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Pistorius verteidigt eigenen Rückzug in K-Frage


Boris Pistorius am 11.01.2025 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Trotz der bisher anhaltend schlechten Umfragewerte für die SPD und ihren nun auch offiziell nominierten Kanzlerkandidaten Olaf Scholz steht Verteidigungsminister Boris Pistorius weiterhin zu seinem eigenen Verzicht im November und der Wahl seiner Partei. "Die Entscheidung für Olaf Scholz war und ist richtig", sagte er dem "Tagesspiegel" (Sonntagausgabe).

"Ich werde alles dafür geben, dass Olaf Scholz Bundeskanzler bleibt." Zwischen Scholz und ihm, so Pistorius weiter, "gab es keine Irritationen, und es sind daher auch keine zurückgeblieben".

Er räumte ein, dass die Ausgangslage für die SPD schwierig sei.

"Die Umfragen sind für uns im Moment nicht allzu gut, das lässt sich nicht bestreiten", so Pistorius: "Für mich ist das Ansporn." Aus seiner Sicht bleibt ein Wahlsieg aber möglich: "Wir haben schon ganz andere Aufholjagden erlebt - es kommt nun darauf an, wie wir aus der Kurve kommen."

Er werde nun "einige Wahlkampfauftritte absolvieren", jedoch nicht zusammen mit dem Kanzler: "Gemeinsame Auftritte mit Olaf Scholz sind derzeit nicht geplant, weil wir gleichzeitig an unterschiedlichen Orten möglichst viele Menschen erreichen wollen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 11.01.2025 - 17:34 Uhr

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