Dienstag, 02. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Welthungerhilfe fordert mehr Hilfe für den Libanon
Ukrenerho rät Deutschland zu Flugverbot über Umspannwerken
FDP-Präsidiumsmitglied Teutrine ruft Strack-Zimmermann zur Ordnung
Gutachten: Ministerium handelte bei Wehrdienst rechtswidrig
Telekom plant doppelte Leistung für KI-Rechenzentrum in München
Krane bestätigt späte Nominierung als FDP-Generalsekretär
IAB-Direktor warnt vor Ende des Acht-Stunden-Tags
Wohnungswirtschaft warnt vor Minusrekord am Bau
Bosch schließt Forschungsstandorte in Israel
GIZ untersucht mögliche Betrugsfälle bei Projekten im Jemen

Newsticker

00:00AfD schließt Bündnisse mit BSW im Osten nicht aus
00:00Röwekamp kritisiert Pistorius wegen Wehrdienst-Regelung
00:00Warken will Pflegeausgaben stärker auf Prävention ausrichten
00:00Zahl der Asylanträge im Mai auf 13-Jahrestief gesunken
22:18US-Börsen fester - Hoffnung auf Deeskalation in Nahost
21:37Bas: Beamte in Rentenversicherung einbeziehen
21:32EU macht Weg für Abschiebezentren in Drittstaaten frei
20:41Wildberger fordert europäisches KI-Spitzenmodell
20:18Rentenbeitrag für Durchschnittsverdiener steigt 2028 um 510 Euro
19:53Trump: Waffenstillstand zwischen Israel und Hisbollah erzielt
18:59Vier Tote bei Frontalzusammenstoß auf Landstraße in Thüringen
18:56Bahn: 61,3 Prozent der Fernzüge im Mai pünktlich
18:52Strack-Zimmermann: Kandidatur erst zwei Tage vorher beschlossen
18:02Linksfraktion prüft Klage gegen Wehrdienst-Verordnung
17:49Verhandlungsstopp des Iran zieht Dax zum Wochenstart ins Minus

Börse

Zum Wochenstart hat der Dax Verluste gemacht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.003 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax lässt nach - 20.000er-Marke hält


Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Zum Wochenstart hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 20.133 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten kurz vor Handelsschluss Sartorius, Qiagen und Porsche, am Ende Vonovia, Henkel und Brenntag.

"Der überraschend starke Arbeitsmarktbericht aus den USA vom Freitag wirkte zum Start in die neue Börsenwoche noch nach", sagte Konstantin Oldenburger, Marktanalyst von CMC Market.

"Die Anleger fangen an, die Möglichkeit einzukalkulieren, dass die Federal Reserve in Sachen Leitzinsen in diesem Jahr die Füße auch ganz still halten könnte." Das zumindest signalisiere der Anleihemarkt, an dem die Renditen immer weiter steigen. "So werden festverzinsliche und damit risikoarme Bonds zunehmend zu einer Alternative zu einem immer noch hoch bewerteten Aktienmarkt."

Der Verkaufsdruck an der Wall Street habe im Tagesverlauf zwar auch auf den Dax in Frankfurt übergeschwappt, dieser habe sich dann aber über der Marke von 20.000 Punkten stabilisieren können, nachdem er schon wieder rund 400 Punkte von den Hochpunkten der vergangenen Woche korrigiert hatte.

"Die Investoren sehen sich aktuell einem gefährlichen Mix aus Risikofaktoren gegenüber", so Oldenburger. "Die Geldpolitik der Fed und die steigenden Renditen auf der einen Seite und die noch immer unsichere Zollpolitik und geopolitischen Provokationen eines künftigen US-Präsidenten Trump andererseits." Sei der Wahlsieg des Republikaners vor zwei Monaten noch mit steigenden Aktienkursen gefeiert worden, blickten viele Investoren nun stark verunsichert in die Zukunft.

Es sei aber noch viel zu früh, sowohl den Abgesang auf den geldpolitischen Lockerungszyklus der Fed einzuläuten als auch den "Worst Case" in Sachen Zölle und Drohgebärden Trumps heraufzubeschwören, so der Marktexperte. "Die Situation erinnert etwas an das vergangene Jahr, als der Markt im anderen Extrem noch bis zu sieben Leitzinssenkungen einpreiste und dann Mitte des Jahres schwer enttäuscht wurde." Derzeit rechneten die Anleger nur noch mit einer Zinssenkung und könnten damit erneut falsch liegen.

Diesmal aber bestünde das Überraschungspotenzial für den Aktienmarkt nach oben, was eine Fortsetzung der Rally und neue Rekordhochs bedeuten würde. "Bis zur Amtsübernahme von Donald Trump am kommenden Montag und auch darüber hinaus dürfte am Markt noch Unsicherheit herrschen, spätestens aber in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit sollte es mehr und mehr Klarheit über die aktuell dringendsten Fragen geben und damit die Richtung für die Börse feststehen", sagte Oldenburger.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,0203 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9801 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 17 Uhr deutscher Zeit 81,19 US-Dollar; das waren 1,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 13.01.2025 - 17:38 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung