Dienstag, 26. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

WHO: Über 900 Ebola-Verdachtsfälle in DR Kongo
SPD: Prien soll woanders kürzen als beim Elterngeld
Kubicki fordert Kürzungen bei Grundsicherung und Subventionsabbau
Dax zu Pfingsten äußerst freundlich - Ölpreis unter 100 Dollar
CDU-Außenexperte Hardt wirft Putin "Staatsterrorismus" vor
Politiker warnen vor chinesischer Technik bei Drohnenabwehr
Papst ruft zur "Entwaffnung" von KI auf
Umfrage: Nur jeder Vierte glaubt an FDP-Comeback unter Kubicki
VfB Stuttgart verpflichtet Grischa Prömel von der TSG Hoffenheim
Özdemir kündigt gemeinsames Vorgehen mit NRW zum Bürokratieabbau an

Newsticker

10:05Frankreich fordert EU-Entschlossenheit gegen Social-Media-Konzerne
09:30Dax startet im Minus - Keine Panik nach neuen US-Angriffen im Iran
09:25Tabaklobby für mehr Jugendschutz-Kontrollen
09:10Umfrage: Mehrheit für geringere Smartphone-Nutzung in der Freizeit
08:13Kurzstreckenflüge im ersten Quartal unter Niveau der Vorjahre
08:05Raucherquote in Deutschland stagniert
07:35Stimmung in deutscher Exportwirtschaft verschlechtert sich
07:32Personalplanung der Wirtschaft "nicht mehr ganz so restriktiv"
06:54Neue Warnstreiks bei der Telekom
06:48Özdemirs Finanzminister setzt auf stabile CDU
06:16USA greifen Ziele im Iran an
06:00Nouripour fordert Midterms nach US-Vorbild
05:00BER-Daten zeigen Bedarf für mehr Langstrecken-Direktflüge
01:00Tourismuskoordinator erwartet mehr Urlauber in Deutschland
00:01Connemann kritisiert Kirchen wegen Ablehnung der Widerspruchslösung

Börse

Der Dax ist am Dienstag mit leichten Kursverlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.310 Punkten berechnet und damit 0,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, die Deutsche Bank und die Allianz, am Ende Merck, Infineon und Scout24. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Lang stellt Finanzpaket-Zustimmung der Grünen infrage


Ricarda Lang (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Wenige Tage vor der geplanten Bundestagsabstimmung über das schwarz-rote Finanzpaket haben die für eine Verabschiedung notwendigen Grünen erneut ihre Skepsis betont.

"Wir sind natürlich bereit, eine gute Lösung fürs Land zu suchen, also über eine sinnvolle Finanzierung von Sicherheit, Klimaschutz und Infrastruktur und eine Reform der Schuldenbremse zu verhandeln", sagte Ex-Grünen-Chefin Ricarda Lang dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

"Aber unsere Stimmen gibt es nicht auf Zuruf und wir werden keinem Paket zustimmen, das die Klimakrise wie eine Spinnerei behandelt oder zulassen, dass notwendige Investitionen einfach in ein Sondervermögen verschoben werden, um Platz im Haushalt zu schaffen, ohne dass wirklich mehr in Schulen, Brücken und Bahnschienen investiert wird."

Der Vize-Fraktionschef der Grünen, Konstantin von Notz, kritisierte das Auftreten der Verhandler von Union und SPD: "Das ignorante und selbstreferentielle Agieren der schwarz-roten Akteure, die nach Tagen schon wieder den bräsigen und selbstgefälligen Duktus der vergangenen `großen Koalitionen` angenommen haben, ist wenig hilfreich", sagte er dem RND. Dazu kämen rechtliche Zweifel an den Plänen von Union und SPD. Das gefährde deren Umsetzung.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace empfiehlt den Grünen derweil rote Linien für eine Zustimmung zum Finanzpaket von Union und SPD. "Die Grünen können dem Finanzpaket nicht zustimmen, wenn beim Sondervermögen nicht die Höhe der Investitionen für Klimaschutz verbindlich verankert ist", sagte der Deutschlandchef von Greenpeace, Martin Kaiser, dem RND.

"Außerdem müssen sie darauf dringen, dass bei den Verteidigungsausgaben der Sicherheitsbegriff um den Klima- und Naturschutz erweitert wird. Klimawandel und die davon ausgelösten Naturkatastrophen sind schließlich eine dramatische Bedrohung unserer Sicherheit."

Kaiser bemängelte, das Sondierungspapier von Union und SPD enthalte "eine eklatante Klimalücke".

Problematisch sei unter anderem, dass die Zukunft des Deutschlandtickets ungeklärt bleibe und ein Bekenntnis zum Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) fehle. Die Rückkehr zur Subvention des Agrardiesels und die Erhöhung der Pendlerpauschale seien falsche Antworten.

Auch die Klimaschutzorganisation Fridays for Future (FFF) stellte Mindestanforderungen für einen Koalitionsvertrag auf. "Außer Lippenbekenntnissen zu den Klimazielen gibt es keine einzige konkrete Klimaschutzmaßnahme, stattdessen Lobbygeschenke wie die Wiedereinführung des Agrardiesels und die Erhöhung der Pendlerpauschale", sagte FFF-Sprecherin Carla Reemtsma dem RND. "Wenn die kommende Koalition nicht in einem klimapolitischen Märchenschloss leben will, müssen Union und SPD ordentlich nachlegen. Im Koalitionsvertrag müssen ein klarer Plan für den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas, den Ausbau von Bus und Bahn und bezahlbaren Klimaschutz folgen."

Union und SPD hatten sich in ihren Sondierungsverhandlungen darauf geeinigt, Verteidigungsausgaben künftig von der Schuldenbremse auszunehmen. Zudem sollen 500 Milliarden Euro in Form eines "Sondervermögens" für Investitionen in Infrastruktur aufgenommen fließen. In Bundestag und Bundesrat sind für die erforderlichen Grundgesetzänderungen Zwei-Drittel-Mehrheiten nötig.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 10.03.2025 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung