Freitag, 19. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Ifo-Institut erwartet 2026 Wachstum um 0,8 Prozent
Dax startet über 25.000 Punkten - Fed dämpft Zinssenkungshoffnungen
Sanofi offen für moderate Erhöhung des Herstellerabschlags
Gastgewerbeumsatz im April unverändert
IMK: Energiepreisschock bremst Wachstum 2026 auf 0,6 Prozent
Gutachten: Heizgesetz könnte verfassungswidrig sein
Reichinnek droht Jugendverband mit Konsequenzen
Galeria begleicht Mietrückstände am Berliner Alexanderplatz
Dax legt zu - Ölpreis sinkt deutlich
Fußball-WM: Ghana mit spätem Siegtreffer gegen Panama

Newsticker

01:07Türkische Gemeinde kritisiert monatelange Wartezeiten für Visa
01:01Pantisano strebt bei Linken-Wahl Ergebnis über 70 Prozent an
01:00SoVD will Stabilität der Rente als Ziel für Reform
01:00Baukrise: Hubertz setzt auf Digitalisierung und serielles Bauen
00:59SPD stellt Bedingungen für Hormus-Mandat
00:00Linke pocht auf besseren Hitzeschutz für Obdachlose
00:00IW: Immer mehr Frührentner arbeiten weiter
00:00Designierter Linken-Chef will Milliardäre abschaffen
00:0090 Prozent der Rüstungsexporte entfallen auf vier Bundesländer
00:0055.000 Anträge für neue E-Auto-Förderung nach einem Monat
00:00Rotes Kreuz pocht auf mehr Hitzeschutz für Obdachlose
00:00Schneider will Ölbohrungen in Meeresschutzgebieten stoppen
23:08Fußball-WM: Schweiz schlägt Bosnien-Herzegowina
22:37Bericht: EU bereitet Zölle auf chinesische Hybridautos vor
22:28US-Börsen legen zu - Nasdaq deutlich stärker

Börse

Am Donnerstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.027 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Schulden: Spahn will über "kluge Vorschläge" der Grünen reden


Jens Spahn (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU), hat sich offen dafür gezeigt, in der Debatte um neue Milliardenschulden über die Vorschläge der Grünen zu beraten.

"Ich finde, die Grünen machen kluge Vorschläge, über die man jetzt reden muss", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe) auf die Frage, was er von dem Vorschlag der Grünen halte, die Verteidigungsausgaben erst ab 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung von der Schuldenbremse auszunehmen.

Er werbe dafür, dass die Schuldenpläne von Union und SPD eine Mehrheit finden. "Wer dem Aggressor Putin entgegentreten will, wer der Ukraine helfen will, auch wer der Deutschen Bahn beim Ausbau ihrer Schienennetze helfen will, der kann nur für diese Änderung sein", so Spahn.

Man werde Kompromisse machen müssen. "Aber auch die Grünen müssen sich fragen, ob sie mit AfD und Linkspartei gemeinsam das Signal der Entschlossenheit verhindern wollen, das Deutschland und Europa in Zeiten des Krieges so dringend brauchen", sagte er.

"Der größte Gewinner wäre Putin."

Spahn bescheinigte den Grünen, schon früh den Charakter des russischen Präsidenten und den Bedarf, der Bundeswehr mehr Geld zu geben, erkannt zu haben. "Die Grünen haben schon vor der Ampel Wladimir Putin als skrupellosen Diktator erkannt. Da lagen sie richtig." Gerade Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) habe dafür gekämpft, dass die Bundeswehr besser ausgerüstet werde, so Spahn. "Da lag er früh richtig, das muss man anerkennen. Und die Grünen haben Recht: Haushaltskonsolidierung, Staatsmodernisierung und mehr Potentialwachstum sind die andere Seite der Schuldenmedaille."

Der CDU-Politiker hielt an den Kürzungswünschen seiner Partei fest. "Weder die Ausnahme für die Schuldenbremse bei der Verteidigung noch die Regelung für das Sondervermögen für Infrastruktur befreien uns von diesem Konsolidierungsbedarf", sagte er. "Die Schuldenbremse bleibt bestehen, genau so der europäische Fiskalpakt. Das unterschätzen viele."

Man wolle und werde keine Schulden für den Konsum machen. "Aber dass wir mehr für die Verteidigung machen müssen, steht doch außer Frage", sagte er und fragte, was die "schönste Schuldenbremse" nutze, wenn "der Russe vor der Tür" stehe. "Wir Europäer haben doch zugespitzt gesagt nur zwei Möglichkeiten: Wir können uns verteidigen lernen oder alle Russisch lernen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 11.03.2025 - 19:13 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung