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Am Donnerstag hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 22.613 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start verharrte der Dax im Minus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Studie: Vollzeitarbeit nicht erschöpfender als Teilzeit


Stahlproduktion (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Wer in Deutschland Vollzeit arbeitet, fühlt sich einer noch unveröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge von seiner Arbeit nicht erschöpfter als Teilzeitkräfte.

Laut der Untersuchung, über die die "Rheinische Post" in ihrer Montagausgabe berichtet, arbeiten etwa 37 Prozent der Beschäftigten in Deutschland in einer regulären Vollzeitwoche von 35 bis 40 Stunden - und fühlen sich dabei nicht häufiger körperlich oder emotional erschöpft. Gleichzeitig bewerten sie ihre Arbeit auch nicht als schlechter als Teilzeitkräfte. Weder der Gesundheitszustand noch die Arbeitszufriedenheit seien demnach schlechter als bei Menschen, die weniger als 35 Stunden pro Woche arbeiten.

"Dieser Befund widerspricht dem Argument der Viertagewoche-Befürworter, es brauche generell eine verkürzte Arbeitswoche für Vollzeitkräfte, um deren Gesundheit zu fördern", heißt es in der Studie.

Nicht die Arbeitszeit alleine bestimme über die Erschöpfung, stattdessen spielten vor allem die Art der Tätigkeit und individuelle Faktoren hier eine entscheidende Rolle.

Allerdings zeigt die Studie auch: Besonders betroffen von Erschöpfungszuständen sind jene zwölf Prozent der Beschäftigten, die regelmäßig mehr als 48 Stunden pro Woche arbeiten. Dennoch würden viele diese Belastung durchaus bewusst in Kauf nehmen. Ein Drittel der Beschäftigten mit überlangen Arbeitszeiten leiste die Überstunden aus eigenem Antrieb - sei es aus Freude an der Arbeit, Karriereambitionen oder um mehr zu verdienen. Flexible Arbeitsbedingungen, wie zum Beispiel mehr Entscheidungsfreiheit und ein gutes Miteinander im Team, können laut der Studie zumindest teilweise dazu beitragen, emotionale Erschöpfungszustände zu verringern.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 10.03.2025 - 00:00 Uhr

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