Donnerstag, 15. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Großhandelspreise steigen so schnell wie seit 2023 nicht
Dax startet freundlich - Halbleiterbranche im Blick
Bundeskabinett bringt Zuckergetränkesteuer auf den Weg
Lufthansa setzt sich im Bieterrennen um Fluggesellschaft Tap durch
Bär will Wechseljahre-Forschung mit 21 Millionen Euro fördern
Dax am Mittag weiter freundlich - US-Inflationsdaten erwartet
Dax legt zu - US-Inflationsdaten sorgen für Nervosität
Schweitzer als Arbeitsminister vereidigt
Merz verspricht mehr Einsatz für "Gerechtigkeit"
Linnemann: Krankenkassen-Zusatzbeitrag kann 2027 stabil bleiben

Newsticker

07:41Schleswig-Holstein pocht auf Zuckersteuer für Gesundheitssystem
07:16Thüringer Linke fordert Wiederaufnahme der Sondierungen in Berlin
07:08Handwerk fordert Reformen noch in diesem Jahr
06:45GdP begrüßt bundesweites Alkoholverbot an Bahnhöfen
06:24Mützenich kritisiert AfD-BSW-Antrag zu Russland-Sanktionen
01:00Bär bekräftigt Unterstützung für Aigner als Bundespräsidentin
01:00Bär will Wechseljahre-Forschung mit 21 Millionen Euro fördern
00:00Grüne Jugend kritisiert Sondierungsstopp in Berlin
00:00Grüne werfen Schwarz-Rot ungerechte Familienpolitik vor
00:00Verkehrsministerium prüft Einsparungen bei Notrufsäulen
22:59CL: Dortmund verliert in Bodö - Stuttgart schlägt Bratsilava
22:37Grüne zweifeln an Stabilitätsversprechen bei GKV-Zusatzbeitrag
22:18US-Börsen lassen nach - Nasdaq deutlich schwächer
21:48Frei lehnt grundsätzliche Änderungen an Rentenreform ab
21:35SPD begrüßt stabile Krankenkassen-Zusatzbeiträge

Börse

Am Mittwoch hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.299 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax nur vorübergehend seine Zugewinne weiter aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Lang stellt Finanzpaket-Zustimmung der Grünen infrage


Ricarda Lang (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Wenige Tage vor der geplanten Bundestagsabstimmung über das schwarz-rote Finanzpaket haben die für eine Verabschiedung notwendigen Grünen erneut ihre Skepsis betont.

"Wir sind natürlich bereit, eine gute Lösung fürs Land zu suchen, also über eine sinnvolle Finanzierung von Sicherheit, Klimaschutz und Infrastruktur und eine Reform der Schuldenbremse zu verhandeln", sagte Ex-Grünen-Chefin Ricarda Lang dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

"Aber unsere Stimmen gibt es nicht auf Zuruf und wir werden keinem Paket zustimmen, das die Klimakrise wie eine Spinnerei behandelt oder zulassen, dass notwendige Investitionen einfach in ein Sondervermögen verschoben werden, um Platz im Haushalt zu schaffen, ohne dass wirklich mehr in Schulen, Brücken und Bahnschienen investiert wird."

Der Vize-Fraktionschef der Grünen, Konstantin von Notz, kritisierte das Auftreten der Verhandler von Union und SPD: "Das ignorante und selbstreferentielle Agieren der schwarz-roten Akteure, die nach Tagen schon wieder den bräsigen und selbstgefälligen Duktus der vergangenen `großen Koalitionen` angenommen haben, ist wenig hilfreich", sagte er dem RND. Dazu kämen rechtliche Zweifel an den Plänen von Union und SPD. Das gefährde deren Umsetzung.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace empfiehlt den Grünen derweil rote Linien für eine Zustimmung zum Finanzpaket von Union und SPD. "Die Grünen können dem Finanzpaket nicht zustimmen, wenn beim Sondervermögen nicht die Höhe der Investitionen für Klimaschutz verbindlich verankert ist", sagte der Deutschlandchef von Greenpeace, Martin Kaiser, dem RND.

"Außerdem müssen sie darauf dringen, dass bei den Verteidigungsausgaben der Sicherheitsbegriff um den Klima- und Naturschutz erweitert wird. Klimawandel und die davon ausgelösten Naturkatastrophen sind schließlich eine dramatische Bedrohung unserer Sicherheit."

Kaiser bemängelte, das Sondierungspapier von Union und SPD enthalte "eine eklatante Klimalücke".

Problematisch sei unter anderem, dass die Zukunft des Deutschlandtickets ungeklärt bleibe und ein Bekenntnis zum Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) fehle. Die Rückkehr zur Subvention des Agrardiesels und die Erhöhung der Pendlerpauschale seien falsche Antworten.

Auch die Klimaschutzorganisation Fridays for Future (FFF) stellte Mindestanforderungen für einen Koalitionsvertrag auf. "Außer Lippenbekenntnissen zu den Klimazielen gibt es keine einzige konkrete Klimaschutzmaßnahme, stattdessen Lobbygeschenke wie die Wiedereinführung des Agrardiesels und die Erhöhung der Pendlerpauschale", sagte FFF-Sprecherin Carla Reemtsma dem RND. "Wenn die kommende Koalition nicht in einem klimapolitischen Märchenschloss leben will, müssen Union und SPD ordentlich nachlegen. Im Koalitionsvertrag müssen ein klarer Plan für den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas, den Ausbau von Bus und Bahn und bezahlbaren Klimaschutz folgen."

Union und SPD hatten sich in ihren Sondierungsverhandlungen darauf geeinigt, Verteidigungsausgaben künftig von der Schuldenbremse auszunehmen. Zudem sollen 500 Milliarden Euro in Form eines "Sondervermögens" für Investitionen in Infrastruktur aufgenommen fließen. In Bundestag und Bundesrat sind für die erforderlichen Grundgesetzänderungen Zwei-Drittel-Mehrheiten nötig.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 10.03.2025 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung