Mittwoch, 20. Mai 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax legt am Mittag zu - Infineon vorn
Zahl der Bundeswehrsoldaten legt leicht zu
Bas und Wildberger kündigen digitales Sozialportal an
Wirtschaftsweiser Truger warnt vor Kommunal-Kollaps
Ricarda Lang kritisiert Sparpläne beim Elterngeld
Wirtschaftsrat fordert europäische KI-Strategie
Dröge fordert Abschied von Microsoft in Behörden
Politikberater sieht neue AfD-Strategie bei Ost-Wahlen
Dax fester - Frankfurt entkoppelt sich von Wall Street
Gastgewerbe-Umsatz fällt auf niedrigsten Stand seit Coronakrise

Newsticker

16:40CDU hält mutmaßlichen China-Spionagefall für Spitze des Eisbergs
16:26BASF bestätigt Stellenabbau durch Sparprogramm
16:16Ex-Trump-Berater wirft Merkel leichtgläubigen Umgang mit Putin vor
15:59Bericht: Mutmaßlicher China-Spion mit Hochschulnetzwerk verbunden
15:19Bundeswehr mit Aufwuchs zufrieden - Wehrpflicht-Frage offen
14:44AfD prüft juristische Schritte gegen CDU
14:33ESA-Chef fordert mehr europäische Unabhängigkeit in der Raumfahrt
14:29Führerscheinreform: BMV setzt bei Versicherungskosten auf den Markt
14:25Innenministerium prüft Rückkehrprämie für Syrer
14:15Regierung beklagt wachsende Unterstützung Russlands durch China
13:51Preis für Super E10 wieder über zwei Euro
13:24Pistorius plant Neugestaltung der Bundeswehr-Beschaffungsprozesse
13:08Landkreise fordern mehr Zivilschutz-Investitionen
12:56Chrupalla kritisiert Bardella für AfD-Schelte
12:39Dax legt am Mittag zu - Infineon vorn

Börse

Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem verhaltenen Start bis zum Mittag in den grünen Bereich vorgekämpft. Gegen 12:30 Uhr stand der Index bei 24.585 Punkten und damit 0,8 Prozent über dem Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Siemens Energy und Siemens, am Ende SAP, Scout24 und Symrise. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Viele Kleinparteien drohen an Unterschriftenhürde zu scheitern


Wahllokal (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Viele Kleinparteien drohen bei der vorgezogenen Bundestagswahl an der Unterschriftenhürde zu scheitern. Das berichtet der "Tagesspiegel" nach einer Umfrage bei mehreren Parteien.

Demnach haben von zwölf Kleinparteien, die auf die Anfrage reagierten, nach eigenen Angaben nur zwei ausreichend Unterschriften gesammelt, um in jedem Bundesland antreten zu können: Volt sowie die MLPD. Zwei weitere, die Familienpartei und die Tierschutzallianz, geben an, nicht zur Bundestagswahl anzutreten.

Die restlichen acht Parteien erreichen entweder nicht in jedem Land ausreichend Unterschriften, oder sie beschränkten sich von vorneherein auf bestimmte Länder. Die Tierschutzpartei erreicht unter denen, die es nicht bundesweit schaffen, am meisten Unterschriften.

Laut einer Übersicht auf der Parteiwebseite hat sie in sechs Bundesländern genügend Unterschriften gesammelt, von denen jedoch einige noch bestätigt werden müssen.

Alle anderen befragten Kleinparteien werden es - wenn überhaupt - nur in wenigen Bundesländern auf den Wahlzettel schaffen. Die Partei der Humanisten (PdH) gibt an, in drei Ländern antreten zu können. Die einstmals erfolgreiche Piratenpartei überwindet die Unterschriftenhürde ihrer Webseite zufolge in zwei Bundesländern.

Martin Sonneborn, Parteivorsitzender der Satirepartei "Die Partei", vermeldet, dass seine Partei ebenfalls in zwei Ländern auf genügend Unterschriften komme, in weiteren Ländern lasse sich das "noch nicht sicher sagen". Die "Menschliche Welt" wird es nach eigenen Angaben nur in Bremen auf den Wahlzettel schaffen. Das christliche "Bündnis C" hat nach Angaben eines Sprechers in keinem Land die erforderlichen Unterschriften erreicht.

Die Ökopartei ÖDP wollte laut "Tagesspiegel" zum Stand der Unterstützungsunterschriften keine Angaben machen. Der Berliner Landesverband hatte bereits entschieden, das Unterschriftensammeln aufzugeben. Das "Team Todenhöfer" des ehemaligen CDU-Politikers Jürgen Todenhöfer vermeldet, es trete in drei Bundesländern an. Ob in einem davon bereits die nötige Unterschriftenzahl erreicht wurde, erklärt die Partei nicht.

Bis zum 20. Januar müssen Parteien, die nicht mit mindestens fünf Abgeordneten im Bundestag oder einem Landtag vertreten sind, bundesweit insgesamt gut 27.000 Unterstützungsunterschriften sammeln, um in jedem Land auf dem Wahlzettel zu stehen.

Das Quorum hängt von der Einwohnerzahl eines Landes ab. In den zehn bevölkerungsreichsten Bundesländern sind 2.000 Unterschriften erforderlich, in den restlichen Ländern wird ein Tausendstel der Bevölkerung benötigt. Gesammelte Unterschriften müssen amtlich geprüft werden.

Vor der letzten Bundestagswahl fügte der Bundestag dem Bundeswahlgesetz eine coronabedingte Ausnahmeregelung hinzu, sodass Kleinparteien nur ein Viertel der Unterschriften sammeln mussten. Diesmal nahm der Gesetzgeber hingegen keine Änderungen vor, obwohl die Fristen wegen der vorgezogenen Neuwahl stark verkürzt sind. Das Bundesverfassungsgericht wies eine entsprechende Klage der ÖDP zurück.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.01.2025 - 05:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung