Freitag, 09. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax startet positiv - Hoffen auf Stabilisierung der Energiemärkte
Dax legt deutlich zu - Renditen französischer Anleihen sinken
Dax bleibt am Mittag im Plus - Zalando-Aktien gefragt
Friedensnobelpreis geht an Navanethem "Navi" Pillay
1. Bundesliga: Dortmund und Werder trennen sich unentschieden
Urteil: AfD-Abgeordnete Huy bleibt von DPG ausgeschlossen
Deutlich mehr Unternehmensinsolvenzen im Juli
US-Regierung sanktioniert Internationalen Strafgerichtshof
Baupreise für Wohngebäude im August gestiegen
China weist deutsche Spionagewarnungen scharf zurück

Newsticker

22:441. Bundesliga: Dortmund und Werder trennen sich unentschieden
22:17US-Börsen legen zu - Goldpreis steigt deutlich
21:42Trump kündigt große Diesellieferungen aus Russland an
21:01Kürzungen: Evers will mit Reformkurs Zuversicht auslösen
20:49Bericht: BMW-Abfindungsprogramm überlastet Mitarbeiterportal
20:14Gewinnzahlen Eurojackpot vom Freitag (09.10.2026)
20:09Ukraine-Botschafter kritisiert Schröder für Besuch bei Putin
19:12EU und China einigen sich bei E-Autos - IW kritisiert Mindestpreise
18:55Hubig kritisiert US-Sanktionen gegen Weltstrafgerichtshof scharf
18:32Koalition einigt sich auf abgeschwächte Zuckersteuer
18:03Dax legt deutlich zu - Renditen französischer Anleihen sinken
17:47US-Regierung sanktioniert Internationalen Strafgerichtshof
16:58Bericht: Linken-Politiker kritisieren Antisemitismus-Vereinbarung
16:28Polnischer Ex-Geheimdienstchef beunruhigt über Fall Hanning
15:59Grüne kritisieren Schröder für Geburtstagsbesuch bei Putin

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.087 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax seine Zugewinne weitgehend kontinuierlich aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ökonomen begrüßen Einigung zu Sondervermögen


Reichstag mit Kuppel am 12.03.2025 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Mehrere renommierte Ökonomen begrüßen die Einigung von Union, SPD und Grünen zur Aufnahme neuer Schulden.

"Die heutige Einigung ermöglicht umfangreiche Investitionen in die Sicherheit Deutschlands und Europas. Das ist wichtig und richtig", sagte Moritz Schularick, der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), der FAZ am Freitag. Auch Ifo-Präsident Clemens Fuest und Jens Südekum begrüßten die Einigung.

Die drei Ökonomen gehören zu der Gruppe von vier Wirtschaftsforschern, die nach Aussagen von CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz die maßgebliche Vorarbeit für die Pläne zu höheren Militär- und Infrastrukturausgaben geleistet haben.

"Das Prinzip der Zusätzlichkeit ist in der Verfassung verankert worden", sagte Südekum. "Das ist gut so, denn es ist das stärkste mögliche Signal, dass die Milliarden aus dem Sondervermögen tatsächlich nur für Infrastruktur ausgegeben werden und zum bisherigen Investitionsniveau hinzukommen." Es werde nun keinen "Verschiebebahnhof" geben.

Als zusätzlich sollen laut der Einigung alle Investitionen angesehen werden, die über zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts hinausgehen. Schularick und Fuest sehen laut FAZ die Gefahr, dass diese Regelung nicht wasserdicht sei. "Ob das etwas wert ist, hängt davon ab, ob sinnvoll eingegrenzt wird, was unter Investitionen fällt", sagte Fuest. "Jetzt kommt es darauf an, das durch Strukturreformen und Ausgabenumschichtungen zu ergänzen."

Insbesondere die höheren Verteidigungsausgaben wurden von den Ökonomen begrüßt. "Die Ausnahme der Verteidigungsausgaben von der Schuldenbremse ab einem Prozent des BIP wird mit einem erweiterten Sicherheitsbegriff versehen. Darüber bekommt die künftige Bundesregierung auch allgemeine Spielräume, die sie aber nicht für kurzfristige konsumtive Zwecke veräußern sollte", so Südekum. Vielmehr sei dafür Sorge zu tragen, dass das Geld in die Modernisierung des Staates fließe.

Schularick sagte, auf der Koalition laste jetzt eine große Verantwortung, mit dem erheblichen finanziellen Spielraum verantwortungsvoll umzugehen. "Vor allem im Bereich der Verteidigung muss es darum gehen, Investitionen in Hochtechnologie und den Anteil von Forschungs- und Entwicklungsaufgaben massiv zu erhöhen, um für die Konflikte von morgen vorbereitet zu sein." Dann könne von dem Finanzpaket auch eine stimulierende Wirkung für die deutsche Wirtschaft ausgehen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.03.2025 - 15:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung