Samstag, 03. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Tischfeuerwerk auf Flaschen wohl Ursache von Brand in Schweizer Bar
Völkerrechtler: Regime change für USA auch in Europa denkbar
CSU: Bundeswehr soll stärkste konventionelle Armee Europas werden
Kohleverstromung fällt auf niedrigsten Wert seit 1956
GKV-Spitzenverband: Zusatzbeiträge steigen auf 3,13 Prozent
Dax bleibt am Mittag im Plus - Technologiewerte gefragt
Fahrradindustrie erleidet fünften Absatzrückgang in Folge
Explosionen erschüttern Caracas - Hubschrauber gesichtet
Caritas pocht auf höhere Bezahlung für Freiwilligendienste
Koalitionsvertrag 2.0: SPD zurückhaltend gegenüber CDU-Vorschlag

Newsticker

11:11Lehrergewerkschaft kritisiert Arrest für Schulschwänzer
10:40Trump bestätigt US-Angriff auf Venezuela - Maduro festgenommen
10:27RWE fordert vom Bund Ausschreibung der Gas-Kraftwerke bis März
09:35MSC-Chef Ischinger: Selenskyj ist ein "weltpolitischer Held"
09:00CDU-Wirtschaftsrat fordert mehr KI in Industrie und Energiebranche
08:22Explosionen erschüttern Caracas - Hubschrauber gesichtet
08:11Verdi fordert Arbeitgeber-Angebot für öffentlichen Dienst
07:00Berater: E-Auto-Förderung kostet bis 2030 über 39 Milliarden Euro
04:00Zahl der Abschiebungen in der EU 2025 deutlich gestiegen
03:00Yad Vashem verweigerte Selenskyj Rede
01:00Nouripour sieht Chance für "Moment der Demokratisierung" im Iran
00:00Akkus lösen immer häufiger Brände in Müllfahrzeugen aus
00:00Caritas pocht auf höhere Bezahlung für Freiwilligendienste
00:00CSU: Bundeswehr soll stärkste konventionelle Armee Europas werden
22:16US-Börsen uneinheitlich - Tesla-Auslieferungen brechen ein

Börse

Zum Start ins neue Börsenjahr hat der Dax leicht zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 24.539 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start fiel der Dax bis zum Mittag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wehrbeauftragte: Bundeswehr wird immer älter - Abbruchquote zu hoch


Eva Högl am 11.03.2025 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Eva Högl (SPD), drängt weiter auf einen zügigen Personalaufwuchs der Bundeswehr. Dem Ziel, eine Personalstärke von 203.000 Soldaten bis zum Jahr 2031 zu erreichen, sei die Bundeswehr im Berichtsjahr erneut nicht nähergekommen, heißt es in Högls Jahresbericht für das vergangene Jahr, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde.

Bereits jetzt steht demnach infrage, ob diese Anzahl für die zukünftigen Herausforderungen überhaupt ausreichend sei. Zum Ende des Jahres 2024 betrug die Stärke des militärischen Personals nach Angaben der Wehrbeauftragten 181.174 aktive Soldaten.

Gleichzeitig wird die Bundeswehr immer älter: Während das Durchschnittsalter Ende 2019 noch 32,4 Jahre betrug, stieg es bis Ende 2024 auf 34 Jahre. Högl sagte bei der Vorstellung des Berichts, dass diese Entwicklung "dringend gestoppt und umgedreht" werden müsse.

Im Jahresbericht begrüßt Högl derweil, dass im Berichtsjahr rund 20.290 Soldaten ihren Dienst bei der Bundeswehr angetreten haben, ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der hohe Anteil derjenigen, die den Dienst noch während der Probezeit abbrechen, bleibe aber weiterhin "äußerst problematisch", so Högl. Von den 2023 angetretenen 18.810 Soldaten haben demnach 5.100 (27 Prozent) die Bundeswehr wieder verlassen: 4.900 auf eigenen Wunsch durch Widerruf der Verpflichtungserklärung innerhalb der sechsmonatigen Probezeit und 200 durch Entlassungen.

Die Anstrengungen, die hohe Abbruchquote deutlich zu senken, müssten erhöht und intensiviert werden, so die Wehrbeauftragte. Ansonsten könne eine noch so erfolgreiche Personalgewinnung den Verlust nicht ausgleichen. Das geplante Wehrdienstmodell von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sieht Högl als "guten und richtigen Vorschlag".

Unterdessen gibt es nach Angaben der Wehrbeauftragten auch bei der Infrastruktur weiterhin erhebliche Probleme. Zwar habe die Bundeswehr bereits Infrastrukturmaßnahmen in Höhe von mehreren Milliarden Euro umgesetzt, der Gesamtinvestitionsbedarf im Bereich Infrastruktur habe sich nach Ende des Jahres 2024 jedoch immer noch auf rund 67 Milliarden Euro belaufen. Daher befänden sich Kasernen und Liegenschaften immer noch teilweise in einem "desaströsen Zustand" und insgesamt gebe es einen "hohen Sanierungsstau".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 11.03.2025 - 12:13 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung