Montag, 18. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Unicef-Studie: Deutschland bei Kinderwohl unterdurchschnittlich
Linke fordert Maßnahmen gegen Kinderarmut nach Unicef-Studie
Ukraine startet massive Drohnenangriffe auf Russland
DRK fordert zusätzliche Milliarden für Bevölkerungsschutz
Warken: Ebola-Pandemie "nahezu ausgeschlossen"
Expertenkommission fordert von WHO Notstand wegen Klimakrise
Finnlands Ex-Präsident Niinistö: Putin zu Verhandlungen bereit
Finanzexperten fürchten Milliardenrisiko durch Altersvorsorgedepot
Ausgebrochener Tiger bei Leipzig erschossen - ein Verletzter
SPD-Flügel fordert frühere Grundrente gegen Altersarmut

Newsticker

11:49Digitalmesse Republica 2026 eröffnet
11:45Grüne fordern Überarbeitung des Klimaschutzprogramms
11:31Staatsanwaltschaft Köln will HSH-Nordbank-Fall abgeben
11:10Europol geht gegen Propaganda der Iranischen Revolutionsgarde vor
11:00Umfrage: Zahlungsbereitschaft für KI gestiegen
10:43ProSiebenSat.1 dementiert Pläne für Delisting
10:22Expertenrat warnt vor Überschreitung des Emissionsbudgets bis 2030
10:00Union will Beitragszahler bei Pflegereform nicht belasten
09:42Miersch sieht Demokratie in Deutschland "massiv unter Druck"
09:31Dax startet im Minus - Anleger fürchten erneute Nahost-Eskalation
09:09Ifo-Präsident schlägt Obergrenze für Staatsquote vor
09:01DSW zweifelt an eigenständiger Zukunft der Commerzbank
08:51Miersch für Preisdeckel bei anhaltend hohen Spritpreisen
08:43Unionsfraktion will Diätenerhöhung aussetzen
08:09Deutlich mehr Baugenehmigungen für Wohnungen im März

Börse

Der Dax ist am Montag mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.855 Punkten berechnet und damit 0,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, SAP und Infineon, am Ende Heidelberg Materials, Vonovia und MTU. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Schulden: Spahn will über "kluge Vorschläge" der Grünen reden


Jens Spahn (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU), hat sich offen dafür gezeigt, in der Debatte um neue Milliardenschulden über die Vorschläge der Grünen zu beraten.

"Ich finde, die Grünen machen kluge Vorschläge, über die man jetzt reden muss", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe) auf die Frage, was er von dem Vorschlag der Grünen halte, die Verteidigungsausgaben erst ab 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung von der Schuldenbremse auszunehmen.

Er werbe dafür, dass die Schuldenpläne von Union und SPD eine Mehrheit finden. "Wer dem Aggressor Putin entgegentreten will, wer der Ukraine helfen will, auch wer der Deutschen Bahn beim Ausbau ihrer Schienennetze helfen will, der kann nur für diese Änderung sein", so Spahn.

Man werde Kompromisse machen müssen. "Aber auch die Grünen müssen sich fragen, ob sie mit AfD und Linkspartei gemeinsam das Signal der Entschlossenheit verhindern wollen, das Deutschland und Europa in Zeiten des Krieges so dringend brauchen", sagte er.

"Der größte Gewinner wäre Putin."

Spahn bescheinigte den Grünen, schon früh den Charakter des russischen Präsidenten und den Bedarf, der Bundeswehr mehr Geld zu geben, erkannt zu haben. "Die Grünen haben schon vor der Ampel Wladimir Putin als skrupellosen Diktator erkannt. Da lagen sie richtig." Gerade Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) habe dafür gekämpft, dass die Bundeswehr besser ausgerüstet werde, so Spahn. "Da lag er früh richtig, das muss man anerkennen. Und die Grünen haben Recht: Haushaltskonsolidierung, Staatsmodernisierung und mehr Potentialwachstum sind die andere Seite der Schuldenmedaille."

Der CDU-Politiker hielt an den Kürzungswünschen seiner Partei fest. "Weder die Ausnahme für die Schuldenbremse bei der Verteidigung noch die Regelung für das Sondervermögen für Infrastruktur befreien uns von diesem Konsolidierungsbedarf", sagte er. "Die Schuldenbremse bleibt bestehen, genau so der europäische Fiskalpakt. Das unterschätzen viele."

Man wolle und werde keine Schulden für den Konsum machen. "Aber dass wir mehr für die Verteidigung machen müssen, steht doch außer Frage", sagte er und fragte, was die "schönste Schuldenbremse" nutze, wenn "der Russe vor der Tür" stehe. "Wir Europäer haben doch zugespitzt gesagt nur zwei Möglichkeiten: Wir können uns verteidigen lernen oder alle Russisch lernen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 11.03.2025 - 19:13 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung