Montag, 16. Februar 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Verkehrsminister fordert neue EU-Regeln für Panzer & Co.
Lehrerverband lehnt pauschales Social-Media-Verbot ab
Judit Polgár fordert Unterstützung für Mädchen im Schach
Treffen zu Drittstaatenlösungen auf Münchner Sicherheitskonferenz
Ischinger fordert nach Sicherheitskonferenz mehr Druck auf Russland
Grüne fordern mehr Selbstbewusstsein gegenüber Trump
Rentenkommission will über Einführung der Rente mit 70 beraten
Geschäftsklima im Wohnungsbau etwas besser
1. Bundesliga: Augsburg gewinnt gegen Heidenheim
Wadephul schließt weitere Russland-Sanktionen nicht aus

Newsticker

12:10Lehrerverband lehnt pauschales Social-Media-Verbot ab
11:31Justizministerium plant Reformen im Anwaltsnotariat
11:19Union will Zugang zu Bahngleisen einschränken
10:56Kreml weist europäische Vorwürfe zum Tod Nawalnys zurück
10:43Bundesregierung arbeitet weiter an Lösung für Raffinerie Schwedt
10:11Hubig verteidigt SPD-Pläne für Social-Media-Verbot für Kinder
09:32Dax startet freundlich - kein Handel an US-Börsen
09:15Laschet sieht keine große Zukunft mehr für Mullah-Regime
08:21Polizeigewerkschaft für Deutschlandticket mit Passfoto
07:56Geschäftsklima im Wohnungsbau etwas besser
07:35SPD fordert stärkeres Engagement des Bundes für die Hauptstadt
07:23Rufe nach Pflichtdienst bei Litauen-Brigade
07:13Eigentümerverband warnt vor Mietsteigerungen durch SPD-Pläne
07:06JU will Rentenausgaben um mehr als 50 Milliarden Euro senken
06:56Früherer Chef der Wirtschaftsweisen fordert Reform der Minijobs

Börse

Der Dax ist am Montag mit Gewinnen in den Handel gestartet. Gegen 9:30 Uhr stand der Index bei rund 24.970 Punkten und damit 0,2 Prozent über dem Handelsschluss am Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Scout24, die Deutsche Bank und die Commerzbank, am Ende MTU, Brenntag und Symrise. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

NGOs fordern weitere Aufnahme von Afghanen in Deutschland


Afghanistan (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

25 Nichtregierungsorganisationen haben sich in einem gemeinsamen Appell an die Bundesregierung für die Fortsetzung des Bundesaufnahmeprogramms Afghanistan (BAP) ausgesprochen.

"Durch das vorzeitige Aus der Ampelregierung droht auch das Ende des Bundesaufnahmeprogramms für besonders gefährdete Menschen aus Afghanistan", heißt es in dem Appell, über den die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" berichten. "Ein Abbruch des Bundesaufnahmeprogramms hätte jedoch fatale Konsequenzen für die Schutzsuchenden, von denen Tausende mitten im Verfahren in einer extrem prekären Situation zurückbleiben würden."

Weiter heißt es in dem Schreiben: "Bis zur Bildung einer neuen Regierung verbleiben noch mindestens vier Monate, in denen das Programm fortgeführt werden kann. Es darf nicht sein, dass das BAP bei der Aufnahme von letztlich etwa 3.000 Personen endet, obwohl die Zielsetzung laut Aufnahmeanordnung bis zu 36.000 Menschen ist."

Die NGOs fordern die Erteilung weiterer Aufnahmezusagen.

Betroffene hätten durch die Aufnahme von Kontakten zur Bundesregierung zum Teil erhebliche Risiken und Kosten auf sich genommen, um Afghanistan verlassen zu können. "Sie dürfen aufgrund dieser zusätzlichen Belastung und Gefährdung durch die Teilnahme am Aufnahmeprogramm auf keinen Fall im Stich gelassen werden."

Menschen, die bereits eine Aufnahmezusage erhalten hätten, sollten zügig aufgenommen werden. Das Bundesinnenministerium und das Auswärtige Amt sollten zudem transparent über die Fortführung des Aufnahmeprogramms in den verbleibenden Monaten der Legislaturperiode informieren, so der Appell. Auch die kommende Bundesregierung müsse in Anbetracht der dramatischen Situation in dem Land weiterhin sichere Zugangswege für besonders gefährdete Menschen schaffen. Veränderungen der politischen Lage in Deutschland dürften nicht zulasten schutzbedürftiger Menschen gehen, denen Deutschland bereits eine Perspektive aufgezeigt habe.

Das Schreiben wurde unter anderem unterzeichnet von Amnesty International, dem Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt, dem Deutschen Anwaltverein, Medico international, dem Patenschaftsnetzwerk afghanischer Ortskräfte, dem Verband afghanischer Organisationen in Deutschland und von Terre des Hommes.

Ende November war bekannt geworden, dass Menschen aus Afghanistan keine neuen Einreisegenehmigungen für Deutschland mehr über das Bundesaufnahmeprogramm erhalten. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte, man konzentriere sich auf die Erfüllung von zugesagten Aufnahmen, neue Fälle sollten aber nicht dazukommen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 07.12.2024 - 00:00 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung