Donnerstag, 30. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax dreht am Mittag ins Minus - BASF-Aktien gefragt
Steinmeier hat Entlassungs- und Ernennugsurkunden an Minister übergeben
Porsche will bis zu 5,7 Milliarden Euro einsparen
Linke kritisiert Kürzungen bei Demokratieförderung
Neuer Verkehrsminister will Infrastruktur voranbringen
Bericht: Mutmaßlicher CSD-Attentäter kritisierte Haftbedingungen
Dax tritt auf der Stelle - Warten auf Fed-Entscheid
Merz will Spahn nicht fallenlassen - Entschuldigung vor Fraktion
Flixtrain kritisiert Italo für Sonderbehandlung
Kabinett beschließt Netzpaket und Aus für feste Einspeisevergütung

Newsticker

11:18Bilger stellt Zeitplan für Korridorsanierungen infrage
11:03Infratest-Umfrage: CDU in Sachsen-Anhalt schwächer - AfD vorn
11:00AfD will Fünf-Prozent-Hürde ersatzlos streichen
10:31Inflation zieht im Juli kräftig an
10:16RKI: Bereits jetzt mehr Hitzetote als in jedem Jahr seit 2016
10:11Deutsches Bruttoinlandsprodukt wächst im zweiten Quartal
10:04Berliner "Zug der Liebe" wegen CSD-Anschlag abgesagt
09:39Dax startet im Minus - Adidas-Aktie bricht ein
09:20Erdüberlastungstag: Ressourcen für 2026 bereits aufgebraucht
08:46Verkehrsminister lehnt generelles Tempolimit auf Autobahnen ab
08:26Sojabohnen-Anbaufläche in Deutschland seit 2016 mehr als verdoppelt
08:10Ost-Wahlen: Bund entwickelt Notfallpläne für Nato-Drehscheibe
08:00BMW: Gewinn bricht um 35 Prozent ein
07:20Mindestens acht Tote nach russischen Angriffen auf die Ukraine
06:54Deutscher Städtetag will Milliardensummen für Klimaanpassung

Börse

Der Dax ist am Donnerstagmorgen mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.368 Punkten berechnet, 0,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Symrise, Brenntag und Infineon, am Ende Heidelberg Materials, Airbus und Adidas. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Ökonomen begrüßen Einigung zu Sondervermögen


Reichstag mit Kuppel am 12.03.2025 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Mehrere renommierte Ökonomen begrüßen die Einigung von Union, SPD und Grünen zur Aufnahme neuer Schulden.

"Die heutige Einigung ermöglicht umfangreiche Investitionen in die Sicherheit Deutschlands und Europas. Das ist wichtig und richtig", sagte Moritz Schularick, der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), der FAZ am Freitag. Auch Ifo-Präsident Clemens Fuest und Jens Südekum begrüßten die Einigung.

Die drei Ökonomen gehören zu der Gruppe von vier Wirtschaftsforschern, die nach Aussagen von CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz die maßgebliche Vorarbeit für die Pläne zu höheren Militär- und Infrastrukturausgaben geleistet haben.

"Das Prinzip der Zusätzlichkeit ist in der Verfassung verankert worden", sagte Südekum. "Das ist gut so, denn es ist das stärkste mögliche Signal, dass die Milliarden aus dem Sondervermögen tatsächlich nur für Infrastruktur ausgegeben werden und zum bisherigen Investitionsniveau hinzukommen." Es werde nun keinen "Verschiebebahnhof" geben.

Als zusätzlich sollen laut der Einigung alle Investitionen angesehen werden, die über zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts hinausgehen. Schularick und Fuest sehen laut FAZ die Gefahr, dass diese Regelung nicht wasserdicht sei. "Ob das etwas wert ist, hängt davon ab, ob sinnvoll eingegrenzt wird, was unter Investitionen fällt", sagte Fuest. "Jetzt kommt es darauf an, das durch Strukturreformen und Ausgabenumschichtungen zu ergänzen."

Insbesondere die höheren Verteidigungsausgaben wurden von den Ökonomen begrüßt. "Die Ausnahme der Verteidigungsausgaben von der Schuldenbremse ab einem Prozent des BIP wird mit einem erweiterten Sicherheitsbegriff versehen. Darüber bekommt die künftige Bundesregierung auch allgemeine Spielräume, die sie aber nicht für kurzfristige konsumtive Zwecke veräußern sollte", so Südekum. Vielmehr sei dafür Sorge zu tragen, dass das Geld in die Modernisierung des Staates fließe.

Schularick sagte, auf der Koalition laste jetzt eine große Verantwortung, mit dem erheblichen finanziellen Spielraum verantwortungsvoll umzugehen. "Vor allem im Bereich der Verteidigung muss es darum gehen, Investitionen in Hochtechnologie und den Anteil von Forschungs- und Entwicklungsaufgaben massiv zu erhöhen, um für die Konflikte von morgen vorbereitet zu sein." Dann könne von dem Finanzpaket auch eine stimulierende Wirkung für die deutsche Wirtschaft ausgehen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.03.2025 - 15:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung