Montag, 09. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

SPD schlägt Gesundheitsabgabe auf alle Einkommensarten vor
Studie: Dauerkrisen kosten Deutschland fast eine Billion Euro
Prognosen: Japans Regierungspartei LDP gewinnt Parlamentswahl
Wirtschaftsministerin plant neue Hürden für erneuerbare Energien
Klingbeil drängt auf Strukturreformen
Träger von Integrationskursen schlagen Alarm
Union und SPD weisen Grünen-Warnung vor Gasmangel zurück
Reiche klagt erneut über geringe Arbeitsstunden in Deutschland
Karnevalsvereine fordern mehr staatliche Hilfe bei Terrorabwehr
SPD-Papier: Hohe Vermögen sollen mehr zu Gemeinwesen beitragen

Newsticker

05:00Transatlantikkoordinator spricht über deutsche Truppen in Ukraine
01:00Kommunale Unternehmen fordern zügiges Handeln von Bundesregierung
00:00GdP reagiert zurückhaltend auf SPD-Pläne zur Bahn-Sicherheit
00:00Dobrindt will neue Befugnisse für Verfassungsschutz
00:00Studie: Karneval wird rund zwei Milliarden Euro Umsatz bringen
00:00NRW-Landesdatenschützerin warnt vor Zentralisierung
22:45Sozialist António José Seguro gewinnt Präsidentenwahl in Portugal
21:03Linnemann: SPD-Vorschlag zu Kapitalerträgen trifft Kleinsparer
21:00Wirtschaftsministerin plant neue Hürden für erneuerbare Energien
19:331. Bundesliga: Bayern siegen gegen Hoffenheim
19:27Max Langenhan holt erstes Gold für Deutschland bei Olympia 2026
17:43Klingbeil drängt auf Strukturreformen
17:35Träger von Integrationskursen schlagen Alarm
17:291. Bundesliga: Leipzig gewinnt in Köln
16:58Ischinger verteidigt Einladung von AfD-Vertretern zur MSC

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax noch einmal zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.721 Punkten berechnet, und damit 0,9 Prozent über Vortagesschluss. Auch auf Wochensicht bleibt nach einer Berg- und Talfahrt ein Zugewinn von etwa 0,7 Prozent. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wehrbeauftragte: Bundeswehr wird immer älter - Abbruchquote zu hoch


Eva Högl am 11.03.2025 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Eva Högl (SPD), drängt weiter auf einen zügigen Personalaufwuchs der Bundeswehr. Dem Ziel, eine Personalstärke von 203.000 Soldaten bis zum Jahr 2031 zu erreichen, sei die Bundeswehr im Berichtsjahr erneut nicht nähergekommen, heißt es in Högls Jahresbericht für das vergangene Jahr, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde.

Bereits jetzt steht demnach infrage, ob diese Anzahl für die zukünftigen Herausforderungen überhaupt ausreichend sei. Zum Ende des Jahres 2024 betrug die Stärke des militärischen Personals nach Angaben der Wehrbeauftragten 181.174 aktive Soldaten.

Gleichzeitig wird die Bundeswehr immer älter: Während das Durchschnittsalter Ende 2019 noch 32,4 Jahre betrug, stieg es bis Ende 2024 auf 34 Jahre. Högl sagte bei der Vorstellung des Berichts, dass diese Entwicklung "dringend gestoppt und umgedreht" werden müsse.

Im Jahresbericht begrüßt Högl derweil, dass im Berichtsjahr rund 20.290 Soldaten ihren Dienst bei der Bundeswehr angetreten haben, ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der hohe Anteil derjenigen, die den Dienst noch während der Probezeit abbrechen, bleibe aber weiterhin "äußerst problematisch", so Högl. Von den 2023 angetretenen 18.810 Soldaten haben demnach 5.100 (27 Prozent) die Bundeswehr wieder verlassen: 4.900 auf eigenen Wunsch durch Widerruf der Verpflichtungserklärung innerhalb der sechsmonatigen Probezeit und 200 durch Entlassungen.

Die Anstrengungen, die hohe Abbruchquote deutlich zu senken, müssten erhöht und intensiviert werden, so die Wehrbeauftragte. Ansonsten könne eine noch so erfolgreiche Personalgewinnung den Verlust nicht ausgleichen. Das geplante Wehrdienstmodell von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sieht Högl als "guten und richtigen Vorschlag".

Unterdessen gibt es nach Angaben der Wehrbeauftragten auch bei der Infrastruktur weiterhin erhebliche Probleme. Zwar habe die Bundeswehr bereits Infrastrukturmaßnahmen in Höhe von mehreren Milliarden Euro umgesetzt, der Gesamtinvestitionsbedarf im Bereich Infrastruktur habe sich nach Ende des Jahres 2024 jedoch immer noch auf rund 67 Milliarden Euro belaufen. Daher befänden sich Kasernen und Liegenschaften immer noch teilweise in einem "desaströsen Zustand" und insgesamt gebe es einen "hohen Sanierungsstau".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 11.03.2025 - 12:13 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung