Sonntag, 01. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth gestorben
IW-Studie: Geringverdiener ziehen Hunderttausende aus dem System
1. Bundesliga: Leipzig verliert gegen Mainz
2. Bundesliga: Elversberg siegt auf dem Betzenberg
1. Bundesliga: Bayern in Hamburg nur unentschieden
CDU-Antrag gegen Sozial-Missbrauch für Parteitag
Über 300 humanitäre Helfer in 2025 getötet
Klöckner gegen Handy-Verbot und Kleiderordnung im Bundestag
Lottozahlen vom Samstag (31.01.2026)
Spahn will "wieder über nukleare Teilhabe reden"

Newsticker

15:43Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth ist tot
15:292. Bundesliga: Dresden und Bielefeld trennen sich 1:1
15:06CDU streitet über Altersbegrenzung bei Energydrinks
14:32CDU in Mecklenburg-Vorpommern schließt Zusammenarbeit mit AfD aus
14:03Linke warnt vor Streichung von Zahnarztleistungen
13:45Infratest: Schwarz-Grün in NRW mit Verlusten - SPD erholt sich
13:02SPD kontert Klöckners Kritik an überzogenen Erwartungen
12:33Voigt dringt auf schnelle Reformen zur Stärkung des Arbeitsmarkts
12:21Regierungsflieger sollen Internet-Upgrade bekommen
11:38Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi werden am Mittwoch fortgesetzt
11:18Wadephul will Partnerschaften in Indopazifik-Region stärken
10:50NRW-CDU fordert nationale Strategie zur Drohnenabwehr
10:06Werder Bremen entlässt Cheftrainer Steffen
09:40CDU-Wirtschaftsrat verlangt "Agenda für Arbeitnehmer"
09:01Rapper Finch singt besonders frauenfeindliche Zeilen nicht mehr

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 24.539 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im weiteren Tagesverlauf unter Schwankungen seine Zugewinne aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax legt nach US-Inflationsdaten deutlich zu - neues Allzeithoch


Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Am Mittwoch hat der Dax deutlich zugelegt und ein neues Rekordhoch aufgestellt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 20.575 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten kurz vor Handelsschluss Bayer, Brenntag und Vonovia, am Ende die Commerzbank, Airbus und MTU.

Vor allem die Veröffentlichung neuer Inflationsdaten aus den USA sorgte am Nachmittag für gute Stimmung unter den Anlegern.

Direkt nach der Bekanntgabe der zahlen kletterte der Dax steil nach oben. "Auf den Schock nach dem starken Arbeitsmarktbericht aus den USA am Freitag folgte mit den Erzeugerpreisen gestern die Generalprobe und heute dann der finale Befreiungsschlag nach ebenfalls schwächer als erwartet gestiegenen Verbraucherpreisen", sagte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst von CMC Markets.

"Insbesondere der überraschende Rückgang in der Kernrate ließ den Anleihemarkt aufatmen, die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe fiel auf 4,64 Prozent und entfernt sich damit wieder von der kritischen Fünf-Prozent-Marke." Diejenigen, die Zinssenkungen in diesem Jahr durch die US-Notenbank schon abgeschrieben und sich von ihren Aktien getrennt hatten, seien "auf dem völlig falschen Fuß" erwischt worden.

"Die Entspannung nach den Inflationsdaten war auch in Frankfurt zu spüren, wo der Dax nach den Zahlen einen kräftigen Schluck aus der Pulle nahm und auf ein neues Rekordhoch sprang", so Oldenburger. "Und dass trotz weiter schlechter Nachrichten zur heimischen Wirtschaft." Das deutsche Bruttoinlandsprodukt schrumpfte 2024 um 0,2 Prozent, nach einem Rückgang von 0,3 Prozent im Jahr 2023. Es ist erst das zweite Mal seit 1950, dass die Wirtschaftsleistung in zwei aufeinanderfolgenden Jahren zurückgegangen ist. "Es ist damit auch ein desaströses Abschlusszeugnis für die Ampel-Regierung, deren Regentschaft in den letzten Monat geht", sagte der Marktanalyst.

"Damit ist es aber noch nicht getan. Die Aussichten bleiben ebenfalls düster", fügte Oldenburger hinzu. "Die Bundesbank prognostiziert für dieses Jahr ein Wachstum von nur 0,2 Prozent und warnt sogar vor einer weiteren Schrumpfung, sollte der designierte US-Präsident Trump seine Zolldrohungen wahrmachen." Zudem gebe es viele, vor allem strukturelle Herausforderungen, die im Land angegangen werden müssten.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0290 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9718 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 17 Uhr deutscher Zeit 81,47 US-Dollar; das waren 1,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.01.2025 - 17:45 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung