Sonntag, 01. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

IW-Studie: Geringverdiener ziehen Hunderttausende aus dem System
CDU-Antrag gegen Sozial-Missbrauch für Parteitag
Klöckner gegen Handy-Verbot und Kleiderordnung im Bundestag
Über 300 humanitäre Helfer in 2025 getötet
Spahn will "wieder über nukleare Teilhabe reden"
Pünktlichkeit im DB-Fernverkehr im Januar bei 52,1 Prozent
Rapper Finch singt besonders frauenfeindliche Zeilen nicht mehr
Wadephul will Partnerschaften in Indopazifik-Region stärken
CDA kritisiert Forderungen des Wirtschaftsrats scharf
Geheimdienstkontrolleur warnt vor Bundeswehr-Gefährdung durch Iran

Newsticker

22:26Merz gratuliert deutschen Handballern in der Kabine
21:49Söder: Mehrarbeit "wirklich nicht zu viel verlangt"
19:42Handball-EM: Deutschland verliert Finale gegen Dänemark
19:37++ EILMELDUNG ++ Deutsche Handballer scheitern im Finale an Dänemark
19:311. Bundesliga: Borussia Dortmund dreht Spiel gegen Heidenheim
17:42Steinmeier würdigt Süssmuth als "Kämpferin für die Demokratie"
17:261. Bundesliga: Stuttgart gewinnt spät gegen Freiburg
17:10Pünktlichkeit im DB-Fernverkehr im Januar bei 52,1 Prozent
17:00CDA kritisiert Forderungen des Wirtschaftsrats scharf
16:37SoVD kritisiert Vorschläge des CDU-Wirtschaftsrats als "verstörend"
16:04Merz würdigt Süssmuth als "große Politikerin"
15:58Geheimdienstkontrolleur warnt vor Bundeswehr-Gefährdung durch Iran
15:43Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth ist tot
15:292. Bundesliga: Dresden und Bielefeld trennen sich 1:1
15:06CDU streitet über Altersbegrenzung bei Energydrinks

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 24.539 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im weiteren Tagesverlauf unter Schwankungen seine Zugewinne aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

FDP wirft Innenministerium "Blockade" bei Magdeburg-Aufklärung vor


Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

FDP-Fraktionsvize Konstantin Kuhle wirft der Bundesregierung vor der Innenausschusssitzung am Donnerstag vor, Informationen im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt zurückzuhalten.

"Dass die Bundesregierung ihre Antwort auf die Frage nach der Zahl der Auslieferungsersuchen aus Saudi-Arabien zunächst zweimal verschiebt, um sie dann nicht zu beantworten, lässt nichts Gutes erahnen", sagte Kuhle den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Die Bundesregierung muss das Informationsinteresse des Bundestages im Fall Magdeburg ernst nehmen und darf die Aufklärung nicht blockieren. Sonst ist keine Aufarbeitung möglich."

Der FDP-Politiker wollte in einer schriftlichen Frage vom Bundesinnenministerium wissen, in wie vielen Fällen die Regierung von Saudi-Arabien in den vergangenen Jahren ein Festnahmeersuch an die Bundesregierung gestellt hat - mit dem Ziel der Auslieferung mutmaßlicher Straftäter oder Gefährder.

Das Ministerium beantwortete die Frage mit Verweis auf Vertraulichkeit von internationalen Rechtshilfeverfahren und Risiken für die Strafverfolgung nicht. "Leider verweigert die Bundesregierung dem Parlament an dieser entscheidenden Stelle die Antwort", sagte Kuhle.

Mehrfach sollen staatliche Stellen in Saudi-Arabien die deutschen Behörden vor dem späteren Attentäter Taleb A. gewarnt haben. Es soll ein Auslieferungsersuchen aus dem Land vorgelegen haben. Zugleich gilt die Menschenrechtslage in dem arabischen Land als besonders heikel. Eine Auslieferung von Geflüchteten wie Taleb A. ist für Deutschland keine einfache Entscheidung.

Dennoch hob Kuhle hervor: "Es muss nun herausgearbeitet werden, ob den Sicherheitsbehörden bei einem Auslieferungsersuchen aus Saudi-Arabien eine andere Reaktion möglich gewesen wäre als dies pauschal aufgrund der Flüchtlingseigenschaft des Täters abzulehnen." Es gehe vor allem um die Frage, wie Hinweise und Auslieferungsersuchen aus dem Ausland zu einer stärkeren Überprüfung von Personen in Deutschland führen könnten, über die deutsche Behörden bereits eigene Erkenntnisse gesammelt hätten.

Am Donnerstag tagt im Bundestag der Innenausschuss, der sich noch einmal mit dem Anschlag von Magdeburg und der Aufarbeitung möglicher Behördenfehler im Vorfeld der Tat befassen will. Das Bundesinnenministerium will den Abgeordneten nach Informationen der Funke-Zeitungen eine "Chronologie" vorlegen, die benennen soll, zu welchem Zeitpunkt die Behörden in Deutschland mit einem Sachverhalt im Zusammenhang mit Taleb A. befasst waren.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 16.01.2025 - 01:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung