Samstag, 28. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax schließt nahezu unverändert - Ölpreis steigt deutlich
Taylor Swift an Spitze der Single-Charts - Raye auf Platz vier
Cyberattacken: Neue Befugnisse für Sicherheitsbehörden geplant
Deutsche Reisewirtschaft verzeichnet Einbruch der USA-Buchungen
Solar: SPD signalisiert Widerstand gegen Reiches Kürzungspläne
Trump verbietet Bundesbehörden Zusammenarbeit mit Anthropic
Paramount und Warner schließen Fusionsvertrag
Reiche will mehr Gas in Deutschland fördern
Brantner kritisiert Wirtschafts- und Energiepolitik von Schwarz-Rot
Miersch macht Mieterschutz zur Bedingung für neues Heizungsgesetz

Newsticker

14:44E3-Staats- und Regierungschefs fordern Iran zu Verhandlungen auf
14:16EU-Iran-Delegation wirft USA und Israel unklare Kriegsziele vor
13:26Regierung ordnet Treuhandverwaltung über Rosneft-Töchter neu an
12:47Hardt begrüßt Angriff auf den Iran - Reeder in Sorge
12:03Cum-Ex-Expertin Brorhilker: Illegale Geschäfte "laufen bis heute"
11:35Sicherheitsbehörden passen Schutz jüdischer Einrichtungen an
11:07Autohandel fürchtet trotz E-Auto-Prämie Umsatzverlust
10:34Bundesregierung vorab über Militärschlag gegen den Iran informiert
10:01Antwort auf Militärschlag: Iran schickt Raketen Richtung Israel
09:18Trump fordert Iraner zu Umsturz nach Ende des Militärschlags auf
08:13Israel startet Militärschlag gegen den Iran
01:00Heizungsgesetz: Reiche will Biomethan aus der Ukraine einführen
01:00EU-Zusagen für Energieimporte aus USA übertreffen aktuelle Importe
01:00Deutsche Reisewirtschaft verzeichnet Einbruch der USA-Buchungen
01:00Reiche will mehr Gas in Deutschland fördern

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.284 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Vormittag, der überwiegend im Plus verlief, drehte der Dax am Nachmittag vorübergehend ins Minus, bevor er wieder auf das Vortagesniveau zurückkehrte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wehrbeauftragte: Bundeswehr wird immer älter - Abbruchquote zu hoch


Eva Högl am 11.03.2025 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Eva Högl (SPD), drängt weiter auf einen zügigen Personalaufwuchs der Bundeswehr. Dem Ziel, eine Personalstärke von 203.000 Soldaten bis zum Jahr 2031 zu erreichen, sei die Bundeswehr im Berichtsjahr erneut nicht nähergekommen, heißt es in Högls Jahresbericht für das vergangene Jahr, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde.

Bereits jetzt steht demnach infrage, ob diese Anzahl für die zukünftigen Herausforderungen überhaupt ausreichend sei. Zum Ende des Jahres 2024 betrug die Stärke des militärischen Personals nach Angaben der Wehrbeauftragten 181.174 aktive Soldaten.

Gleichzeitig wird die Bundeswehr immer älter: Während das Durchschnittsalter Ende 2019 noch 32,4 Jahre betrug, stieg es bis Ende 2024 auf 34 Jahre. Högl sagte bei der Vorstellung des Berichts, dass diese Entwicklung "dringend gestoppt und umgedreht" werden müsse.

Im Jahresbericht begrüßt Högl derweil, dass im Berichtsjahr rund 20.290 Soldaten ihren Dienst bei der Bundeswehr angetreten haben, ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der hohe Anteil derjenigen, die den Dienst noch während der Probezeit abbrechen, bleibe aber weiterhin "äußerst problematisch", so Högl. Von den 2023 angetretenen 18.810 Soldaten haben demnach 5.100 (27 Prozent) die Bundeswehr wieder verlassen: 4.900 auf eigenen Wunsch durch Widerruf der Verpflichtungserklärung innerhalb der sechsmonatigen Probezeit und 200 durch Entlassungen.

Die Anstrengungen, die hohe Abbruchquote deutlich zu senken, müssten erhöht und intensiviert werden, so die Wehrbeauftragte. Ansonsten könne eine noch so erfolgreiche Personalgewinnung den Verlust nicht ausgleichen. Das geplante Wehrdienstmodell von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sieht Högl als "guten und richtigen Vorschlag".

Unterdessen gibt es nach Angaben der Wehrbeauftragten auch bei der Infrastruktur weiterhin erhebliche Probleme. Zwar habe die Bundeswehr bereits Infrastrukturmaßnahmen in Höhe von mehreren Milliarden Euro umgesetzt, der Gesamtinvestitionsbedarf im Bereich Infrastruktur habe sich nach Ende des Jahres 2024 jedoch immer noch auf rund 67 Milliarden Euro belaufen. Daher befänden sich Kasernen und Liegenschaften immer noch teilweise in einem "desaströsen Zustand" und insgesamt gebe es einen "hohen Sanierungsstau".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 11.03.2025 - 12:13 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung