Freitag, 27. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Reiche plant neue Hürden für Ausbau der Solarenergie
Bund der Steuerzahler kritisiert Sanierung von Schloss Bellevue
Berlinale: Roth pocht auf Autonomie kultureller Institutionen
Verbände kritisieren geplantes Förder-Aus für kleine Solaranlagen
Beauftragte pocht auf Konsequenzen aus Rassismus-Studie
Baden-Württemberg: Grüne rücken bei Infratest nah an CDU heran
Gericht stoppt vorerst AfD-Einstufung als gesichert extremistisch
Hamburg-Berlin-Strecke soll nach Korridorsanierung länger dauern
Opposition wirft Regierung Asyl-Reform auf Kosten von Kindern vor
Thüringens Innenminister will Verbot einzelner AfD-Landesverbände

Newsticker

14:05Inflationsrate sinkt im Februar auf 1,9 Prozent
14:01++ EILMELDUNG ++ Inflationsrate im Februar bei 1,9 Prozent
13:48Ex-Verfassungsrichter hält AfD-Verbot in Thüringen für "denkbar"
13:30EL: Stuttgart und Freiburg treffen auf Porto und Genk
13:10Verkehrsminister: Umweltschutzstandards bleiben unangetastet
13:05Frauenhauskoordinierung will weitere Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt
13:00Dobrindt hält nach Gerichtsbeschluss an Beobachtung der AfD fest
13:00Erste Maßnahmen gegen postinfektiöse Erkrankungen beschlossen
12:45Diäten der Bundestagsabgeordneten steigen deutlich
12:40Winter war milder, trockener und sonniger
12:33CL-Auslosung: Bayern trifft auf Bergamo - Leverkusen gegen Arsenal
12:31Dax bleibt zurückhaltend - Marktbreite fehlt weiter
11:57Merz will in Washington "Einiges" mit Trump besprechen
11:50EU-Kommission will Mercosur-Abkommen vorläufig anwenden
11:14Bundestag beschließt Geas-Reform

Börse

Der Dax hat am Freitag nach einem bereits verhaltenen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter keine klare Richtung eingeschlagen. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.310 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wehrbeauftragte: Bundeswehr wird immer älter - Abbruchquote zu hoch


Eva Högl am 11.03.2025 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Eva Högl (SPD), drängt weiter auf einen zügigen Personalaufwuchs der Bundeswehr. Dem Ziel, eine Personalstärke von 203.000 Soldaten bis zum Jahr 2031 zu erreichen, sei die Bundeswehr im Berichtsjahr erneut nicht nähergekommen, heißt es in Högls Jahresbericht für das vergangene Jahr, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde.

Bereits jetzt steht demnach infrage, ob diese Anzahl für die zukünftigen Herausforderungen überhaupt ausreichend sei. Zum Ende des Jahres 2024 betrug die Stärke des militärischen Personals nach Angaben der Wehrbeauftragten 181.174 aktive Soldaten.

Gleichzeitig wird die Bundeswehr immer älter: Während das Durchschnittsalter Ende 2019 noch 32,4 Jahre betrug, stieg es bis Ende 2024 auf 34 Jahre. Högl sagte bei der Vorstellung des Berichts, dass diese Entwicklung "dringend gestoppt und umgedreht" werden müsse.

Im Jahresbericht begrüßt Högl derweil, dass im Berichtsjahr rund 20.290 Soldaten ihren Dienst bei der Bundeswehr angetreten haben, ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der hohe Anteil derjenigen, die den Dienst noch während der Probezeit abbrechen, bleibe aber weiterhin "äußerst problematisch", so Högl. Von den 2023 angetretenen 18.810 Soldaten haben demnach 5.100 (27 Prozent) die Bundeswehr wieder verlassen: 4.900 auf eigenen Wunsch durch Widerruf der Verpflichtungserklärung innerhalb der sechsmonatigen Probezeit und 200 durch Entlassungen.

Die Anstrengungen, die hohe Abbruchquote deutlich zu senken, müssten erhöht und intensiviert werden, so die Wehrbeauftragte. Ansonsten könne eine noch so erfolgreiche Personalgewinnung den Verlust nicht ausgleichen. Das geplante Wehrdienstmodell von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sieht Högl als "guten und richtigen Vorschlag".

Unterdessen gibt es nach Angaben der Wehrbeauftragten auch bei der Infrastruktur weiterhin erhebliche Probleme. Zwar habe die Bundeswehr bereits Infrastrukturmaßnahmen in Höhe von mehreren Milliarden Euro umgesetzt, der Gesamtinvestitionsbedarf im Bereich Infrastruktur habe sich nach Ende des Jahres 2024 jedoch immer noch auf rund 67 Milliarden Euro belaufen. Daher befänden sich Kasernen und Liegenschaften immer noch teilweise in einem "desaströsen Zustand" und insgesamt gebe es einen "hohen Sanierungsstau".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 11.03.2025 - 12:13 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung