Mittwoch, 19. August 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Agrarminister verspricht Landwirten Unterstützung
Bilanz vorgestellt: Wetterextreme führen zu schwacher Getreideernte
Jedes siebte Unternehmen nutzt KI für Arbeitszeugnisse
Verdi droht mit Streiks in Supermärkten
Dax lässt nach - Steigende Ölpreise belasten Aktienmarkt
Dax am Mittag trotz ZEW-Überraschung weiter im Minus
Syrien wirft Israel Angriff auf Luftwaffenstützpunkt vor
Schneider plant Millionenhilfe für Reparatur von Tschernobyl-Hülle
Digitalministerium verteidigt Außenstelle neben Russischem Haus
Ukrainer wegen Agententätigkeit zu Haftstrafe verurteilt

Newsticker

09:57GEW warnt vor massivem Lehrermangel in Brandenburg
09:32Dax startet kaum verändert - Stimmung am Aktienmarkt dreht sich
09:08Schwerdtner hält an Enteignung von Wohnkonzernen fest
08:33Erneut mehr Anerkennungen ausländischer Berufsabschlüsse
08:07Auftragsbestand der Industrie im Juni gestiegen
07:41Jedes vierte Unternehmen fürchtet um Wettbewerbsfähigkeit
07:38Klimaforscher: Viele Extremereignisse ohne Klimawandel unmöglich
07:19Nur vier von zehn Kliniken haben kühlbare Patientenzimmer
07:11Constantin stoppt geplante "Päpstin"-Serie kurz vor Drehbeginn
07:06SoVD fordert Senkung der Stromsteuer
06:52Prien wirft SPD mangelnde Verlässlichkeit vor
06:40Fast 9.000 Abschiebungen in Deutschland gescheitert
06:35Grünen-Chef räumt Mitschuld am AfD-Aufstieg ein
06:17Hubig will Klimaanlagen in Mietwohnungen erleichtern
00:01Knobloch sieht Parallelen zwischen AfD und NSDAP vor Machtübernahme

Börse

Der Dax ist am Mittwoch kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.130 Punkten berechnet und damit fast exakt auf dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze rangierten BASF, MTU und die Deutsche Telekom, am Ende Scout24, die Münchener Rück und Infineon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bärbel Bas: "Verlieren auf allen Ebenen der Politik viele Frauen"


Bärbel Bas (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die scheidende Bundestagspräsidentin Bärbel Bas hat den nach wie vor geringen Anteil von Frauen im höchsten deutschen Parlament beklagt.

Insbesondere der zunehmend raue Ton in der Politik sei dabei ein Problem, sagte die Sozialdemokratin der Wochenzeitung "Das Parlament". "Wir verlieren auf allen Ebenen der Politik viele Frauen, die sich sagen: Das tue ich mir nicht an - die sexistischen Angriffe, die Anfeindungen, der Hass, die Hetze."

Bas beklagte, ihr selbst gestecktes Ziel einer stärkeren Geschlechterparität nicht erreicht zu haben. Grund für den rückläufigen Frauenanteil sei auch das Wahlrecht.

"Leider ist es im Zuge der Wahlrechtsreform nicht gelungen, das Thema Parität zu regeln. Auch die Parteien müssen mehr tun, durch Quotenregelungen oder das Reißverschlussverfahren bei allen Wahllisten." Gerade in Wahlkreisen mit deutlichen Mehrheitsverhältnissen sei es für Frauen oft schwer, an "Platzhirschen" vorbeizukommen.

Auch sonst sei die zurückliegende Legislaturperiode eine "unruhige Zeit" gewesen, so die Noch-Bundestagspräsidentin. "Machen wir uns nichts vor: Es wird nicht einfacher. Mit den neuen Mehrheitsverhältnissen wird die Leitung der Plenardebatten nochmal herausfordernder, insbesondere was die Sprache und den Umgang untereinander angeht." Das Klima, im Plenum wie auf den Parlamentsfluren, sei sehr viel ruppiger geworden.

Mit gemischten Gefühlen blickt Bas auch auf die Abstimmungen selbst. "In der Pandemiezeit hatten wir sehr viel sehr schnell umgesetzt, Verfahren wurden abgekürzt und einiges beschleunigt. Es gab damals nach meinem Eindruck so ein Denken nach dem Motto: Das können wir jetzt immer so machen." Bei der Beratung des Heizkostengesetzes hatte das Bundesverfassungsgericht dann dem Bundestag untersagt, eine bereits angesetzte Abstimmung über das Gesetz durchzuführen. "Davor habe ich gewarnt und auch einen `Blauen Brief` an die Regierung geschickt." Das Parlament sei kein "Abnickverein". "Am Ende empfinde ich den Vorgang rückblickend als heilsame Mahnung und Warnung an alle, ob hier im Hause oder in der Bundesregierung, für ordentliche Verfahren und Beratungen Sorge zu tragen."

Bas sprach auch über ihre Rolle in der Außenpolitik. Am 8. Mai 2022 reiste sie als erste hochrangige deutsche Vertreterin nach Kriegsbeginn in die Ukraine. "Es gab damals eine heftige innerdeutsche Debatte und Vorwürfe, Deutschland leiste zu wenig und tue nicht das Richtige. Die Stimmung war aufgeregt und ich bin mit einem unguten Gefühl in die Ukraine gefahren." Ihre Abstimmung mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Ruslan Stefantschuk habe aber geholfen, "die Türen für alle anderen zu öffnen".

Auch das Verhältnis zu Israel sei ihr ein Anliegen. "Nach langen Debatten haben wir endlich die Resolution gegen Antisemitismus verabschiedet. Wir müssen sie mit Leben füllen, mit Maßnahmen unterfüttern", sagte Bas. "Wenn uns das gelingt, bin ich mir sicher, dass Deutschland ein sicheres Land für Jüdinnen und Juden bleibt."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.03.2025 - 14:15 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung