Montag, 01. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Welthungerhilfe fordert mehr Hilfe für den Libanon
WM-Testspiel: Deutschland schlägt Finnland deutlich
Ukrenerho rät Deutschland zu Flugverbot über Umspannwerken
Weber unterstützt EU-Sonderstatus für Ukraine
FDP-Präsidiumsmitglied Teutrine ruft Strack-Zimmermann zur Ordnung
Rentenversicherung erwartet stärkeren Beitragsanstieg ab 2028
Telekom plant doppelte Leistung für KI-Rechenzentrum in München
Gutachten: Ministerium handelte bei Wehrdienst rechtswidrig
Grüne warnen Merz vor Gefährdung von UN-Sicherheitsratskandidatur
Krane bestätigt späte Nominierung als FDP-Generalsekretär

Newsticker

21:37Bas: Beamte in Rentenversicherung einbeziehen
21:32EU macht Weg für Abschiebezentren in Drittstaaten frei
20:41Wildberger fordert europäisches KI-Spitzenmodell
20:18Rentenbeitrag für Durchschnittsverdiener steigt 2028 um 510 Euro
19:53Trump: Waffenstillstand zwischen Israel und Hisbollah erzielt
18:59Vier Tote bei Frontalzusammenstoß auf Landstraße in Thüringen
18:56Bahn: 61,3 Prozent der Fernzüge im Mai pünktlich
18:52Strack-Zimmermann: Kandidatur erst zwei Tage vorher beschlossen
18:02Linksfraktion prüft Klage gegen Wehrdienst-Verordnung
17:49Verhandlungsstopp des Iran zieht Dax zum Wochenstart ins Minus
17:00Chemieagenda: Bund ist optimistisch - Industrie warnt
16:44Kubicki kontert Strack-Zimmermanns Gummihammer-Tweet
16:28VÖB-Präsident sieht Chancen bei Commerzbank-Übernahme
16:09Iran setzt Gespräche mit USA wegen Israels Angriffen im Libanon aus
15:43Wohnungswirtschaft warnt vor Minusrekord am Bau

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax Verluste gemacht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.003 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

EVP hält Mehrheiten im EU-Parlament mit Radikalen für möglich


Manfred Weber (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nachdem EVP-Chef Manfred Weber hält Mehrheiten mit rechtsradikalen Mehrheiten im EU-Parlament für möglich. "Wir werden niemals für die Unterstützung unserer Vorschläge bei den rechts- und linksradikalen Kräften im EU-Parlament werben oder mit ihnen zusammenarbeiten - aber wenn durch diese Kräfte unabgesprochen Mehrheiten zustande kommen, dann haben wir dies zu akzeptieren", sagte der Chef der EVP-Fraktion im EU-Parlament der "Welt am Sonntag".

Das würden die Linken genauso handhaben. Weber verwies dabei darauf, dass "in der vergangenen Legislaturperiode die Linken im Parlament auch zusammen mit der Fidesz-Partei von Ungarns Ministerpräsidenten Orban und anderen radikalen Kräften für das umstrittene Natur-Wiederherstellungsgesetz und mit der AfD gegen Handelsverträge oder gegen den Migrationspakt gestimmt" hätten.

Da habe es oft gemeinsame Abstimmungen gegeben.

Im EU-Parlament gab es seit den 1990er Jahren den informellen "Cordon Sanitaire", nach dem die pro-europäischen Parteien nicht mit rechtsextremen Kräften im Europäischen Parlament zusammenarbeiten. In den vergangenen Jahren wurde der Grundsatz immer öfter gebrochen.

Angesichts der neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen für Europa verlangte Weber eine Reform der militärischen Strukturen innerhalb der EU. "Und wir brauchen, eingebettet in die Nato-Strukturen, ein gemeinsames europäisches Führungskommando. Ein europäischer Generalstabschef sollte dann auch die aufgerüsteten nationalen Armeen befehligen und klare Ansagen bei der Beschaffung machen können." Das hätte bereits der frühere Bundeskanzler Adenauer im Jahr 1952 so mit Frankreich vereinbart.

Weber forderte auch einen Mentalitätswandel. "Angesichts der Bedrohungen müssen wir unser Denken in Europa jetzt auf Kriegswirtschaft umstellen", sagte er. Das bedeute beschleunigte Genehmigungsverfahren bei Rüstungsgütern und mehr Zusammenarbeit zwischen den europäischen Rüstungsherstellern. "Aber das kann auch bedeuten, dass die Rüstungshersteller künftig am Wochenende im Schichtsystem arbeiten und Unternehmen, die bisher Industriegüter für zivile Zwecke hergestellt haben, künftig Waffen produzieren werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.03.2025 - 07:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung