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Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.182 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax legt kräftig zu - US-Inflationsdaten sorgen für Entspannung


Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Am Mittwoch hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 22.676 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start legte der Dax weiter zu, bevor er am Nachmittag einen Teil seiner Gewinne wieder abgab.

"Die Freude über besser als erwartet ausgefallene Inflationsdaten aus den USA währte nicht lange. Die nach den Zahlen vorbörslich stark gestiegenen Aktienkurse an der Wall Street wurden zur Handelseröffnung in New York sofort zu weiteren Verkäufen genutzt", kommentierte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets.

"Zu stark werden derzeit positive Nachrichten von einer Handelspolitik des US-Präsidenten Trump mit noch unbestimmten Folgen für Wachstum und Inflation in den kommenden Monaten überlagert."

Die Anleger schienen mit dem aktuellen Rückgang der Inflation noch nicht gewillt, einen klaren Abwärtstrend im Preisdruck zu erkennen, so der Analyst. "Die Unsicherheit darüber, ob die Inflation in den kommenden drei bis sechs Monaten weiter fallen oder auch wegen der Strafzölle deutlich steigen wird, ist mit Händen zu greifen. Anleger wechseln vor diesem Hintergrund in einen Modus, in dem sie Erholungen eher als Einladung zum Verkauf von Aktien sehen, zumal hierzulande die Unsicherheit rund um die morgen anstehende Sitzung des Bundestages nicht größer sein könnte."

Die Stimmung an der Wall Street ist Stanzl zufolge mittlerweile aber so negativ, so dass der "heutige, positive Impuls durchaus eine kurzfristige Erholung der Aktienkurse auslösen könnte". Eine nachhaltige Stimmungsänderung dürfte seiner Einschätzung nach jedoch davon abhängen, wie sich die Handelspolitik der US-Regierung entwickelt. Viele Investoren würden Zölle mit einer höheren Inflation in Verbindung bringen, "was die hart erkämpften Rückgänge der Fed schon bald zunichte machen könnte", so Stanzl.

Bis kurz vor Handelsschluss rangierten die Papiere von Siemens Energy und Rheinmetall an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Aktien von Bayer, Porsche und Henkel.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 42 Euro und damit rund 2 Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 9 bis 11 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg hingegen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 70,89 US-Dollar, das waren 1,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,0919 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9158 Euro zu haben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 12.03.2025 - 17:43 Uhr

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