Dienstag, 14. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Europäische Staaten und Ukraine bilden Koalition für Raketenabwehr
US-Börsen geben nach - Ölpreis schießt in die Höhe
Ungarns Parlament beschließt Absetzung von Präsident Sulyok
Umfrage: Mehrheit für höhere Tabaksteuer
Zahl der Kriegsdienstverweigerungsanträge steigt stark an
Dax wandert nach rotem Beginn im Tagesverlauf ins Plus
Krankenhausgesellschaft: Jede dritte Klinik droht zu verschwinden
CSU-Vorstoß: Angehörige von RAF-Opfern für zentrales Denkmal
Ataman warnt vor mehr Diskriminierung durch Elterngeldreform
Kinderschutzbund kritisiert Kürzung des Unterhaltsvorschusses

Newsticker

00:01Umfrage: Mehrheit für höhere Tabaksteuer
00:00Caritas fordert Neuaufstellung des Katastrophenschutzes
00:00Kinderschutzbund kritisiert Kürzung des Unterhaltsvorschusses
00:00Ataman warnt vor mehr Diskriminierung durch Elterngeldreform
00:00CSU-Vorstoß: Angehörige von RAF-Opfern für zentrales Denkmal
00:00BSW-Chefin wirft AfD "Kniefall" vor CDU vor
00:00Krankenhausgesellschaft: Jede dritte Klinik droht zu verschwinden
00:00Zahl der Kriegsdienstverweigerungsanträge steigt stark an
22:13US-Börsen geben nach - Ölpreis schießt in die Höhe
20:00Europäische Staaten und Ukraine bilden Koalition für Raketenabwehr
18:58Ungarns Parlament beschließt Absetzung von Präsident Sulyok
18:35Thüringer SPD will AfD-Landesverband verbieten - CDU dagegen
18:00Bundesdrogenbeauftragter Streeck befürwortet höhere Tabaksteuer
17:45Dax wandert nach rotem Beginn im Tagesverlauf ins Plus
17:25SPD-Politikerin fordert Stadionverbote für säumige Unterhaltszahler

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax leicht zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.114 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax legt nach US-Inflationsdaten deutlich zu - neues Allzeithoch


Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Am Mittwoch hat der Dax deutlich zugelegt und ein neues Rekordhoch aufgestellt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 20.575 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten kurz vor Handelsschluss Bayer, Brenntag und Vonovia, am Ende die Commerzbank, Airbus und MTU.

Vor allem die Veröffentlichung neuer Inflationsdaten aus den USA sorgte am Nachmittag für gute Stimmung unter den Anlegern.

Direkt nach der Bekanntgabe der zahlen kletterte der Dax steil nach oben. "Auf den Schock nach dem starken Arbeitsmarktbericht aus den USA am Freitag folgte mit den Erzeugerpreisen gestern die Generalprobe und heute dann der finale Befreiungsschlag nach ebenfalls schwächer als erwartet gestiegenen Verbraucherpreisen", sagte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst von CMC Markets.

"Insbesondere der überraschende Rückgang in der Kernrate ließ den Anleihemarkt aufatmen, die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe fiel auf 4,64 Prozent und entfernt sich damit wieder von der kritischen Fünf-Prozent-Marke." Diejenigen, die Zinssenkungen in diesem Jahr durch die US-Notenbank schon abgeschrieben und sich von ihren Aktien getrennt hatten, seien "auf dem völlig falschen Fuß" erwischt worden.

"Die Entspannung nach den Inflationsdaten war auch in Frankfurt zu spüren, wo der Dax nach den Zahlen einen kräftigen Schluck aus der Pulle nahm und auf ein neues Rekordhoch sprang", so Oldenburger. "Und dass trotz weiter schlechter Nachrichten zur heimischen Wirtschaft." Das deutsche Bruttoinlandsprodukt schrumpfte 2024 um 0,2 Prozent, nach einem Rückgang von 0,3 Prozent im Jahr 2023. Es ist erst das zweite Mal seit 1950, dass die Wirtschaftsleistung in zwei aufeinanderfolgenden Jahren zurückgegangen ist. "Es ist damit auch ein desaströses Abschlusszeugnis für die Ampel-Regierung, deren Regentschaft in den letzten Monat geht", sagte der Marktanalyst.

"Damit ist es aber noch nicht getan. Die Aussichten bleiben ebenfalls düster", fügte Oldenburger hinzu. "Die Bundesbank prognostiziert für dieses Jahr ein Wachstum von nur 0,2 Prozent und warnt sogar vor einer weiteren Schrumpfung, sollte der designierte US-Präsident Trump seine Zolldrohungen wahrmachen." Zudem gebe es viele, vor allem strukturelle Herausforderungen, die im Land angegangen werden müssten.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0290 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9718 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 17 Uhr deutscher Zeit 81,47 US-Dollar; das waren 1,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 15.01.2025 - 17:45 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung