Freitag, 05. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Trade Republic wird Vertriebspartner für SpaceX-Börsengang
Lufthansa-Maschine fällt am Frankfurter Flughafen auf die Nase
Stahlwerke drosseln Produktion wegen Bahnchaos
Bayer warnt vor Ernteausfällen durch Hormus-Blockade
Bahn fürchtet Probleme für Regionalverkehr wegen Italo-Konkurrenz
Söder warnt Pistorius vor Schwächung von Landeskommandos
Universität: Erster Impfstoff von KI entwickelt
Schauspieler Axel Schreiber mit 49 Jahren an Krebs gestorben
Bayer kritisiert massiven Standortnachteil für Deutschland
Grüne kritisieren Ausnahmen von EU-Vernichtungsverbot für Retouren

Newsticker

13:49SPD will Energydrinks für Jugendliche unter 16 verbieten
13:17UN: Weltweit essen Menschen sechsmal mehr Hähnchen als noch 1961
13:08Russischer Prozess gegen Jacques Tilly wird neu verhandelt
12:33Dax wandert zum Mittag ins Plus - Infineon unter Druck
12:21Bundesregierung unterstützt Brief von Selenskyj an Putin
12:18Landkreistag kritisiert Pflegereform-Pläne als zu teuer
12:08Union will Bonpflicht erst 2027 abschaffen
11:52Wirtschaftsweiser Truger nennt Pflege-Plan "Kürzungshammer"
11:42Linke fordert rückwirkende Übergewinnsteuer für Ölkonzerne
11:36Steuergewerkschaft warnt vor Lockerung der Bonpflicht
11:28Oliver Kirch wird neuer Arminia-Cheftrainer
11:10Weimer erwartet erst in zwei Jahren bessere Umfragewerte
10:39Fußball-WM: Über ein Drittel der Deutschen tippt online
09:40Frei: Niederlage bei UN-Wahl nicht Kanzler-Problem
09:33Dax startet vor US-Arbeitsmarktdaten ernüchtert

Börse

Der Dax ist am Freitag nach einem negativen Start bis zum Mittag ins Plus gewandert. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.985 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

EVP hält Mehrheiten im EU-Parlament mit Radikalen für möglich


Manfred Weber (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nachdem EVP-Chef Manfred Weber hält Mehrheiten mit rechtsradikalen Mehrheiten im EU-Parlament für möglich. "Wir werden niemals für die Unterstützung unserer Vorschläge bei den rechts- und linksradikalen Kräften im EU-Parlament werben oder mit ihnen zusammenarbeiten - aber wenn durch diese Kräfte unabgesprochen Mehrheiten zustande kommen, dann haben wir dies zu akzeptieren", sagte der Chef der EVP-Fraktion im EU-Parlament der "Welt am Sonntag".

Das würden die Linken genauso handhaben. Weber verwies dabei darauf, dass "in der vergangenen Legislaturperiode die Linken im Parlament auch zusammen mit der Fidesz-Partei von Ungarns Ministerpräsidenten Orban und anderen radikalen Kräften für das umstrittene Natur-Wiederherstellungsgesetz und mit der AfD gegen Handelsverträge oder gegen den Migrationspakt gestimmt" hätten.

Da habe es oft gemeinsame Abstimmungen gegeben.

Im EU-Parlament gab es seit den 1990er Jahren den informellen "Cordon Sanitaire", nach dem die pro-europäischen Parteien nicht mit rechtsextremen Kräften im Europäischen Parlament zusammenarbeiten. In den vergangenen Jahren wurde der Grundsatz immer öfter gebrochen.

Angesichts der neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen für Europa verlangte Weber eine Reform der militärischen Strukturen innerhalb der EU. "Und wir brauchen, eingebettet in die Nato-Strukturen, ein gemeinsames europäisches Führungskommando. Ein europäischer Generalstabschef sollte dann auch die aufgerüsteten nationalen Armeen befehligen und klare Ansagen bei der Beschaffung machen können." Das hätte bereits der frühere Bundeskanzler Adenauer im Jahr 1952 so mit Frankreich vereinbart.

Weber forderte auch einen Mentalitätswandel. "Angesichts der Bedrohungen müssen wir unser Denken in Europa jetzt auf Kriegswirtschaft umstellen", sagte er. Das bedeute beschleunigte Genehmigungsverfahren bei Rüstungsgütern und mehr Zusammenarbeit zwischen den europäischen Rüstungsherstellern. "Aber das kann auch bedeuten, dass die Rüstungshersteller künftig am Wochenende im Schichtsystem arbeiten und Unternehmen, die bisher Industriegüter für zivile Zwecke hergestellt haben, künftig Waffen produzieren werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.03.2025 - 07:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung