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Börse

Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiterhin tief im roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr stand der Index bei 22.905 Punkten und damit 2,6 Prozent unter dem Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, RWE und die Hannover Rück, am Ende Vonovia, Infineon und Siemens Energy. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax im Plus - Anleger schauen auf BMW und US-Haushalt


Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach einem schwachen Handelstag am Donnerstag ist der Dax am Freitagmorgen mit Gewinnen in den Handel gestartet. Gegen 9:30 wurde der Leitindex auf rund 22.620 Punkte berechnet, 0,4 Prozent über dem Vortags-Schlussniveau.

Angeführt wurde die Kursliste am Vormittag von Daimler Truck, Rheinmetall und MTU. Unterdessen rangierten die Aktien von BMW, Porsche und Siemens Energy am unteren Ende. BMW hatte am Morgen neue Geschäftszahlen veröffentlicht und einen Gewinneinbruch von fast 37 Prozent vermeldet.

Verantwortlich dafür machte der Autobauer das schwächelnde Geschäft in China, wo der Umsatz deutlich zurückging.

Positiv bewerten die Beobachter die mögliche Einigung im US-Haushaltsstreit. "Der demokratische Minderheitsführer Chuck Schumer hat seinen Widerstand gegen den Vorschlag der Republikaner aufgegeben. Jetzt ist wahrscheinlich, dass genügend Demokraten mit den Republikanern stimmen, um die notwendige Mehrheit von 60 Prozent zu erreichen", sagte Thomas Altmann von QC Partners.

Sollte es wirklich zu einer Last-Minute-Einigung kommen, dürfte das laut dem Experten vor allem bei den zuletzt so gebeutelten US-Indizes zu einem Aufatmen führen. Noch schwächelten die US-Börsen jedoch: "NASDAQ 100 und S&P 500 sind beide auf ein Sechsmonatstief gefallen. Der Small- und Mid-Cap Index Russell 2000 hat sogar ein Zehnmonatstief erreicht. Hier liegen zwischen dem Allzeithoch aus dem November und dem gestrigen Tief jetzt fast 20 Prozent."

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0839 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9226 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 70,59 US-Dollar; das waren 71 Cent oder 1,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.03.2025 - 09:36 Uhr

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