Dienstag, 24. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

China-Umsätze der Dax-Konzerne erodieren
Erneutes Zoll-Chaos zieht Dax unter 25.000-Punkte-Marke
Deutsche Telekom baut KI-Assistenten in Telefonate ein
Ökonomen loben Dobrindts Arbeitsplan für Asylbewerber
Mehrheit will strengere Regeln für Mitarbeiter von Abgeordneten
Nur 25 Prozent Rücklauf von Bundeswehr-Fragebogen
US-Börsen geben wegen KI-Ängsten nach - Gold wieder gefragt
Insa: Abstand der CDU auf Grüne im Südwesten schrumpft
BDI fordert Transparenz bei chinesischen Exportkontrollen
Autos für U-Boote: Deutschland und Kanada planen Handelsdeal

Newsticker

13:37Allianz und Schwarz-Gruppe werden Investoren bei Scaleup-Europe-Fonds
13:05Merz würdigt Süssmuth bei Staatsakt als "Ausnahmepolitikerin"
13:02Nouripour wirft China aktive Unterstützung im Ukraine-Krieg vor
12:35Großteil der AfD-Fraktion boykottiert Trauerfeier für Rita Süssmuth
12:33Dax am Mittag auf Vortagesniveau - Quartalszahlen enttäuschen
11:42Heiner Wilmer neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofkonferenz
11:08Berichte: Holstein Kiel trennt sich von Trainer Rapp
10:52Wüst will Leistungen für Asylbewerber an EU-Standards anpassen
10:08Verdi ruft bundesweit zu Streiks im ÖPNV auf
10:01Tourismuskoordinator fordert von Fifa Sicherheitsgarantien für WM
09:33Dax startet im Minus - Vorsicht dominiert
09:07Makeiev gegen Rückführung von wehrfähigen Ukrainern
08:37Linke: Merz soll China für Ukraine-Verhandlungen gewinnen
08:30Anteil ausländischer Ärzte deutlich gestiegen
08:17Mehr recycelte Elektroaltgeräte im Jahr 2024

Börse

Der Dax hat sich am Dienstag nach einem schwächeren Start in den Handelstag bis zum Mittag Richtung Vortagesniveau bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.975 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Bericht: BND glaubt an Laborunfall als Ausgang der Corona-Pandemie


Logo von BND (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Bundesnachrichtendienst (BND) hält es einem Medienbericht zufolge für wahrscheinlich, dass ein Laborunfall im chinesischen Wuhan die Ursache der weltweiten Corona-Pandemie gewesen ist. Zu dieser Bewertung sei der deutsche Geheimdienst bereits im Jahr 2020 gekommen, berichten die "Zeit" und die "Süddeutsche Zeitung". Grundlage waren demnach neben einer Analyse öffentlicher Daten vor allem Material, das im Rahmen einer nachrichtendienstlichen Operation mit dem Codenamen "Saaremaa" beschafft wurde.

Dabei handelt es sich unter anderem um wissenschaftliche Daten aus chinesischen Forschungseinrichtungen, darunter auch eine der führenden chinesischen Einrichtungen für Viren-Forschung.

Neben Hinweisen auf riskante sogenannte "Gain-of-Function"-Experimente, der künstlichen Veränderung von in der Natur vorkommenden Viren, soll das Material auch zahlreiche Verstöße gegen Vorschriften für die Labor-Sicherheit nachweisen.

Den Auftrag, die Herkunft des neuartigen SARS-CoV-2-Virus zu untersuchen, hatte das Kanzleramt erteilt. Noch in der Regierungszeit von Angela Merkel (CDU) unterrichtete BND-Präsident Bruno Kahl persönlich das Kanzleramt über die nachrichtendienstliche Operation und die Bewertung des Dienstes. Die Labor-These wurde dem Bericht zufolge mit einer Wahrscheinlichkeit von "80-95" Prozent bewertet.

Das Kanzleramt soll demnach allerdings entschieden haben, die brisante Einschätzung unter Verschluss zu halten. Merkel wollte sich auf Anfrage der Medien nicht dazu äußern, ob sie von dem Vorgang Kenntnis erhielt. Der damalige Kanzleramtsminister Helge Braun und der für die Nachrichtendienste zuständige Staatssekretär, Johannes Geismann, wollten sich demnach ebenfalls nicht äußern.

Direkt nach dem Regierungswechsel von Merkel zu Olaf Scholz soll Kahl das Kanzleramt erneut informiert haben. Das für die Kontrolle der Nachrichtendienste zuständige Parlamentarische Kontrollgremium des Bundestages wurde hingegen nicht unterrichtet, ebenso wenig wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Ende vergangenen Jahres entschied die Bundesregierung, externe Experten mit der Überprüfung der BND-Erkenntnisse zu beauftragen.

Seit dem vergangenen Dezember prüfen im Auftrag des Kanzleramts hochrangige externe Wissenschaftler die Validität der BND-Erkenntnisse. Zu der Gruppe gehören der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lars Schade und der Berliner Virologe Christian Drosten. Ein abschließendes Ergebnis liegt noch nicht vor. Auf einen detaillierten Fragenkatalog antwortete ein Regierungssprecher: "Zu nachrichtendienstlichen Angelegenheiten nehmen wir grundsätzlich öffentlich nicht Stellung." Auch der BND äußerte sich nicht.

Im vergangenen Herbst soll der BND auch detailliert die CIA informiert haben. Diese erklärte im Januar überraschend, man gehe jetzt mit "geringer Überzeugung" von einem Unfall aus. Die Frage der Herkunft des Virus gehört bis heute zu den größten naturwissenschaftlichen Rätseln, die Aufklärung wird erschwert, weil die chinesische Regierung Untersuchungen der WHO blockiert. Diese hat bereits vor Jahren alle Staaten aufgerufen, ihnen zur Verfügung stehende Informationen zur Verfügung zu stellen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 12.03.2025 - 10:26 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung