "Und wir brauchen, eingebettet in die Nato-Strukturen, ein gemeinsames europäisches Führungskommando. Ein europäischer Generalstabschef sollte dann auch die aufgerüsteten nationalen Armeen befehligen und klare Ansagen bei der Beschaffung machen können." Das hätte bereits der frühere Bundeskanzler Adenauer im Jahr 1952 so mit Frankreich vereinbart.

Weber forderte auch einen Mentalitätswandel. "Angesichts der Bedrohungen müssen wir unser Denken in Europa jetzt auf Kriegswirtschaft umstellen", sagte er. Das bedeute beschleunigte Genehmigungsverfahren bei Rüstungsgütern und mehr Zusammenarbeit zwischen den europäischen Rüstungsherstellern. "Aber das kann auch bedeuten, dass die Rüstungshersteller künftig am Wochenende im Schichtsystem arbeiten und Unternehmen, die bisher Industriegüter für zivile Zwecke hergestellt haben, künftig Waffen produzieren werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.03.2025 - 07:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung