Montag, 16. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

WTO-Chefin sieht größte Handelskrise seit 80 Jahren
Antonelli feiert in China ersten Formel-1-Sieg
SPD zweifelt an uneingeschränkter Ramstein-Nutzung für Iran-Krieg
AfD erwägt wieder eigenen Kandidaten für Bundespräsidentenwahl
Kommunalwahlen in Hessen gestartet
Voigt schlägt wegen Iran-Krieg Aussetzen der CO2-Preise vor
Söders Plan für Mini-Atomkraftwerke stößt auf Kritik
Grüne und Linken lehnen deutsche Beteiligung an Hormus-Sicherung ab
Gantz würde israelische Bodentruppen im Iran nicht ausschließen
Kühnert blickt kritisch auf sein Amt als SPD-Generalsekretär zurück

Newsticker

01:00Bastian Pastewka stolpert bei Krimi-Podcast über Rollenbilder
00:01Bahn reduziert geplante Arbeitszeit im Fernverkehr
00:01Bahn zahlte 2025 etwa 156 Millionen Euro an Entschädigungen
00:00Zahl der Fahrgäste ohne Ticket im DB-Fernverkehr gestiegen
00:00Nach Zulassungsstopp 72.000 offene Plätze in Integrationskursen
23:35Kommunalwahl in Frankreich: Sozialist in Paris vorne
21:28Kommunalwahl in Hessen: CDU in Frankfurt vorn
21:271. Bundesliga: Stuttgart nutzt Vandevoordt-Patzer zu Sieg gegen RB
20:15Wadephul zweifelt an Ausweitung von Marinemission
20:04Gantz würde israelische Bodentruppen im Iran nicht ausschließen
19:351. Bundesliga: Union Berlin siegt spät gegen Freiburg
17:261. Bundesliga: Mainz siegt souverän in Bremen
16:56SPD zweifelt an uneingeschränkter Ramstein-Nutzung für Iran-Krieg
16:39Grüne und Linken lehnen deutsche Beteiligung an Hormus-Sicherung ab
16:23Union will Mineralölkonzerne "genauer in den Blick nehmen"

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 23.447 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax bis zum frühen Nachmittag ins Plus, bevor er am späten Nachmittag wieder ins Minus rutschte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Studie vorgestellt: Jedes vierte Kind durch Medien suchtgefährdet


DAK-Gesundheit Mediensucht durch Social Media, Gaming und Streaming am 12.03.2025 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Mehr als ein Viertel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland pflegt einen riskanten oder bereits pathologischen Medienkonsum. Wie aus einer am Mittwoch vorgestellten Studie der DAK hervorgeht, sind Suchtprobleme im Bereich Videospiele und Social Media 2024 demnach zwar zuletzt leicht zurückgegangen, liegen aber weiterhin über dem Vor-Pandemie-Niveau von 2019.

"Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen ist zu einem dauerhaften und ernsten Problem geworden", sagte Andreas Storm, Vorstandschef der DAK-Gesundheit. 1,3 Millionen, mehr als 25 Prozent, der Kinder und Jugendlichen zwischen zehn und 17 Jahren haben laut der Studie einen problematischen Medienkonsum, 4,7 Prozent sind süchtig.

Dabei sind Jungen mit 6,0 Prozent doppelt so häufig betroffen wie Mädchen (3,2 Prozent). Im Jahr 2019 lag der Anteil der problematischen Social-Media-Nutzung nur bei 11,4 Prozent - ein Anstieg von 126 Prozent.

Rückläufig ist laut der Studie die Entwicklung beim Gebrauch digitaler Spiele. Demnach nutzten zwölf Prozent aller Kinder und Jugendlichen digitale Spiele problematisch, 3,4 Prozent pathologisch. 2019 waren es 12,7 Prozent problematische Nutzer mit einem Anteil von 2,7 Prozent pathologischer "Gamer". Beim Streamingverhalten ab, das erst seit 2022 in der Studie erfasst wird, zeigt sich ein konstant hohes Niveau: 16 Prozent problematische Nutzer im Jahr 2024 stehen 16,3 Prozent im Jahr 2022 gegenüber. 2,6 Prozent gelten heute als abhängig.

Erstmalig wurde in der diesjährigen Erhebung das Phänomen "Phubbing" untersucht, also die Nutzung des Smartphones in unangemessenen Situationen wie einem Gespräch oder am Esstisch. 35,2 Prozent der Kinder und Jugendlichen fühlen sich durch die Smartphone-Nutzung anderer Personen ignoriert, so die Forscher. 25,2 Prozent haben Erfahrungen mit sozialen Konflikten im Kontext mit Phubbing gemacht. Ebenso die Eltern: 29,2 Prozent fühlten sich bereits ignoriert, 28,2 Prozent erlebten entsprechende Konflikte. Jugendliche mit Phubbing-Erfahrungen sind demnach einsamer, depressiver, ängstlicher und gestresster als solche ohne.

"Im Kampf gegen die Mediensucht brauchen wir den Schulterschluss mit den Schulen", sagte DAK-Chef Storm. Kontroversen zu Handyverboten an Schulen würden jedoch nicht weiterhelfen. Er appellierte an die Landeskultusministerkonferenz kommende Woche: "Wir sollten offen über ein neues Schulfach Gesundheit diskutieren." Beispiele für eine erfolgreiche Umsetzung gebe es bereits im Ausland.

Für die Studie werden seit 2019 jährlich Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren sowie je ein Elternteil nach ihre Medienverhalten befragt. Im Durchlauf des Jahres 2024 betrug die Stichprobengröße 1.008 Befragungspaare.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 12.03.2025 - 12:10 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung