Donnerstag, 19. März 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dax legt zu - Anleger hoffen auf Entspannung an Energiemärkten
Dax startet im Plus - Irans Drohwirkung lässt nach
Lindner würdigt Vermächtnis von Westerwelle
Studie: Paare im Homeoffice bekommen mehr Kinder
DGB warnt vor "unangemessenen Griff" in Gesundheitskassen
Kapitalmarktexperte sieht Märkte "am Kipppunkt"
Merz drängt auf konkrete Beschlüsse bei EU-Gipfel
Grit Tüngler wird neue BBK-Präsidentin
BDL warnt vor Eskalation der Streiks im Luftverkehr
Israel setzt Angriffe auf iranische Führungsriege fort

Newsticker

00:00AfD verpflichtet Abgeordnete zur Eröffnung von Dorfkneipen
00:00SPD-Generalsekretär fordert Übergewinnsteuer für Ölkonzerne
00:00DB-Cargo Chef erwartet schwarze Null bis Jahresende
00:00Eurowings-Piloten drohen mit Streiks in den Osterferien
00:00Ein Drittel der Krankenhäuser von Insolvenz bedroht
00:00Früherer CDU-Generalsekretär Czaja fordert Klage gegen Bundeshalt
00:00Corona-Aufarbeitung: Forderung nach besserer Pandemie-Vorsorge
23:21Iran-Stratege warnt vor US-Militäreinsatz in Straße von Hormus
23:17Volker Wissing rechnet mit FDP-Kurs ab
23:11SPD schlägt im Investitionsstreit gegen die Grünen zurück
23:09Champions League: Bayern ziehen souverän ins Viertelfinale ein
21:21US-Börsen geben nach Zinsentscheid weiter nach
19:11US-Notenbank lässt Leitzins unverändert - und wird vorsichtiger
18:05Bundeswehr will U-Boote jagen
17:45Dax dreht ins Minus - US-Notenbankentscheid im Blick

Börse

Am Mittwoch hat der Dax nach einem zunächst freundlichen Start deutlich ins Minus gedreht. Zum Xetra-Handelsschluss stand der Index bei 23.502 Punkten und damit 1,0 Prozent niedriger als am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Lindner kritisiert "Arroganz" gegenüber Milei und Musk


Christian Lindner (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

FDP-Chef Christian Lindner verteidigt seine Aussage, Deutschland würde eine "Prise Milei und Musk durchaus guttun".

"Es stimmt: Sowohl Javier Milei als auch Elon Musk vertreten teilweise extreme, abwegige und bisweilen sogar bestürzende Ansichten und tragen diese mit provokanten Aktionen in die Öffentlichkeit. Dennoch wage ich zu sagen: Hinter den Provokationen von Milei und Musk steckt dennoch eine disruptive Energie, die Deutschland fehlt", schreibt Lindner in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Die Augen vor wichtigen Impulsen und Konzepten zu verschließen, könne sich Deutschland angesichts der schlechten Aussichten für die eigene Volkswirtschaft nicht leisten.

Lindner muss sich seit Tagen gegen Kritik wehren, mit dem argentinischen Präsidenten und dem US-Milliardär zwei libertäre Vordenker als Beispiele genommen zu haben, die demokratiegefährdend seien.

Lindner sieht das anders. "Die drängendsten Probleme Deutschlands sind das lähmende Regulierungsdickicht, die überbordende Bürokratie und der zu groß gewordene Staat", schreibt er.

Javier Milei und Elon Musk böten zwei internationale Beispiele, wie diese Probleme angegangen werden. "Dies nicht im Detail analysieren zu wollen, wäre angesichts der Lage unseres Landes eine Arroganz, die wir uns nicht mehr leisten können. Wir können und wir sollen nicht alles übernehmen. Davon lernen sollten wir schon", so Lindner.

Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz hatte sich zuletzt "entsetzt" über den Vergleich Lindners gezeigt. Der frühere Bundesfinanzminister bezeichnet diese Reaktion "als beunruhigend, wenn der wahrscheinliche nächste Kanzler Friedrich Merz sich entsetzt zeigt, wenn ich eine Prise Disruption mit Referenz zu Milei und Musk ins Spiel bringe". Mit den Regierungen der USA und Argentiniens würde Merz kooperieren müssen. "Da sollte man seine Worte wägen. Wie ich ihn kenne, wird er sie deshalb inzwischen bedauern", schreibt Lindner.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 08.12.2024 - 11:57 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung