Dienstag, 20. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bulgariens Präsident Rumen Radew tritt zurück
Trump erklärt sich zu Treffen über Grönland in Davos bereit
Dax lässt nach - Trumps Zolldrohung sorgt für Verunsicherung
EU will härter gegen Musk-KI Grok vorgehen
Zwei Drittel der Deutschen gegen Söder-Vorstoß zur Länderneugliederung
Rufe nach WM-Boykott wegen Grönland-Konflikt mehren sich
Bundesregierung widerruft fast jede zweite Aufnahmezusage für Afghanen
Autoindustrie will bessere Ladeinfrastruktur und günstigeren Strom
Wirtschaftsweiser Werding fordert harte Zölle für die USA
Warken will telefonischen Krankschreibung überprüfen

Newsticker

16:10Grönland-Konflikt: CDU erwägt WM-Boykott - SPD skeptisch
15:49Grüne fordern mehr Mittel für Bahnhofsmodernisierung
15:23EU-Kommission plant Verzicht auf Huawei und ZTE im Mobilfunk
15:11Merz dankt Angehörigen von Sicherheitskräften in Auslandseinsätzen
14:41Grünenchef rügt Selbstdarstellung der Parteijugend
14:32Linke kritisiert Debatte um telefonische Krankschreibung
14:22Fahrgastverband begrüßt Sofortprogramm für saubere Bahnhöfe
14:11EU-Außenbeauftrage sichert Grönland Unterstützung zu
13:43DGB plant eigene Rentenkommission
12:52Grönland: EU plant Sicherheitsstrategie und Antwort auf US-Zölle
12:38Dax am Mittag trotz ZEW-Daten weiter deutlich im Minus
11:45Studie: Immer mehr Rentner gehen weiter arbeiten
11:29Grüne erwägen Marktausschluss unsicherer Anbieter vernetzter Autos
11:20Bericht: Kaulitz-Zwillinge übernehmen "Wetten, dass..?"
11:19ZEW-Konjunkturerwartungen steigen im Januar kräftig

Börse

Der Dax hat am Dienstag nach einem Start im Minus seine Verluste weiter ausgebaut. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.559 Punkten berechnet, 1,6 Prozent unter dem Schlussniveau vom Montag. An der Spitze der Kursliste rangierten Qiagen und Adidas, am Ende Fresenius, FMC, Zalando und Siemens Energy. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Deutsche Konzerne bekennen sich in USA zu Diversität und Klimaschutz


Deutsche Telekom (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Trotz der Kehrtwende mehrerer US-Konzerne in Sachen Klimaschutz, Diversität und Inklusion wollen deutsche Unternehmen in den USA an ihren Prinzipien festhalten. Das teilten mehrere Dax-Unternehmen auf Anfrage der "Welt am Sonntag" mit.

Die Deutsche Telekom sieht beispielsweise Klimaschutz und das Heben des Potenzials der besten Fachkräfte als Entscheidungen an, die dem Wohl des Unternehmens dienten. "Die Telekom handelt langfristig, solide und nachhaltig. Wir richten unser Geschäft so aus, dass Umwelt, Klima und sozialer Zusammenhalt geschützt werden", sagte Melanie Kubin-Hardewig, Leiterin des Bereichs Corporate Responsibility.

Der Konzern erwirtschaftet rund 65 Prozent seines Umsatzes in den USA.

Der Autokonzern BMW, der rund 16 Prozent seines Geschäfts in den USA macht, bekennt sich ebenfalls zu den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens sowie zu Chancengleichheit und Inklusion. "Diese Prämissen gelten unternehmensweit und weltweit über alle Standorte hinweg", so eine Sprecherin. In den USA gebe es derzeit "keinen Anlass", diese Aktivitäten "abzubrechen oder zu verändern".

Auch die Pharmakonzerne Merck und Bayer wollen trotz des politischen Stimmungsumschwungs in den USA den Kurs halten. "Aus unserer Sicht schließen sich Wachstum und eine grüne Transformation nicht aus", teilte Merck mit. "Bayer plant weder bei seinen DEI-Initiativen noch bei den ESG-Zielen Veränderungen vorzunehmen", sagte Matthias Berninger, Leiter des Bereichs Nachhaltigkeit bei Bayer. Ebenso wollen Allianz, Deutsche Bank und Siemens an ihren bestehenden Nachhaltigkeitsprogrammen sowie an ihren Grundsätzen für mehr Vielfalt und Chancengleichheit festhalten.

Im Vorfeld der Amtsübernahme von US-Präsident Trump hatten sich US-Konzerne wie Facebook, Harley-Davidson und Ford von sogenannten DEI-Initiativen distanziert, also von Programmen für Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion. Trump gilt als Gegner solcher Grundsätze und droht Unternehmen, die daran festhalten, mit harschen Konsequenzen. Zuvor waren einige der größten US-Banken und Vermögensverwalter aus Klimaschutzbündnissen ausgestiegen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 18.01.2025 - 11:20 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung