Mittwoch, 28. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Kanzler begrüßt Vorschläge zur Reform des Sozialstaats
Merz verspricht Dänemark und Grönland "Solidarität"
VW und Mercedes begrüßen Handelsabkommen mit Indien
Sozialverband VdK begrüßt Pläne für Sozialstaatsreform
VDV: Schienengüterverkehr bleibt 2025 hinter Erwartungen zurück
Dax am Mittag kaum verändert - Zurückhaltung vor neuen Impulsen
Weimer lehnt Investitionszwang für Streaminganbieter ab
Welthungerhilfe kritisiert Neuausrichtung der Entwicklungshilfe
Drogen-Razzia in Hamburger Bundeswehr-Universität
CDU will Fußball-WM 2042 nach Deutschland holen

Newsticker

10:53Ersatzkassen wollen Reformen für stabilere Krankenversicherung
10:23Landtag wählt Schulze zum neuen Regierungschef in Sachsen-Anhalt
10:18Bundesregierung legt Sechs-Punkte-Plan gegen Wachstumskrise vor
10:17++ EILMELDUNG ++ Schulze zum neuen Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts gewählt
09:32Dax startet kaum verändert - Vertrauen in US-Dollar schrumpft
08:09Immer mehr Frauen entscheiden sich für ein MINT-Studium
08:00Verbraucherstimmung erholt sich etwas
07:45Ifo-Institut: Stellenabbau verlangsamt sich
07:01Yardeni: "Bis 2029 kann der S&P 500 auf 10.000 Punkte steigen"
06:26Junge Union will Lockerung der Schuldenbremse verhindern
01:00Grüne wollen Recht auf Vollzeit
00:01Ukrainekrieg: SPD bringt direkte Gespräche mit Kreml ins Spiel
00:01Schwesig schließt SPD-Kanzlerkandidatur aus
00:00Welthungerhilfe kritisiert Neuausrichtung der Entwicklungshilfe
00:00CDU will an allen Schulen "Handyschutzzonen" bis zur 10. Klasse

Börse

Der Dax ist am Mittwochmorgen kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.915 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Dax startet negativ in die Woche - Verunsicherung an den Ölmärkten


Frankfurter Börse / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Dax ist am Montagmorgen schwächer in die Handelswoche gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 20.100 Punkten berechnet, 0,6 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag.

"Die Stimmung unter den Anlegern ist zu Jahresbeginn gedämpft", sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Mehrere Faktoren sorgen für Zurückhaltung. Neben steigenden Ölpreisen hat ein weiterhin viel zu starker Arbeitsmarkt in den USA die ohnehin schon niedrigen Zinssenkungserwartungen am Freitag noch einmal gesenkt. Diese Kombination sorgt für nur wenig Risikoappetit unter den Investoren. Am Ende steht ein verhaltener Start ins neue Börsenjahr. Es bleibt zu hoffen, dass der immer schwächer werdende Euro zumindest den Dax vor der nun einsetzenden Korrektur an der Wall Street schützen kann."

"Die jüngsten Sanktionen gegen russische Ölexporte haben weitreichende Auswirkungen auf den globalen Ölmarkt."

Vor allem in China und Indien, den größten Abnehmern von russischem Öl, sorge die neue Situation für Verunsicherung. "Nach eilig einberufenen Krisensitzungen prüfen die Rechtsabteilungen dort intensiv, wie sie weiterhin billiges Öl aus Russland importieren können, ohne gegen die Sanktionen zu verstoßen. Es könnte zu monatelangen Unterbrechungen kommen, bis alternative Wege gefunden sind."

Diese Entwicklung wecke Zweifel, ob es 2025 tatsächlich zu einem Überangebot an Rohöl komme. Ein drastischer Preisverfall dürfte vorerst ausbleiben. "Die Ölpreise könnten sich auf einem um fünf bis acht Dollar höheren Niveau stabilisieren, bis klar ist, ob russisches Öl dauerhaft auf dem Weltmarkt fehlen wird. Eine Phase stark steigender Preise ist aber auch unwahrscheinlich, da die weltweite Ölproduktion die Nachfrage voraussichtlich decken kann."

"Zu lang wurden die Signale vom Anleihemarkt von den Anlegern an der Wall Street ignoriert. Damit könnte nun Schluss sein. Die Renditen der 20- und 30-jährigen Staatsanleihen liegen bereits bei fünf Prozent und sind seit September, als die Fed mit den Leitzinssenkungen begann, um jeweils 100 Basispunkte gestiegen. Dies ist sehr ungewöhnlich, da sie in der Vergangenheit zu Beginn eines Zinssenkungszyklus eher gefallen oder, wenn überhaupt, nur leicht gestiegen sind."

Mit einer Rendite von 4,7 Prozent sind auch zehnjährige Laufzeiten nicht mehr weit von der Fünf-Prozent-Hürde entfernt. "Der Renditeanstieg könnte zum Weckruf für all jene Anleger werden, die noch vor Kurzem an einen durch nichts zu stoppenden Bullenmarkt an der Wall Street geglaubt hatten. Eine Korrektur des S&P 500 von fünf oder auch zehn Prozent wird wahrscheinlicher. Auslöser könnte ein Anstieg der 10-jährigen Renditen auf fünf Prozent sein", sagte Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0227 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9778 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 80,98 US-Dollar, das waren 1,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 13.01.2025 - 09:31 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung