Sonntag, 04. Oktober 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Merz überraschend in die Ukraine gereist
Bahn bietet Familienticket dauerhaft an
EU-Asylanträge sinken um fast ein Viertel
Flugzeugabsturz bei Heilbronn - zwei Tote vermutet
Schwerer Unfall an Schiffsschaukel auf dem Oktoberfest
Oktoberfest endet mit neuem Besucherrekord
Halbvolle Gasspeicher: Linke will 150 Euro Energiekrisengeld
Vor DFB-Spiel gegen Griechenland: Klopp lässt Torwartfrage offen
Schneider ruft Länder zu Investitionen in Wasserinfrastruktur auf
Polenz kritisiert Rheins Vorstoß zu AfD-Ausschussvorsitzen

Newsticker

16:00Polenz kritisiert Rheins Vorstoß zu AfD-Ausschussvorsitzen
15:38Bericht: Ukraine fehlen 2027 bis zu 70 Milliarden Euro
15:18Polizeibilanz: Mehr Einsätze und Straftaten beim Oktoberfest
14:26Grüne pochen auf Vorgehen gegen russische Schattenflotte
13:31Oktoberfest endet mit neuem Besucherrekord
13:22Merz fordert in Kiew von Putin Ende des "sinnlosen Kriegs"
13:04Flugzeugabsturz bei Heilbronn - zwei Tote vermutet
12:29Verstappen siegt bei Großem Preis von Bahrain in Malaysia
12:22Schwerer Unfall an Schiffsschaukel auf dem Oktoberfest
12:21++ EILMELDUNG ++ Verstappen gewinnt Großen Preis von Bahrain
11:20Trittin fordert Verbot von AfD-Landesverbänden
10:03SPD droht Mineralölkonzernen mit Konsequenzen
09:02Dröge offen für Grün-Rot-Rot im Bund
07:16Merz überraschend in die Ukraine gereist
04:00EU-Asylanträge sinken um fast ein Viertel

Börse

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.231 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Opel-Mutterkonzern hält an Antriebswende fest


Opel (Archiv) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Opel-Mutterkonzern Stellantis sieht keine Alternative zum batterieelektrischen Auto (BEV). "Wir glauben, dass die kurzfristigen Bedenken den Trend nicht ändern können", sagte der Europachef Jean-Philippe Imparato im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe). Um die Probleme der Emissionen privater Autos zu lösen, seien Elektroautos die einzige Lösung.

Stellantis positioniert sich damit anders als jene, die wegen der aktuellen Verwerfungen auf dem europäischen Automarkt die Flottengrenzwerte und das für 2035 beschlossene Verbrenner-Aus zur Disposition stellen.

"Bislang sind die ab 2025 verschärften Flottengrenzwerte unverändert Gesetz. Wenn irgendjemand auf einem Brüsseler Korridor laut schimpft, heißt das noch lange nicht, dass sich irgendeine Regel ändert", sagte Imparato weiter. "Wir bauen Autos, wie sie die Regeln verlangen."

Im ersten Halbjahr des nächsten Jahres müssten 20 Prozent aller Verkäufe BEV sein. Aktuell kommt Stellantis auf zwölf Prozent. "Jeder Prozentpunkt, den wir in der EU unter dem Ziel für den BEV-Anteil liegen, kostet uns schnell mehrere Hundert Millionen Euro", sagte Imparato.

Der Europachef gibt an, dass Stellantis die Vorgaben mit eigenen Mitteln erreichen kann. Das markiert einen Unterschied zu Konkurrenten. "Manche sind weit entfernt davon, die Vorgaben für 2025 einhalten zu können. Daher kämpfen sie für die Abschaffung der Regeln", sagte Imparato.

Wenn sich die Grenzwerte noch ändern sollten, sei man aber auch dafür gewappnet. Man könne die Produktionspläne schnell an die Anforderungen des Marktes anpassen. Er verweist dabei auf die konzerneigene "Multi Energy Platform", mit der für einzelne Modelle die Antriebstechnik flexibel eingesetzt werden könne.

Imparato will die Politik gleichwohl nicht aus ihrer Verantwortung entlassen. "Es kann nicht sein, dass einerseits ein Verkaufsanteil von 21 Prozent batterieelektrischer Fahrzeuge erwartet wird, ohne dass es andererseits entsprechende Unterstützung für die Errichtung von Ladestationen gibt", kritisierte er.

Zurückhaltender äußert sich der Stellantis-Europachef über Kaufhilfen für E-Autos. "Wir können auch ohne Umweltbonus leben", erklärte er. Imparato verhehlt allerdings nicht, dass man in dieser unsicheren Marktlage Verbrenner teurer machen muss, um mehr Geld für die Elektrifizierung zu haben. Der Stellantis-Europachef erklärte, dass die Kooperation mit dem chinesischen Hersteller Leapmotor seinem Konzern bei der Senkung der Flottenemissionen helfe.

Negativ bewertete Imparato dagegen die zusätzlichen Zölle, die die EU auf Autoeinfuhren aus China verhängt hat. "Das wird nur die chinesische Invasion beschleunigen, weil diese Hersteller dann bald in Europa produzieren werden", sagte er. "Damit kann man nur ein paar Monate gewinnen." Auch wenn die Art und Weise kritikwürdig sei, wie die Politik in Europa die Antriebswende verordnet hat, seien höhere Zölle der falsche Weg.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 03.12.2024 - 17:22 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung