Samstag, 07. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Fünf Frauen besetzen Top-5 der Single-Charts
Grüne Richtungsdebatte: Jetzt mischt sich Trittin ein
Mütterrente kostet 13,5 Milliarden Euro im Jahr
15 Wirtschaftsverbände stellen sich hinter Connemann
Ersthelfer verrät neue Details zu tödlichem Angriff auf Schaffner
2. Bundesliga: Magdeburg gewinnt in Fürth - Remis bei NRW-Duell
Dax dreht vor Wochenende nochmal auf - Wochenverlust ausgeglichen
Weniger Lebensmittelkontrollen wegen Personalmangels
Hagel warnt Union: "Leute nicht vor den Kopf stoßen"
Olympisches Feuer entzündet - Winterspiele haben offiziell begonnen

Newsticker

15:032. Bundesliga: Hertha schlägt SVE - Dynamo kommt auf Schalke zurück
13:41Wirtschaftsministerium will Erneuerbaren-Vorrang einschränken
13:14Bahn-Sicherheitsgipfel nach Tod eines Zugbegleiters nächsten Freitag
12:39Schnitzer warnt vor Gas-Erpressung durch die USA
12:22Insa: Union rutscht wieder hinter AfD zurück
12:03Innenminister gegen Boykott der Fußball-WM wegen Trump
11:47Haushaltsklage: Linke wirft Grünen Unehrlichkeit vor
11:35Versorger gegen Förderung für Wärmepumpen in neuen Fernwärmegebieten
11:14NRW-Gesundheitsminister Laumann lehnt Zuckersteuer ab
10:45Streeck warnt vor neuer Designerdroge Cychlorphin
09:54Schnitzer: "Gen Z arbeitet mehr als die Generationen vor ihr"
09:07Dobrindt: Viele Hinweise zu Anschlag auf Berlins Stromnetz erhalten
08:19Mütterrente kostet 13,5 Milliarden Euro im Jahr
07:00Litauen mahnt europäischen "Plan B" für Sicherheit an
01:00Weniger Lebensmittelkontrollen wegen Personalmangels

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax noch einmal zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.721 Punkten berechnet, und damit 0,9 Prozent über Vortagesschluss. Auch auf Wochensicht bleibt nach einer Berg- und Talfahrt ein Zugewinn von etwa 0,7 Prozent. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Menschenrechtsbericht vorgestellt - Kritik an Migrationspolitik


Vorstellung 9. Menschenrechtsbericht am 09.12.2024 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) kritisiert die jüngsten Entwicklungen in der deutschen Migrationspolitik. Im 9. Menschenrechtsbericht, den das Institut am Montag in Berlin vorgestellt hat, beklagt das DIMR unter anderem "einschneidende Verschärfungen" im Migrationsrecht sowie eine Politik, "die auf Abwehr und Abschreckung von Schutzsuchenden setzt".

DIMR-Direktorin Beate Rudolf sagte, dass es ihr große Sorgen bereite, dass "Politiker demokratischer Parteien vorschlagen, das Grundrecht auf Asyl abzuschaffen, oder dass sie das menschenwürdige Existenzminimum infrage stellen". Viele Menschen würden denken, das betreffe sie nicht - aber das sei falsch.

"Wenn heute das Existenzminimum von Schutzsuchenden abgesenkt wird, kann es morgen andere treffen."

"Menschenrechte gelten entweder für alle oder für niemanden", so die Institutsdirektorin. "Schon die Debatte über die Abschaffung oder das Aushöhlen einzelner Grundrechte unterminiert die Grundlage unserer Verfassungsordnung." Sie erwarte, "dass alle demokratischen Parteien im Wahlkampf ohne Abstriche zu allen Grundrechten stehen".

Die Bezahlkarte für Asylsuchende beispielsweise biete viel Raum, um Menschen zu schikanieren. Gleichzeitig sei nicht belegt, dass wegen der Karte weniger Schutzsuchende nach Deutschland kämen. Das Institut empfiehlt Bund und Ländern, wissenschaftliche Untersuchungen zu Wirkung und Folgen der Bezahlkarte in Auftrag zu geben.

Zudem spricht sich das Institut gegen eine Auslagerung von Asylverfahren in Drittstaaten aus: "Ausgelagerte Asylverfahren können in der Praxis nicht menschenrechtskonform gestaltet werden - sie werden immer mit Menschenrechtsverletzungen von Schutzsuchenden einhergehen", sagte Rudolf.

Insgesamt umfasst der Menschenrechtsbericht 42 Empfehlungen an Bund, Länder und Kommunen. Das Institut bewertet darin politische und gesetzgeberische Entwicklungen, die vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024 in Deutschland menschenrechtlich besonders relevant waren. Dazu zählen demnach neben Verschärfungen im Migrationsrecht die Themen Wohnungslosigkeit, Exklusion von Menschen mit Behinderungen im Arbeitsmarkt, ausbeuterische Arbeitsbedingungen von Wanderarbeitnehmern und Entwicklungen beim Thema menschenrechtliche Verantwortung von Unternehmen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 09.12.2024 - 10:25 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung