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Am Mittwoch hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.823 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Der Dax startete am Mittwoch auf Vortagesniveau und rutschte zügig ins Minus. Nach einer Annäherung an den grünen Bereich am Mittwoch baute der Index seine Verluste erneut aus, bevor er am späten Nachmittag einen Teil der Verluste wieder reduzierte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Woidke als Brandenburgs Regierungschef wiedergewählt


Dietmar Woidke bei der Vereidigung nach seiner Wiederwahl als Ministerpräsident von Brandenburg am 11.12.2024 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Dietmar Woidke ist als Brandenburgs Ministerpräsident wiedergewählt worden. Der SPD-Politiker erhielt am Mittwoch im Landtag in Potsdam im zweiten Wahlgang 50 von 87 abgegebenen Stimmen, 45 waren für die erfolgreiche Wahl nötig. Es gab 36 Nein-Stimmen und eine Enthaltung.

Im ersten Wahlgang war Woidke noch durchgefallen, wobei er nur 43 Stimmen erhielt.

Im zweiten Wahlgang bekam er dann auch Unterstützung aus den Reihen der Opposition. Der Landtag besteht insgesamt aus 88 Abgeordneten - die neue Koalition aus SPD und BSW kommt zusammen auf 46 Parlamentssitze. Wegen der knappen Mehrheitsverhältnisse war die Wahl mit Spannung erwartet worden. Ein BSW-Abgeordneter hatte im Vorfeld angekündigt, nicht für Woidke stimmen zu wollen.

Woidke ist seit August 2013 Ministerpräsident Brandenburgs. Bei der Landtagswahl am 22. September war seine Partei auf 30,9 Prozent der Stimmen gekommen und vor der AfD stärkste Kraft geworden - die bisherige Kenia-Koalition aus SPD, CDU und Grünen büßte aber ihre Mehrheit ein, wobei die Grünen sogar aus dem Landtag flogen.

Für das erst im Januar 2024 als Partei gegründete Bündnis Sahra Wagenknecht ist es die erste Regierungsbeteiligung in Deutschland. Als Wunschpartner von Woidke galt es nicht, aber andere Optionen gab es dem Vernehmen nach nicht. In den Koalitionsverhandlungen hatte die SPD unter anderem mit Blick eine sogenannte "Friedensformel" zum Ukraine-Krieg Zugeständnisse gemacht.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 11.12.2024 - 11:29 Uhr

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