Sonntag, 01. November 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Krawalle bei GenZ-Protesten
Gen-Z-Proteste gestartet
Brantner wirft Merz Führungsschwäche bei Steinmeier-Nachfolge vor
Berliner Linke gibt grünes Licht für Koalitionsverhandlungen
Bundeswehr-General befürchtet russischen Angriff
Kartellamt sieht Investoren-Einstieg bei Arztpraxen mit Sorge
Polizeigewerkschaft zieht gemischte Bilanz der GenZ-Proteste
Formel-1-Quali in Mexiko-Stadt: Hamilton holt sich die Pole
Seyran Ates kritisiert Eralp und Linke
GKV: Mehr Geld für Hebammen verbessert Geburtsbetreuung

Newsticker

12:19Linken-Chefin warnt vor Diskreditierung der Gen-Z-Proteste
11:56Bund plant Milliardeninvestition in Wohnungsbaugesellschaft
10:21Dobrindt fordert hartes Durchgreifen gegen Randalierer
10:01Brantner verurteilt Gewalt bei Jugendprotesten
09:52Steinmeier sieht Bewegung im Handelsstreit mit China
09:16Wiese: Gewalt darf Anliegen der jungen Generation nicht überlagern
08:39Habeck kritisiert Bundesregierung wegen Kanada-Politik
08:12Warnstreiks in Metall- und Elektroindustrie gestartet
07:36Klimaökonom dämpft Erwartungen an Weltklimakonferenz
05:00Bundeswehr-General befürchtet russischen Angriff
01:00GKV: Mehr Geld für Hebammen verbessert Geburtsbetreuung
01:00Brantner wirft Merz Führungsschwäche bei Steinmeier-Nachfolge vor
00:00Seyran Ates kritisiert Eralp und Linke
23:23Formel-1-Quali in Mexiko-Stadt: Hamilton holt sich die Pole
22:332. Bundesliga: Karlsruhe gewinnt gegen Heidenheim

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.818 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

IG Metall will keine reine Kaufprämie für Elektroautos


Autoproduktion (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In der Diskussion um neue Kaufanreize für Elektroautos in Deutschland hat sich IG-Metall-Chefin Christiane Benner gegen die Rückkehr zu einer reinen Kaufprämie ausgesprochen. "Eine reine Kaufprämie fände ich falsch, wir brauchen keine Strohfeuer", sagte Benner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).

Gleichzeitig schlug Benner andere Anreize vor. "Wir könnten aber zum Beispiel Dienstwagen gezielt begünstigen und private Käufer über die Einkommenssteuer entlasten. Auch über ein staatliche gefördertes Sozial-Leasing-Modell analog zu dem französischen könnte man nachdenken - also über spezielle Kaufanreize für Haushalte mit geringem Einkommen", sagte sie.

In Deutschland waren die Neuzulassungszahlen von Elektroautos im vergangenen Jahr massiv eigebrochen.

2024 wurden laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) 380.609 rein elektrisch angetriebene Pkw erstmals zugelassen - mehr als 140.000 weniger als noch im Jahr zuvor. Eine von der mittlerweile geplatzten Ampel-Bundesregierung aufgelegte Kaufprämie für E-Autos war im Winter 2023 wegen Finanzlöchern eingestellt worden. In ihrem Sondierungspapier hatten Union und SPD festgehalten, die E-Mobilität mit einem neuen Kaufanreiz fördern zu wollen.

Neue Anreize für den Kauf eines E-Autos sollten Benner zufolge auch nur für in Europa hergestellte Fahrzeuge gelten. "Ich glaube, dass niemand verstehen würde, wenn damit ein in China gebauter BYD gefördert würde. Einen Kaufanreiz für rein in Europa gefertigte Modelle hielte ich für sinnvoller", sagte sie.

Die derzeitige Lage der deutschen Autoindustrie bezeichnete Benner angesichts in dieser Woche verkündeter Gewinneinbrüche von Volkswagen, Porsche und BMW als "sehr besorgniserregend". "Wir fahren im Moment als deutsche Autoindustrie bei Batterietechnologien und Digitalisierung hinterher, was dazu führt, dass wir jetzt zunächst durch ein Tal durchmüssen, bevor es besser wird", sagte Benner. Sie erwarte nun von den Unternehmen, "da jetzt mit uns durchzugehen und sich zum Standort zu bekennen". Es müsse jetzt darum gehen, Beschäftigung und Strukturen zu erhalten. "Was erstmal weg ist, kommt nicht wieder."

Positiv äußerte sich Benner mit Blick auf erste Weichenstellungen auf europäischer Ebene. "Die Verpflichtung für die Autobauer, weniger klimaschädliche Verbrenner zu verkaufen, wurde deutlich abgeschwächt, Strafzahlungen dafür gestreckt", sagte Benner. Daraus sollten nun auch Sicherheiten für die Beschäftigten entstehen. "Jetzt geht es darum, die Produktion und Innovation in Europa zu stärken. Jedem muss klar sein, dass Deutschland ohne Autoindustrie, ohne Industrie insgesamt, ein armes Land wäre", so die Gewerkschafterin weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.03.2025 - 01:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung