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Finanzmärkte aktuell:

Bericht: Klöckner soll Bundestagspräsidentin werden


Julia Klöckner (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die CDU-Politikerin Julia Klöckner soll offenbar neue Bundestagspräsidentin werden.

Aus Kreisen der Unions-Bundestagsfraktion hieß es am Freitag gegenüber dem "Spiegel", es laufe darauf hinaus, dass die Union die 52-Jährige in der neuen Legislaturperiode als Nachfolgerin der SPD-Politikerin Bärbel Bas (SPD) vorschlagen werde.

Die Union zieht als stärkste Fraktion in den neuen Bundestag ein, daher liegt das Vorschlagsrecht bei ihr. In der Fraktionsgemeinschaft zwischen CDU und CSU ist vereinbart, dass die CDU die Parlamentspräsidentin oder den Parlamentspräsidenten stellt, die CSU einen Stellvertreter oder eine Stellvertreterin.

Für das zweithöchste Amt im Staat wurde auch der CDU-Abgeordnete Armin Laschet gehandelt, der für die Union bei der Bundestagswahl 2021 erfolglos als Kanzlerkandidat angetreten war. Gegen Laschet hatte es dem Vernehmen nach Widerstand aus der CSU gegeben.

Zudem besteht in der Union der Wunsch, ein herausgehobenes Staatsamt mit einer Frau zu besetzen. In der Fraktion gibt es erhebliche Vorbehalte gegen Klöckner. Anders als Laschet gilt sie einigen nicht als überparteiliche Integrationsfigur.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.03.2025 - 12:55 Uhr

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