Montag, 01. Juni 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Kenfo-Chefin wirbt für Aktienrente
Regierung verfehlt Ziele beim Infrastruktur-Sondervermögen
Welthungerhilfe fordert mehr Hilfe für den Libanon
Olympia-Entscheid in Hamburg: Erste Ergebnisse sehen Gegner vorn
WM-Testspiel: Deutschland schlägt Finnland deutlich
Schwarz-Rot fordert gemeinsamen "Pakt für den Rechtsstaat"
Bär sieht Enzyklika des Papstes zu KI zwiespältig
Umfrage: Mehrheit der Hamburger lehnt Olympia-Bewerbung ab
Weber unterstützt EU-Sonderstatus für Ukraine
Ukrenerho rät Deutschland zu Flugverbot über Umspannwerken

Newsticker

10:55GIZ untersucht mögliche Betrugsfälle bei Projekten im Jemen
10:53Migrationsexperten warnen Deutschland vor Abschottung
10:42Umfrage: Mehrheit will mehr Tempo bei Digitalisierung
09:52Linke startet bundesweite Sozialproteste gegen Kürzungen
09:44Netanjahu ordnet neue Luftangriffe in Beirut an
09:31Dax startet leicht im Plus - KI-Rallye geht weiter
09:15Linke kritisiert mangelnde Wirkung des Sondervermögens
08:14Nettozuwanderung geht deutlich zurück
08:07Abfallaufkommen in Deutschland erneut gesunken
08:03Einzelhandelsumsatz im April gesunken
06:59Werneke zieht rote Linien für Reformpaket
06:34Neues Milliardendefizit bei Bundesagentur für Arbeit erwartet
06:30Verdi-Chef verteidigt Buhrufe gegen Merz
06:00Ukrenerho rät Deutschland zu Flugverbot über Umspannwerken
06:00Welthungerhilfe fordert mehr Hilfe für den Libanon

Börse

Der Dax ist am Montag mit leichten Kursgewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.115 Punkten berechnet und damit 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten SAP, Infineon und Siemens Energy, am Ende FMC, Bayer und Qiagen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Soziologe fordert offensiven Umgang der Politik mit Verlusten


Andreas Reckwitz (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Berliner Soziologe Andreas Reckwitz appelliert an die Politik, offensiver mit Verlusten umzugehen, die sich aus Krieg, Wirtschaftskrise und Klimawandel für die Menschen ergeben.

Auf die Frage, ob Friedrich Merz im Falle seiner Wahl zum Bundeskanzler über seine Regierungserklärung schreiben solle: "Für eine kluge Politik im `Zeitalter der Verluste`", sagte Reckwitz dem "Stern": "Das wäre sicher mutig. Mit einer solchen Überschrift würde sich die Politik zumindest ehrlich machen und die Verluste nicht mehr einfach wegreden." Die Politik müsse intensiver über "Mechanismen des Verlustausgleichs" nachdenken, so Reckwitz.

Es ist "für eine Gesellschaft langfristig riskant, wenn manche Gruppen auf ihren Verlusten sitzen bleiben".

Reckwitz sieht in den umfassenden Verlusterfahrungen aus Krieg, Klimakrise, Inflation und kulturellem Wandel die gemeinsame Ursache für den Erdrutschsieg von Donald Trump in den USA wie auch für den Zusammenbruch der Ampel-Koalition in Deutschland.

Als Reaktion auf die "Verlusteskalation" erstarke der Populismus, der alles aus ein "Täter-Opfer-Narrativ" zuspitze. Dahinter stecke "eine sehr wirksame Form der Gefühlsbewirtschaftung", Populismus sei "politisches Verlustunternehmertum", so Reckwitz. Die etablierten Parteien müssten nun Gewinnern und Verlierern des Wandels gleichermaßen ein Angebot machen: "eine enorme politische Herausforderung".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 05.12.2024 - 00:01 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung