Samstag, 31. Januar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Inflationsrate steigt im Januar spürbar auf 2,1 Prozent
EU bringt so viele Rechtsakte auf den Weg wie zuletzt 2010
Umweltminister fürchtet neues Chaos beim Heizungsgesetz
Gerichtsurteil: Grüne pochen auf weitere Klimaschutzmaßnahmen
CDU kritisiert Klage der Grünen vor dem Bundesverfassungsgericht
Warken offen für höhere Tabaksteuer und mehr Prävention
Bundesärztekammer wirbt für höhere Tabaksteuer
Pistorius sieht keine Gewähr für Überwindung von Grönland-Krise
2. Bundesliga: Hannover siegt in Magdeburg - Remis in Nürnberg
Europa League: Stuttgart trifft in Play-offs auf Celtic

Newsticker

12:00GEAS-Einigung: Länder bremsen bei "Sekundärmigrationszentren"
11:37Verfassungsschutz warnt vor Fernzugriff auf chinesische E-Autos
11:15IfW-Präsident fordert "Rüstungszaren" für Bundeskanzleramt
10:25Grüne fordern staatlichen Bürgerfonds für private Altersvorsorge
10:03Heizungsmarkt bricht ein: Absatzzahlen auf tiefstem Stand seit 2010
09:44Verteidigungsminister verspricht: Keine Schikane bei Musterungen
09:21CSU fordert von SPD Entgegenkommen beim Tariftreuegesetz
09:00Snyder: Parallelen zwischen Trumps Regierungsstil und Nazi-Methoden
08:32Vorläufiger Shutdown in den USA wegen Haushaltsstreits
08:21Wüst zufrieden mit Performance von Schwarz-Rot im Bund
01:00EU bringt so viele Rechtsakte auf den Weg wie zuletzt 2010
01:00Umweltminister fürchtet neues Chaos beim Heizungsgesetz
01:00Expertin erwartet keine zügige militärische Unabhängigkeit von USA
00:00SPD und Grüne wollen schärfere Zugangskontrollen für den Bundestag
00:00Bundesärztekammer wirbt für höhere Tabaksteuer

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 24.539 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im weiteren Tagesverlauf unter Schwankungen seine Zugewinne aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Hassrede-Richtlinie: Konzerne wollen weiter auf Instagram werben


Instagram-Logo auf einem Smartphone (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Große Unternehmen in Deutschland kritisieren, dass die sozialen Netzwerke Facebook und Instagram die Moderation von Inhalten zurückfahren und Faktenchecks in den USA beenden - wollen sich vorerst aber nicht von den Plattformen abwenden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des "Handelsblatts" unter 60 Unternehmen. Darunter sind Firmen, die besonders viel Geld für Werbung ausgeben, und die 40 Dax-Konzerne.

"Wir sehen das sehr kritisch", teilte etwa BASF auf Anfrage mit.

"Das Verbreiten von zum Teil gezielten Falschinformationen als freie Meinungsäußerung zu deklarieren, halten wir für falsch." Eine Sprecherin von Aldi Süd sagte, Faktenchecker spielten "eine wichtige Rolle für die Qualität der Informationen auf Social Media".

Der Energieriese Eon sieht die Plattformen in der Pflicht, "dass Verschwörungstheorien, Hassrede und Propaganda keine Verbreitung finden". Auch der Triebwerksbauer MTU sieht die Ankündigung kritisch, "da Desinformationen und Unwahrheiten den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden".

Unternehmen wie Continental, Kaufland, Eon oder MTU kündigten in der Umfrage an, ihre Seiten zunächst weiter betreiben zu wollen. Siemens will vorerst auch weiter auf der Plattform werben. 40 Unternehmen, und damit der Großteil der Befragten, äußerten sich nicht oder nicht mit konkreten Antworten. Die meisten der antwortenden Firmen wollen zunächst abwarten und weitere Schritte prüfen, weil ihnen die aktuelle Lage zu unübersichtlich erscheint.

Mark Zuckerberg, Chef der Facebook- und Instagram-Mutter Meta, hatte am Dienstag die Zusammenarbeit mit journalistischen Organisationen beim Factchecking aufgekündigt und umfangreiche Lockerungen bei der Moderation von Inhalten angekündigt, die bislang unter die Richtlinie über "Hasserfülltes Verhalten" fielen. So darf künftig etwa homosexuellen und transgeschlechtlichen Menschen auf Basis ihrer Sexualität oder Identität eine Anomalie oder psychische Erkrankung unterstellt werden.

Meta hat im Werbegeschäft eine große Marktmacht. Hiesige Unternehmen dürften laut Prognosen des Branchenverbands Mediaagenturen in diesem Jahr 4,8 Milliarden Euro für Werbung auf Meta-Plattformen ausgeben. Damit ist Meta allein deutlich wichtiger als Werbung im klassischen TV sowie in Print-Zeitungen und -zeitschriften zusammen, die auf Einnahmen von 3,7 Milliarden Euro kommen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 10.01.2025 - 22:41 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung